Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Meyer Burger stellt Produktion von Diamantdraht in den USA ein



Der angeschlagene Solarzulieferer Meyer Burger stellt die eigene Produktion von Diamantdraht in seiner Fabrik in den USA ein. 72 Mitarbeitende in Colorado Springs verlieren ihren Arbeitsplatz.

Mehrfache Kostenoptimierungen, Kapazitätsanpassungen und Restrukturierungen seit 2012 schafften es nicht, die Diamantdrahtvolumenproduktion zu einer profitablen Geschäftseinheit zu machen.

Das Geschäft litt unter einem weltweit anhaltenden, verschärften Preis- und Margendruck, wie Meyer Burger in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Nun zieht das Unternehmen die Notbremse. Der Entscheid sei nicht leicht gefallen, sei aber ein notwendiger Schritt auf dem Weg, die Profitabilität der Gruppe zu verbessern, lässt sich der neue Meyer-Burger-Chef Hans Brändle zitieren.

Wichtiges Technologie Know-how werde ins Technologie- und Produktecenter Thun transferiert, heisst es weiter. Auf die strategisch wichtige Produktlinie der Diamantdraht-basierten Schneidesysteme habe der Entscheid keinen Einfluss.

10 Millionen Franken sparen

Mit der Einstellung der Produktion will der Solarzulieferer ab der zweiten Jahreshälfte 2017 seine jährlichen operativen Kosten um rund 10 Millionen Franken senken. Umgekehrt führt der Entscheid zu einmaligen Wertberichtigungen und Abschreibungen auf Warenlager, Technologie und Produktionsanlagen von rund 12 Millionen Franken, die auf das Jahresergebnis 2016 drücken.

Gemäss vorläufigen Ergebnissen hat Meyer Burger 2016 vor Abschreibungen und Amortisationen wieder einen Gewinn geschrieben. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA soll bei rund 10.5 Millionen Franken liegen, nach einem Verlust von 55.9 Millionen Franken 2015.

Der Umsatz stieg um 40 Prozent auf 453 Millionen Franken, zudem zählt Meyer Burger neue Aufträge im Volumen von 456 Millionen Franken, nach 418.9 Millionen Franken im Vorjahr.

Meyer Burger steckt seit Jahren in den roten Zahlen. In der ersten Jahreshälfte 2016 erzielte das Unternehmen zumindest vor Abschreibungen und Amortisationen wieder einen Betriebsgewinn. Zudem gelang es dem Unternehmen kürzlich, einen umfangreichen Refinanzierungsplan umzusetzen. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen