DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Auch im April weniger Asylgesuche in der Schweiz  

11.05.2015, 12:3611.05.2015, 14:58

Im April haben weniger Menschen in der Schweiz um Asyl ersucht als im Vorjahr. 1376 Asylgesuche wurden eingereicht, 6 Prozent weniger als im April 2014. Bereits in den ersten drei Monaten des Jahres war die Zahl der Asylgesuche saisonal bedingt gesunken.

Im Vergleich zum März wurden im April 8 Prozent weniger Asylgesuche eingereicht, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Montag mitteilte. Stark angestiegen ist allerdings die Zahl der Gesuche von syrischen Staatsangehörigen: Sie legten um 45 Prozent auf 145 zu.

Deutlich mehr Asylgesuche verzeichnete das SEM auch von Personen aus Afghanistan (+68 Prozent auf 67 Gesuche) und Marokko (+53 Prozent auf 46). Aus vielen anderen Ländern war die Anzahl der Gesuche hingegen rückläufig.

Eine russische Künstlerin bittet bei uns um Asyl. Vor allem für ihre Kinder, die sonst aus ihren Legos nur noch Kriegsspielzeug bauen
Er kam als Asylant in die Schweiz – jetzt will er Nationalrat werden
«Mein Name ist Idris, ich bin 21 Jahre alt und von Eritrea über das Mittelmeer in die Schweiz geflüchtet»
    Asylgesetz
    AbonnierenAbonnieren

Top-3 der Herkunftsländer:

  • Eritrea (232 Gesuche, Minus 10 Prozent)
  • Syrien (145 Gesuche, Plus 45 Prozent)
  • Sri Lanka (134 Gesuche, Minus 8 Prozent)

Nicht nur im April, sondern bereits in den drei Monaten zuvor hatten deutlich weniger Personen in der Schweiz um Asyl ersucht. Das hat saisonale Gründe: Im Winter gelangen witterungsbedingt weniger Personen über das Mittelmeer nach Süditalien.

Auf Grund der Situation in den Herkunftsländern sowie in Libyen bleibe der Migrationsdruck jedoch hoch, schreibt das SEM. Die Zahl der gelandeten Personen steige in den Frühlingsmonaten wieder an – was sich auch in der Anzahl Asylgesuche in der Schweiz niederschlägt.

Im April erledigten die Behörden 2384 Asylgesuche in erster Instanz. 606 Personen wurde Asyl gewährt, 693 wurden vorläufig aufgenommen. Die Zahl der erstinstanzlich hängigen Fälle sank um 6 Prozent auf rund 13'380. (wst/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wegen zu tiefer Impfquote – Schweizer haben bei Asien-Flügen das Nachsehen

Singapur hat mit Ländern wie Deutschland oder Italien Abkommen für Flüge abgeschlossen, auf denen nur geimpfte Passagiere zugelassen sind. Die Schweiz möchte ebenfalls davon profitieren, doch daraus wird nichts – vorerst.

Die Erleichterung war gross – nein, riesig. Als die USA am 20. September ankündigten, dass ab November auch geimpfte Nicht-Amerikaner und -Amerikanerinnen in die Vereinigten Staaten einreisen dürfen, ist der Swiss-Führung ein Stein vom Herzen gefallen. Schliesslich sind die USA der bedeutendste Zielmarkt der Lufthansa-Tochter.

Die USA-Flüge werden in den kommenden Monaten die Not der Swiss und der anderen europäischen Airlines etwas lindern. Allerdings gilt der Winter nicht als besonders …

Artikel lesen
Link zum Artikel