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Doping-Freispruch für Radprofi Rogers: Das Fleisch war verseucht

In China besser vegetarisch essen

Doping-Freispruch für Radprofi Rogers: Das Fleisch war verseucht

23.04.2014, 13:5123.04.2014, 13:51
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Archivbild: Getty Images Europe

Der dreifache Zeitfahr-Weltmeister Michael Rogers kommt nach einem positiven Dopingtest auf Clenbuterol ohne Sperre davon. Der Radsport-Weltverband (UCI) teilte mit, es sei wahrscheinlich, dass die Substanz über in China konsumiertes Fleisch in den Körper des Australiers gelangt sei.

Nach Rücksprache mit der Welt-Dopingagentur (WADA) sah die UCI von einer Sperre ab. Der Weltverband betonte, man werde bei künftigen Clenbuterol-Tests jeden Fall einzeln beurteilen. Zudem rät die UCI allen Fahrern und Teams, in China und Mexiko kein Fleisch zu konsumieren.

Rogers war seit dem 18. Dezember 2013 suspendiert. Der Australier wurde für den Japan Cup, in dem er positiv getestet worden war, disqualifiziert. Vor dem Rennen in Japan hatte er die Peking-Rundfahrt bestritten und vermutlich dort das verunreinigte Fleisch verzehrt. Rogers schreibt in einer Mitteilung von einer «extrem erfreulichen Nachricht.» Die vergangenen vier Monate seien nicht leicht gewesen. Umso mehr freue er sich, wieder Rennen fahren zu dürfen.

Ein pikantes Detail am Rande: Rogers ist bei Saxo-Tinkoff ein Teamkollege von Alberto Contador. Der Spanier war an der Tour de France 2010 positiv auf Clenbuterol getestet (und nach einem längeren Rechtsstreit gesperrt) worden. Auch Contador hatte behauptet, den Stoff durch verunreinigtes Rindfleisch aufgenommen zu haben. (ram/si)

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