Gesellschaft & Politik
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Somalia

Somali men watch on September 6, 2014 news on a television channel, broadcasting a portrait of Somalia's Al-Qaeda-linked Shebab slain leader Ahmed Abdi Godane, recently killed in a US air strike. Somalia's Al-Qaeda-linked Shebab militants on September 6 announced the appointment of Godane's successor naming Ahmad Umar Abu Ubaidah, described by Shebab sources as a close lieutenant to Godane -- although the name is seen as likely to be a pseudonym. The group also vowed to avenge the death of Godane and said they would continue their fight to topple the country's internationally-backed government. AFP PHOTO / MOHAMED ABDIWAHAB

Todesnachricht am TV: Al-Shabaab-Anführer Godane. Bild: AFP

Al-Shabaab bestimmt Nachfolger für getöteten Anführer Godane und schwört Rache

Die radikal-islamische Al-Shabaab-Miliz in Somalia hat Rache für die Tötung ihres Anführers geschworen und dessen Nachfolger bestimmt. Ahmed Umar alias Abu Ubaida solle die Extremisten künftig anführen, berichtete der arabische TV-Sender Al-Dschasira am Samstag.

«Den Tod unserer Gelehrten und Führer zu rächen, ist eine verbindliche Verpflichtung, die wir nie aufgeben und nicht vergessen, egal wie lange es dauert», heisst es in einer Al-Dschasira übermittelten Stellungnahme der Miliz. 

Die Entscheidung für Ahmed Umar, über den kaum etwas bekannt sei, hätten die Milizen einstimmig gefasst, berichtete die britische BBC unter Berufung auf ein Online-Statement der Extremisten. Der frühere Anführer Ahmed Abdi Godane war beim Angriff einer Kampfdrohne der USA getötet worden. Die Miliz bestätigte den Tod.

Die 2006 entstandene Al-Shabaab-Miliz führt in Somalia einen blutigen Kampf gegen die Regierung. Somalische Soldaten und Truppen der Afrikanischen Union (AU) konnten die Dschihadisten zuletzt zurückdrängen, die Rebellengruppe kontrolliert aber weiter Gebiete im Süden und im Zentrum des Landes. (kad/sda/dpa/afp)



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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 07.09.2014 18:43
    Highlight Highlight Dieser islamistische Albtraum muss schnell und radikal beendet werden. Es wird allerhöchste Zeit, dass mit grosser Entschlossenheit gehandelt wird. Statt sich mit Russland anzulegen, sollte man sich zusammentun und gegen diese Verbrecher vorgehen.
    Es muss auch in Europa die grenzenlose Blauäugigkeit aufgeben werden. Wenn bereits in europäischen Städten Scharia-Streifen auf Patrouille gehen, dann sollten überall die Alarmglocken laut schrillen. Was heute in Syrien, Somalia oder im Irak passiert, kann sich schon übermorgen in Europa abspielen.

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