Schweiz
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Vereidigung der ersten Frau zur Bundesraetin: In Begleitung von zwei Weibeln legt Elisabeth Kopp am 2. Oktober 1984 in Bern bei ihrer Vereidigung im Nationalratssaal den Schwur ab.  (KEYSTONE/Str)

1984 wurde Elisabeth Kopp als erste Frau in den Bundesrat gewählt. Bild: KEYSTONE

Frauen in der Teppich-Etage – deine Vorstellung vs. Realität

Noch immer sind Frauen in Politik und Chefetagen untervertreten. Das soll sich ändern. Am 14. Juni rufen deshalb unzählige Gruppierungen zum Frauenstreik auf. Bis es so weit ist, bist du dran: Beweise in unserem Quiz, wie gut du die aktuellen Frauenanteile kennst.



Seit 1981 ist die Gleichstellung der Geschlechter in der Bundesverfassung verankert. Seither ist viel passiert – doch noch immer sind Frauen in politischen Ämtern und wirtschaftlichen Gremien untervertreten.

ARCHIVE --- VOR 75 JAHREN AM 21. MAI 1944 WURDE DIE PARTEI DER ARBEIT DER SCHWEIZ ALS LINKSORIENTIERTE KLEINPARTEI GEGRUENDET --- FDP-Bundesrat Ernst Brugger, Mitte links, borgt sich 26. November 1974 im Nationalratssaal im Bundeshaus in Bern bei PdA-Nationalrat Armand Borel, Mitte rechts, Tabak. (KEYSTONE/Str)

Der Nationalratssaal anno 1974: Von Männern dominiert – weisst du, wie es heutzutage aussieht? Bild: KEYSTONE

Wir beginnen mit der Politik. Weisst du, wie viele Frauen in den politischen Ämtern unseres Landes sitzen?

Politik

Gib mit dem Schieberegler deinen Tipp ab und überprüfe die Antwort. Der Anfang macht der Bundesrat.

Firmen

Nicht nur in der Politik sind die Mehrheit Männer, sondern auch in der Wirtschaft. Zwar zeigt eine Untersuchung der Handelszeitung, dass immerhin fast jedes vierte neu gewählte Verwaltungsratsmitglied eine Frau ist. Das weibliche Geschlecht bleibt aber gemäss Untersuchungen des Bundes immer noch in allen relevanten Entscheidungsgremien untervertreten. Über alle Schweizer Verwaltungsräte gesehen liegt der Frauenanteil noch immer erst bei 20%.

Urs Schwaller, Praesident des Verwaltungsrats, Ulrich Hurni, CEO, Alex Glanzmann, Leiter Finanzen, und	Hansruedi Koeng, CEO PostFinance, von links, beantworten Fragen an der Bilanzmedienkonferenz der Schweizerischen Post, am Donnerstag, 7. Maerz 2019 am Hauptsitz der Post in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Treten Firmen vor die Medien, ist das Bild von Männern dominiert. So wie hier an der Bilanzmedienkonferenz der Schweizerischen Post im März 2019. Bild: KEYSTONE

Wir haben die Verwaltungsräte von fünf der bekanntesten Schweizer Firmen auf den Frauenanteil überprüft.

Verbände

Neben Politik und Wirtschaft haben wir ebenfalls einen Blick auf die grössten branchenübergreifenden Verbände der Schweiz geworfen. Besonders ein Verband sticht positiv hervor. Weisst du welcher?

ARCHIVBILD ZUR MK DES SGB UEBER TEMPORAERARBEIT IN DER SCHWEIZ, AM MONTAG, 13. MAI 2019 - Logos des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) an der 289. Delegiertenversammlung am Freitag, 23. Mai 2014 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

Frauenstreik 2019

2019 kommt es am 14. Juni zum zweiten nationalen Frauenstreiktag. Im Gegensatz zum ersten Streik wird der Frauenstreik 2019 nicht von den Gewerkschaften angeführt, sondern von regionalen Streikkollektiven. Ungleiche Löhne, kurzfristige Arbeitspläne für Teilzeitangestellte, Leistungsdruck, Schikanen seitens Vorgesetzten oder Kunden, Abwertung, Belastung durch Erwerbs- und Hausarbeit und Betreuung von Angehörigen, sexuelle Gewalt: Der Frauenstreik am 14. Juni soll auf die Ungleichbehandlung aufmerksam machen, der Frauen tagtäglich ausgesetzt sind.

Frauen und die SVP:

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Nationalrat sagt Ja zu Frauenquoten in grossen Unternehmen

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    Alle Leser-Kommentare
  • AnninaBü 07.06.2019 14:31
    Highlight Highlight Es gibt mehr Verwaltungsräte mit Namen Urs als Frauen in Verwaltungsräten. Wenn da nicht etwas ganz falsch läuft...
  • Ritiker K. 07.06.2019 09:42
    Highlight Highlight Ich bin erstaunt. Da läuft offensichtlich in unserer Gesellschaft etwas nicht wirklich wie es sollte und ich lese in den Kommentaren den Subtext - "das muss sich von alleine richten" oder "die Schuld liegt bei den Frauen" Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Es besteht offensichtlich ein enormes Ungleichgewicht und da ist es für mich selbstverständlich, dass Massnahmen ergriffen werden um dies zu ändern.
    Manchmal ist für Veränderungen Top-Down nötig. Eine ausgewogenere Repräsentation der Geschlechter in oberen Kadern und der Politik wird Auswirkungen auf die ganze Gesellschaft haben.
    • Emil22 07.06.2019 10:24
      Highlight Highlight @Ritiker "ein offensichtlich enormes Ungleichgewicht". Ist denn ein Gleichgewicht das Ziel? Ein Gleichgewicht von was genau? Ich persönlich: gleichberechtigt und chancengleichheit? Selbstverständlich! Gleichmachung? Auf keinen Fall!
  • bangelor 06.06.2019 21:59
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass es eine Frauenquote etwas vom Frauenfeindlichsten ist dass es gibt. Ich möchte keine Stelle bekommen wollen nur weil ich eine Frau wäre.

    (m)
  • Spooky 06.06.2019 19:34
    Highlight Highlight Es ist vollkommen egal, wieviele Frauen in Führungspositionen gehievt werden.

    Sobald sie dort oben angekommen sind,
    machen sie nämlich alles genau gleich wie die Männer.
  • Heyyda! 06.06.2019 17:00
    Highlight Highlight Die hier aufgeführten Zahlen sind nur Fakten - was man daraus liest, ist jedem selbst überlassen... Ich als Frau lese solche Artikel mehr als Aufforderung an die Frauen, sich mehr zu engagieren und zuzumuten, denn als Vorwurf an die Männer. Auch den Aufruf zu Quoten habe ich im Artikel nicht gesehen (vielleicht überlesen?). Die ganze Gleichberechtigungsdebatte ist ja nicht nur an die Männer gerichtet, sondern auch - aus meiner Sicht sogar hauptsächlich - an die Frauen!
  • angrod87 06.06.2019 15:26
    Highlight Highlight "... doch noch immer sind Frauen in politischen Ämtern [...] untervertreten."
    Sorry, wie läuft das nochmals in der Politik? Ich meinte Politiker werden gewählt... Sind also die Männer schuld, dass keine Frauen gewählt werden? so viel ich weiss, hat bei Abstimmungen und Wahlen die Stimme einer Frau gleich viel Wert, wie die eines Mannes...
    • Chrigi-B 06.06.2019 15:46
      Highlight Highlight Und es hat mehr Frauen als Männer im Lande! Also müssten sie ja eine Mehrheit stellen...







      Oder ist das Interesse an Politik bei vielen Frauen einfach geringer? Fragen über Fragen 😉
  • Rabbi Jussuf 06.06.2019 13:47
    Highlight Highlight Werden wieder mal Probleme kreiert, wo keine waren.
  • Burdleferin 06.06.2019 13:10
    Highlight Highlight Unglaublich, wie sogar bei watson die Kommentatoren Angst davor haben, dass Frauen bei ebenbürtiger Behandlung, ihnen etwas wegnehmen könnten.
    • Selbst-Verantwortin 06.06.2019 15:48
      Highlight Highlight Auf „ebenbürtige“ Gesetze (gleiche Rechte!) warten Männer seit Jahrzehnten. Siehe Militär, AHV, Pension, Witwerrente.
      Es ist bösartig den effektiv Diskriminierten nicht zuzugestehen, dass sie sich wehren und stattdessen den Angst-Unsinn als Argument zu bringen. Die Unterstellung ist besonders perfide, da es von Inhalt ablenkt und ein Gefühl unterstellt (zu solchen nie ein Gegenbeweis möglich ist). Wer die Diskussion von Argumenten wegbewegt und stattdessen Gefühle unterstellt, hat offensichtlich keine Argumente.
    • Füdlifingerfritz 06.06.2019 16:13
      Highlight Highlight Frauen bei politischen Wahlen (bei denen jede/r für den/die abstimmen kann, wie er/sie will) in bessere Positionen hieven zu wollen, ist für Sie also eine ebenbürtige Behandlung? Und Frauen, auch dann wenn sie allenfalls weniger für eine Stelle qualifiziert sind oder sie gar nicht anstreben, in diese Positionen zu drängen ist für Sie ebenfalls ebenbürtige Behandlung? Tja, man lernt nie aus.
    • Turi 06.06.2019 17:12
      Highlight Highlight @Burdleferin, "bei ebenbürtiger Behandlung"? Ich erinnere daran, dass eine Quote oder ein Zwang zu Geschlechterparität auf den Kandidierendenlisten der Politik (wie sie grad in Deutschland immer verbreiteter wird) keine ebenbürtige Behandlung ist.

      Ebenbürtige Behandlung ist ein Mensch eine Stimme. Ohne wenn und aber.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sagittarius 06.06.2019 12:50
    Highlight Highlight ... Ich als Frau möchte keine Quote sein - nei messi!
    Meiner Meinung nach ein Resultat der Rollenverteilung. Mann geht VZ arbeiten macht Karriere, Frau kümmert sich um Kinder und geht allenfalls TZ arbeiten.
    Die Gesellschaft hat aber einen Wandel durchlebt, Kinderbetreuung ist nicht mehr nur Sache der Frau, wir Menschen haben das längst eingesehen und viele Modelle (80/80, 60/60, Mann bleibt Zuhause, Frau geht arbeiten) werden bereits gelebt. Bei der Führungsetage steht bald ein Generationenwechsel an. Bin ich zu naiv um zu denken, dass das ganz natürlich kommt und keine Quote notwendig ist?
    • Turi 06.06.2019 17:15
      Highlight Highlight @Sagittarius, des Krasse ist ja, dass du als Mann wenn du weniger arbeitest als Vollzeit, bei deiner Rente nie von deiner arbeitenden Frau eine Wittwerrente erhalten wirst.

      Frauen die Teilzeitarbeiten, profitieren immer von der Rente des Mannes. Umgekehrt ist es nicht der Fall. Wir haben also in unseren Gesetzen Anreize, die Männer bestrafen, wenn sie nicht Vollzeit arbeiten. Es waren ausgerechnet die Linken Feministinnen, die sich gegen die Abschaffung dieses Wittwerrente-Fehlanreizes gewehrt haben. Erfolgreich, halt. Gleichstellung als Einbahnstrasse.
    • Sagittarius 07.06.2019 09:48
      Highlight Highlight Klar, Gleichberechtigung gilt in beiden Richtungen und natürlich ist auf beiden Seiten Handlungsbedarf vorhanden. Wie schon gesagt, die Gesellschaft hat einen grossen Wandel durchlebt, die Gesetze wie auch einige Menschen „hinken“ noch hinterher, was aber ganz natürlich ist.
      Das Umdenken hat jedoch stattgefunden, wird (hoffentlich) auch bald mehr gelebt und entsprechend werden Anpassungen vorgenommen.
      Wir müssen vlt. auch mehr von der „jetzt und sofort“- Mentalität wegkommen. Gewisse Sachen brauchen ihre Zeit und andere werden sich von alleine regulieren. Bin auch nicht für Rosinenpicken.
  • Selbst-Verantwortin 06.06.2019 12:29
    Highlight Highlight Hey, ich habe schon mehr Rechte als Männer (Militär, AHV, Pension, Witwenrente etc.) - lasst unseren Egoismus auskosten und noch
    mehr Bevorzugung vor den effektiv Benachteiligten fordern.
    Und viele PolitikerInnen und Medien so: jaaaaa!
    Benutzer Bild
    • honesty_is_the_key 06.06.2019 19:22
      Highlight Highlight @WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis
      Sorry, aber deine Kommentar finde ich wirklich total daneben. Es mag sein dass in Sachen Witwenrente Frauen bevorzugt werden (ich kenne mich da allerdings gar nicht aus, und ich denke, du auch nicht).

      Ansonsten werden Frauen weder begünstisgt noch in den meisten Fällen Männern gleichgestellt. Frau verdient nach wie vor weniger als Mann. Frau muss sich viel mehr rechtfertigen als Mann. Frau hat in konservativen Betriebenn null Chance. Frau wird sehr oft sexuell belästigt.
  • Chrigi-B 06.06.2019 11:53
    Highlight Highlight Also Frau Senn und Frau Obrist wollen Quoten für bequeme Bürojobs und die Politik. Wie ist es mit Quoten für den Bau, Kanalreiniger, Müllabfuhr - also alle nicht so glamurösen Jobs, welche alle von Männern erledigt werden?

    Quoten lösen das Problem nicht, bleiben wir doch bei der Wahrheit.

    Liebe Frauen, ihr wollt ins Topmangement einer CH Bank, Pharmafirma oder Versicherung? Keine Kinder, mehrere Jahre ins Ausland, nach dem BWL Studium ist es eben nicht getan und der Direktorenjob wird euch nicht einfach offeriert. Dieser Weg ist auch für Männer mit harter Arbeit und Verzicht verbunden.
    • bebby 06.06.2019 13:56
      Highlight Highlight Nicht ganz: welcher Mann ist schon bereit, alle Haus- und Kinderarbeit zu übernehmen und alles zu opfern für die Karriere der Frau.
      Deshalb müssen viele Männer auch nicht auf Kinder verzichten, weil da schon eine Frau ist, die diesen Part übernimmt. Das macht den Karrierewunsch schon leichter zu realisieren und Verzicht ist da gering.
    • Emil22 06.06.2019 14:41
      Highlight Highlight So da:
      Play Icon
    • Chrigi-B 06.06.2019 15:44
      Highlight Highlight @bebby
      Ist mir neu, dass Kinderpflicht herrscht....

      @emil22
      🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • JJVOB 06.06.2019 11:43
    Highlight Highlight Wer auch immer in jeglicher Form eine Frauen oder Männer oder irgendeine Quote möchte, sollte dies überdenken. Die Kompetenz eines jeden einzelnen ist nicht auf das Geschlecht, Aussehen oder Religion oder was auch immer zurückzuführen. Wir leben in eine Gesellschaft in welcher Gleichberechtigung herrscht. Der dritten Welle des Feminismus gehen einfach die Themen aus und daher machen sie weiter und fordern Dinge die bereits vorhanden sind.... Chancengleichheit, Lohngleichheit etc.
    • who cares? 06.06.2019 13:34
      Highlight Highlight Also wenn die Männer im Bundesrat das Kompetenteste ist, was Schweizer Männer zu bieten haben, sehe ich schon Potenzial für mehr Frauen.
    • Frauen Unihockey WM 7.-15.12.2019 Neuenburg 06.06.2019 20:32
      Highlight Highlight Kompetenz setzt sich durch! Aha...

      Gleichberechtigung herrrscht! Aha...

      Das geile an deinem Kommentar ist, dass er gleich das Gegenteil beweist.

      1) Deine Aussagen sind nicht kompetent.
      2) Du kriegst Herzchen von allen die Welt gerne sehen wie du.

      Genauso läuft das auch im wahren Leben. Kompetenz setzt sich nicht durch. Sondern man wählt die, die einem "passen"/die eigene Position stützen. Ergo herrscht keine Gleichberechtigung und das lustige Feminismus-Pauschal-bashing kannst du dir sparen.
    • snapdragon 06.06.2019 22:08
      Highlight Highlight Ich verstehe, wieso dass gegen Quoten sind. Aber ist es nicht so, dass es für eine Stelle meist einen ganzen Pool an Leuten mit den richtigen Kompetenzen gibt, und da mit Sicherheit auch Frauen darunter sind? Sonst würde man unterstellen, es gäbe genau einen Kandidaten für die Stelle. Niemand ist derart unersetzlich. Es wird halt dann oft nach einem sekundären Kriterium entschieden, welches nicht selten Frauen benachteiligt.

      Haben sich halt mal nur Männer beworben, dann wird bei der nächsten Rekrutierung wieder mehr auf Gleichstellung geachtet. Man könnte die Quoten auch flexibel gestalten.
  • Whitchface 06.06.2019 11:40
    Highlight Highlight Schon komisch, wie Watson immer und immer wieder über die gleiche alte Leier berichtet. Mit den gleichen alten absurden Argumenten, Experten wie auch jeweils die meisten Kommentarschreiber (irrelevant) scheinen gegenteiliger Meinung wie Watson zu sein. genau das gleiche ist bei der Lohndebatte zu beobachten.
    @Watson wie wäre es mal mit einer differenzierten Berichterstattung in diesem Bereich? Oder passt das nicht ins eigene Weltbild? Ich finde, ihr verliert so massiv an Glaubwürdigkeit.
    • ostpol76 06.06.2019 14:18
      Highlight Highlight Da würde mich eine Stellungnahme seitens Watson auch interessieren.

      Wäre schön wenn jemand aus der Redaktion den Mut dazu hätte.
  • Cybot 06.06.2019 11:31
    Highlight Highlight Und wo ist nun das Problem? Werden Frauen aktiv zurückgehalten? Werden sie diskrimminiert? Was wollt ihr uns genau eintrichtern? Anderst gefragt: Wäre es ein Problem für euch, wenn die Quoten anderst rum wären? Oder wäre das ein Zeichen von super starken Frauen, welchen es den Männern so richtig gezeigt haben?
    Ist doch schnurzegal, wieviele Frauen irgendwo sind. Ein Verwaltungsrat kann von mir aus zu 100% aus Frauen bestehen, das kratzt mich doch nicht. Von mir aus kann der Bundesrat ebenfalls zu 100% aus Frauen bestehen. Solange es jeweils die kompetentesten sind, ist doch alles Tutti.
  • Max Dick 06.06.2019 11:31
    Highlight Highlight Typ A: Nicht wirklich karrieregeil, setzt mehr auf Lebensqualität, Sicherheit und Stabilität, gibt sich schneller zufrieden.
    Typ B: Karrieregeil, überschätzt sich zuweilen selbst etwas, Risikofreudig, will immer weiter rauf.

    Typ B landet logischerweise viel öfters in den Teppichetagen. Und bei Typ B hat es halt viel mehr Männer als Frauen. Mit Diskriminierung hat oder so hat das genau nichts zu tun.

    PS: Ich bin männlich und gehöre - was den Beruf anbelangt - eher zu Typ A.
    • Mrs. Sommer 06.06.2019 13:09
      Highlight Highlight ich wollte das genau gleiche schreiben: ist es nicht so, dass weniger frauen solche jobs wollen?

      ausserdem fände ich es nicht toll, einen job aufgrund meines geschlechts zu bekommen statt aufgrund meiner fähigkeiten.
  • skisandtrail 06.06.2019 11:27
    Highlight Highlight Der Artikel sagt leider sehr wenig aus:
    Zum einen müsste das Verhältnis gestellt werden (weniger Frauen in einer Firma, weniger VR - branchenabhängig).
    Dann: Einzelfirmen haben keine VR - sind diese berücksichtigt? Viele kleinere Lädeli usw, welche von Frauen geführt werden, würden demnach gar nicht aufgeführt. Nebenbei: lieber irgendwo ein fähiger Mann, als eine unfähige Frau. Hinzu kommt: wir Frauen sollten uns halt auch selbst mal einsetzen und zb eine Firmengründung wagen - verlieren kann jeder.
  • JJ17 06.06.2019 11:10
    Highlight Highlight Bei den Führungskräften in Firmen kann man von mir aus diskutieren, aber bei vom Volk gewählten Personen verstehe ich die Aufruhr nicht. Frauen machen in der Schweiz einen Anteil von rund 50% aus. Das heisst ihr hättet es mehr als in den eigenen Händen!
    • who cares? 06.06.2019 22:35
      Highlight Highlight Und in Parlament und Bundesrat haben Männer das Sagen! Falls nochmals jemand mit Witwerrenten, Militärdienst etc. kommt: ihr hättet das mehr als in den eigenen Händen das abzuschaffen!
  • AquaeHelveticae 06.06.2019 10:46
    Highlight Highlight Alles eine Frage der Zeit.
    Klar waren die Frauen früher strukturell benachteiligt. Heute herrscht jedoch weitgehend eine Chancengleichheit.

    Logischerweise benötigt es jedoch Zeit bis sich die Resultate in der Realität zeigen. Man schaut sich nur mal das Durchschnittsalter in solchen Gremien an. Die meisten Verwaltungsräte haben wohl noch in der Zeit vor dem Frauenstimmrecht studiert.

    Heute ist es wohl hauptsächlich eine Frage der Wahl des Studiums. Frauen welche heute MINT oder vergleichbares studieren werden in Zukunft ebenfalls in hohen Positionen zu finden sein.
    • Grohenloh 06.06.2019 13:04
      Highlight Highlight Also, was Chancengleichheit betrifft:
      Frauen haben die viel besseren Chancen. Weil das Bildungssystem auf die Mädchen zugeschnitten ist (Sekstufe 2: über 65% Mädchen, Gymnasium: über 55% Mädchen, Uni: etwa 50% Frauen).
    • AquaeHelveticae 06.06.2019 15:49
      Highlight Highlight Unter Chancengleichheit verstehe ich, dass beide Geschlechter die selben Möglichkeiten haben.
      Es steht allen offen ein Gymnasium oder halt eine Berufslehre zu besuchen. Beide Geschlechter müssen die selben Kriterien erfüllen.
  • MacB 06.06.2019 10:41
    Highlight Highlight Mehr Frauen: JA, gerne und unbedingt. Aber man sollte die Rahmenbedingungen verbessern, nicht Symptome bekämpfen und Quoten schaffen.

    • Elephant Soup slow cooker recipes 07.06.2019 07:38
      Highlight Highlight Danke für dein Kommentar MacB. Ich fühl mich grad wie ein blindes Huhn, dass ein Korn gefunden hat :)
    • MacB 07.06.2019 11:21
      Highlight Highlight Naja, ist immer noch sehr allgemein gehalten mit den "Rahmenbedingungen". Aber da sollte man doch ansetzen. Vereinbarkeit von Kindern und Beruf, Teilzeitarbeit stärken und zwar nicht nur um Pensionskassenbeiträge zu sparen wie es heute ist, und und und. Die Liste ist lang. Dann ist es nicht mehr nötig über Symptombekämpfung mit Quoten zu sprechen, da es sich selber regelt.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 07.06.2019 15:18
      Highlight Highlight Da hast du Recht. Dein Kommentar war so erfrischend, weil es nicht einfach nur eine weitere Strophe im "Quote Nein" Watson-Kommentar-Soundtrack ist, und nicht wiederholt erläutert, dass es bildungs- und karrieretechnische Chancengleichheit gibt in der Schweiz. Danke dafür. steibock-highfive.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Winzig 06.06.2019 10:37
    Highlight Highlight man spricht immer über die manager und dass es mehr frauen im management geben soll (was ja auch stimmt) aber man vergisst das echte problem dass es zu wenige stellen für mütter gibt die die frau nicht zwingen das kind zeitlich zu vernachlässigen. es will und kann nicht jeder manager sein, die meisten wären schon happy wenn sie einen 40-100% job mit (bezahlbarer) kita in oder nahe der firma und einigermassen rücksichtsvollem management hätten.
    • olga 06.06.2019 12:06
      Highlight Highlight 1. Kommas sind unsere Freunde, nicht Feinde.

      2. ich habe mir erlaubt, deinen Satz ein kleines bisschen abzuändern (und die Kommas zu ergänzen, damit man ihn auch versteht): "Aber man vergisst das echte problem, dass es zu wenige stellen für *Väter* gibt, *den Mann* nicht zwingen, das kind zeitlich zu vernachlässigen." So, jetzt stimmts.
    • Emil22 06.06.2019 14:49
      Highlight Highlight Es gibt Firmen, die Mütter zwingen, ihre Kinder zu vernachlässigen? Das gibt es? In echt? Betonung liegt auf "zwingen". Ist es vielleicht eher so, dass Mütter, die ihre Kinder nicht vernachlässigen wollen, nicht alle Berufe bzw. Jobangebote offenstehen? So, wie ich auch nicht Profi-Fussballer werden kann?
  • No-no 06.06.2019 10:29
    Highlight Highlight Entschuldigt bitte, aber eurer Beitrag hat mit Gleichstellung nichts zu tun. Wenn ihr wirklich Gleichstellung wollt müsste es lauten: Mindestens 30% Frauen- resp. Männeranteil in Domäne XY. Was mich brennend interessiert: Warum fordert ihr keine Quote bei der Müllabfuhr oder bei den Dachdeckern? Dort sind die Frauen noch weniger vertreten. Warum berücksichtigt ihr nur Positionen mit Entscheidungskompetenzen? Genau in diesen Positionen sollten die Kompetentesten des jeweiligen Fachs sein. Ich frage mich wirklich, ob ihr überhaupt wisst, was das bedeutet, wenn man ein Unternehmen führen muss...
    • who cares? 06.06.2019 11:18
      Highlight Highlight Weil die Berufe mit Entscheidungskompetenzen Konsequenzen für alle haben. Ich will nicht mehr Frauen im Parlament, weil ich diesen einen Gefallen machen will, sondern weil das Parlament eine Abbildung der Gesellschaft mit Vertretung möglichst vieler Gruppen und Interessen sein soll.
      Sonst sehen wir ja wie in den USA alte Männer über Abtreibungsgesetze entscheiden, die sie niemals betroffen hätte. oder betreffen werden.
    • HonoLulu 06.06.2019 11:19
      Highlight Highlight No-no, Ihre Frage nach Gleichstellung bei Dachdeckern und in der Müllabfuhr hat was kommunistisches, Gleichschaltung um jeden Preis.
      Also her mit den Verkäufern, Gestelle-auffüllern, Pflegern, Kindergärtnern, Unterstufen-Primarlehrern. Kein Problem, aber zu gleichem minimalem Salär.
      Wissen Sie, es gibt Talente und Neigungen, aber wenn ich die Männer-über, die Frauen-unter vertretung in der Politik und Wirtschaft ansehe, heisst das, Frau hat weniger Talent dafür? Eben nicht.

    • tr3 06.06.2019 11:59
      Highlight Highlight Was dann im Umkehrschluss bedeutet, dass Männer per se kompetenter darin sind, ein Unternehmen zu führen. Ist es das, was du uns mitteilen möchtest?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 06.06.2019 10:25
    Highlight Highlight <Noch immer sind Frauen in Politik und Chefetagen untervertreten. Das soll sich ändern. Am 14. Juni rufen deshalb unzählige Gruppierungen zum Frauenstreik auf>

    Ach am 14.6. geht es also drum die Aufstiegschancen für ein paar Karrieristinnen zu erhöhen? Und was bringt das den Normal- und Kleinverdienerinnen, die genauso wenig Karriere machen wie die meisten Männer? Erfahrung hat gezeigt, dass Frauen an Spitze von Unternehmen und Politik kaum anders (z.B. sozialer) agieren als Männer. Das mag mit Sachzwängen zu tun haben, mit den Charaktereigenschaften, die es braucht um an Spitze zu gelangen.
    • T. aus B. 06.06.2019 11:47
      Highlight Highlight Es gibt Artikel, da könnte man effektiv den Eindruck gewinnen, dass es beim Streik primär darum geht, Frauen mit Karrierewunsch den Zugang zu entsprechenden Positionen zu erleichtern. Aber darum geht's an sich nicht.
      Wobei es auch ein Novum wäre, wenn Kleinverdienerinnen, auch bei vielen Vertreterinnen des eigenen Geschlechts, Beachtung finden würden.
      Ich gehe mal davon aus, dass am Streikabend bei div. Anlässen schlecht bezahlte Frauen im Service tätig sein werden und dies viele die am Anlass teilnehmenden Frauen nicht tangieren wird.
      Klingt undifferenziert, aber eben, die Anzahl Zeichen...
  • WeiserKaiser 06.06.2019 10:24
    Highlight Highlight Quoten sind völlig irrsinnig, die Kompetenz sollte im Vordergrund stehen. Egal ob die Führungskräfte jetzt nur aus Frauen, nur aus Männern, gemischt oder whatever bestehn.
  • Diavolino666 06.06.2019 10:19
    Highlight Highlight "Quoten" führen nur zu "Quotenfrauen" und nur Quotenidioten können das gut finden...

    Es gibt kein Gesetz, das es Frauen verbietet, sich in den genannten Berufen zu betätigen und sich dort hochzuarbeiten.
  • ostpol76 06.06.2019 10:17
    Highlight Highlight In den letzten 3 Firmen bei welchen ich gearbeitet haben war dir Frauenquote im HR 100%. Dies wird schweizweit nicht viel anders aussehen.

    Gegen diese Ungerechtigkeit muss sofort etwas unternommen werden 😉
  • Eskimo 06.06.2019 10:14
    Highlight Highlight Wie sieht die Frauenquote in den weniger lukrativen, aber harten und gefährlichen Jobs aus? Seilbahnmechaniker, Förster, Strassenbauer, Maurer, Metzger, Stahlindustrie? Wird da auch eine Frauenquote gefordert?
    • wintergrün 06.06.2019 10:49
      Highlight Highlight Der gefährlichste Job überhaupt ist Prostitution, weit vor Nummer zwei Fischerei.
      https://11points.com/11-myths-facts-prostitution-america/
      Frauen haben also heute schon bereits die wirklich gefährlichen Jobs, es fällt einfach vielen Typen nicht auf.
      Wie generell so vieles.
      Die Ignoranz und Böswilligkeit sind die Gründe warum es überhaupt eine Quote braucht.
    • Max Dick 06.06.2019 11:42
      Highlight Highlight Also als US-Präsident hast du immernoch die wesentlich schlechteren Überlebenschancen denn als Prostituierte. Und das ist ein reiner Männerberuf.

      Spass beiseite, das Leid in der Prostitution ist sicher ein Thema, aber ich würde das jetzt nicht als Job im eigentlichen Sinne, wo man sich fragen muss, wieso ihn massiv mehr Frauen als Männer ausüben, bezeichnen.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.06.2019 11:43
      Highlight Highlight @wintergrün
      Na wenn wunders, Prostitution ist auch in praktisch der gesamten USA verboten. Das können sie wohl kaum mit Fischer vergleichen, wohl eher mit Drogendealer.
      Vermutlich werden auch in Schweden viele Prostituierte Opfer von Verbrechen, weshalb, weil man sie und ihrem Beruf in die Illegalität drängt, wo sie schutzlos dem organisierten Verbrechen, den Freien oder inergendewelchen Möchtegern-Zuhältern ausgeliefert sind
      In diesem Fall wird der Feminismus schwedischer Prägung den betroffenen Frauen wohl eher Schaden als helfen.
      Da nützen auch Quoten nichts.
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  • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.06.2019 10:03
    Highlight Highlight Politische Ämter werden durch Wahlen besetzt, Frauen müssen also in Parteien, auf Wahllisten gesetzt werden und gewählt werden.
    Inwiefern das aber etwas ändern soll ist mir nicht klar.
    Wie glücklich wäre ich, würden alle politischen Ämter von Klonen von Markwalder und Moser besetzt werden und wie unglücklich bei Wermuths und Glarners.
    Nicht auf das geschlecht kommt es drauf an, sondern darauf, dass meine politischen Interessen vertreten werden.
    Zu den Firme.
    Hier kann man abhilfe schaffen mit Kitas und Steuern.
    Der rest ist den Firmen und jedem und jeder einzelnen zu überlassen.
  • fabianhutter 06.06.2019 09:52
    Highlight Highlight Ich finde das eine relativ eindimensionale Darstellung. Bei den Firmen wäre es noch interessant zu wissen wie viel von der Gesamtarbeitsleistung von welchem Geschlecht ausgeführt wird.
    Wenn in einer Firma, oder Branche allgemein, Frauen untervertreten sind, dann finde ich darf sich das auch in der Geschäftsleitung widerspiegeln.

    Auch andere Faktoren gehören zu einer Analyse. Einfach nur nackte unkommentierte Zahlen zu präsentieren ohne Zusammenhang hilft wenig um ein Problem zu lösen.
    • LeiderNein 06.06.2019 10:16
      Highlight Highlight In den meisten Firmen sind die Frauen schon anzutreffen, aber halt bis max. Im unteren Kader.

      Und im Ernst, bei diesen grossen Firmen wie Post, SBB und Swisscom wird es wohl nicht daran liegen, dass die Frauen in der Branche untervertreten sind?
    • Diavolino666 06.06.2019 10:42
      Highlight Highlight @LeiderNicht
      Hast Du eine gesicherte Quelle für diese Vermutung? Es gibt einige grosse Firmen, die Frauen an der Spitze haben...
    • LeiderNein 06.06.2019 11:35
      Highlight Highlight Ähm für was genau meinst du?

      Bspw. kannst du hier sehen, wie Frauen im Topmanagement vertreten sind:
      https://reports.swisscom.ch/de/2017/report/nachhaltigkeitsbericht/attraktive-arbeitgeberin/mitarbeitende-in-zahlen/aenderung-im-personalbestand

      Und das entspricht nicht wirklich dem Prozentsatz der Frauen im Unternehmen. (Obwohl hier die Zahl zumindest im VR stimmt :) )
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  • Hans Maulwurf 06.06.2019 09:50
    Highlight Highlight "Das soll sich ändern". Wieso? Regelt das der Markt nicht selbst? Ich zitiere gerne Reinhard K. Sprenger, DEN Führungsexperte schlechthin (und empfehle jedem seine Bücher):

    "Die Forderung nach Parität ist für mich Nordkorea. Man sagt: Die Frauen schaffen es nicht selbst, man muss sie fördern.“ Hier ein sehr lesenswerter Artikel, der eine Frauenquote kritisch beleuchtet: https://www.emma.de/artikel/gleichberechtigung-warnung-vor-der-quote-265352
    • FrancoL 06.06.2019 10:21
      Highlight Highlight Die Frage kann aber auch umgekehrt werden und man fragt sich: sind die Spiesse für beide Geschlechter gleich lang?
      Kritische Beleuchtungen gibt es zu Hauf, was ich weniger lese sind Übersichten zu den gleichwertigen Ausgangslagen der beiden Geschlechter, offensichtlich scheint man der Meinung zu sein die Spiesse seien gleich lang und dies in einer Gesellschaft die nachweislich sozusagen auf keinem Gebiet mit gleich langen Spiessen operiert, sonderbar dass genau bei den beiden Geschlechter die Gesellschaft gleich lange Spiesse ortet.
    • Grohenloh 06.06.2019 13:12
      Highlight Highlight FrancoL:
      Die Frauen haben im Westen die besseren Spiesse (Chancen) weil das Bildungssystem auf Mädchen optimiert ist.
      Sekstufe 2: über 65% Mädchen, Gymi: über 55% Mädchen
    • FrancoL 06.06.2019 15:51
      Highlight Highlight @Grohenloh; Ja das zeigt eine Kurzsichtigkeit auf, Ich arbeite mit Uni-Abgängern (Praktikanten) und da sieht es dann schnell einmal anders aus, Die Spiesse sind erst nachher nicht mehr gleich lang, wenn man in den Beruf einsteigen muss.
      Darum ist Deine Sicht nicht viel sagend.
      Sonst müsste man auch sagen, dass zB die Italiener, die eine weit grössere Anzahl an StudienabgänerInnen haben die längeren Spiesse als zB die Schweizer haben.
  • specialized 06.06.2019 09:44
    Highlight Highlight Könnten wir bitte dieses Quiz noch mit Anzahl Homosexueller und Heterosexueller haben?

    Nein im ernst, grundsätzlich ist es mir ziemlich egal wer da im Bundesrat usw. sitzt. Der/Die/Das muss einfach kompetent sein.
    • LeiderNein 06.06.2019 10:17
      Highlight Highlight Hm ja, und jetzt schau mal in den Bundesrat und sag mir wer kompetent ist und wer nicht. Fällt dir was auf?
    • Sarkasmusdetektor 06.06.2019 10:52
      Highlight Highlight Kompetenz wird in der Praxis eben nur bei Frauen verlangt. Bei Männern reicht das richtige Netzwerk. Wie sonst kämen wir zu so einem Bundesrat?
    • No-no 06.06.2019 10:54
      Highlight Highlight @LeiderNicht: Was mir auffällt ist, das die Art, wie dein Kommentar geschrieben ist, so interpretiert werden kann, dass du dem Bundesrat die Kompetenz absprichst. Politik ist ein schwieriges Feld, da du es dort mit Meinungsvertretern zu tun hast. Ich frage mich, nach welchen Bewertungskriterien du eine Kompetenzbewertung beim Bilden von Meinungen machst. Beim BR könnte man das Wahlverfahren als Massstab nehmen. In diesem Sinne hast du die kompetentesten Leute für den jeweiligen Posten. Auf was du abzielst ist vielleicht die Qualität der Arbeit, hier gehen die Meinungen aber wieder auseinander.
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  • Ich_bin_ich 06.06.2019 09:35
    Highlight Highlight Wenn wir uns dafür einsetzen, mit ganzer Kraft, dass es mehr Frauen in Chefetagen von multinationalen Konzernen gibt, werden sich die Probleme der alleinerziehenden Mutter, die Sozialhilfe beziehen muss, garantiert lösen.

    Wenn wir uns noch mehr anstrengen und Frauen in Führungsetagen auch minimum eine Million verdienen, dann wird es auch der weiblichen Reinigungskraft mit Mindestlohn besser gehen.
    • FrancoL 06.06.2019 10:23
      Highlight Highlight @AlteSchachtel; Ich kann nur 100% Deine Aussagen stützen, die Feststellung dass die beiden Geschlechter sind in den entsprechenden Positionen nicht sehr unterschiedlich verhalten ist und bleibt eine Tatsache.
    • Maracuja 06.06.2019 10:53
      Highlight Highlight @FrancoL: die Feststellung dass die beiden Geschlechter sind in den entsprechenden Positionen nicht sehr unterschiedlich verhalten

      Wieso dann diese Fokussierung auf Quoten/Förderung von Karrierefrauen? Weshalb werden z.B. die Probleme von Frauen in Niedriglohnbranchen oder von Menschen, die neben der Arbeit noch Kinder/Kranke/Alte betreuen, in der Berichterstattung zu diesem Aktionstag so sträflich vernachlässigt?
    • Alnothur 06.06.2019 10:58
      Highlight Highlight Ich glaube, Ich_bin_ich wollte sarkastisch sein. Kommt bloss im Internet nicht sehr deutlich rüber...
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  • Scaros_2 06.06.2019 09:33
    Highlight Highlight Warum haben wir ständig diese Diskussionen rund um eine Quote? Resp. eine Versteckte begirde danach? Eine Quote macht 0 Sinn und ein "Forcieren" ist auch dämlich. Das ganze wird sich über Jahre irgendwo sicher einpendeln jedoch kann man nicht verlangen, dass Unternehmen, die Teils auch SEHR ERFOLGREICH geführt werden jetzt sofort Frauen anstellen nur damit man dem Drang nach "Gleichstellung" erfüllt. Es ist Dumm Gleichstellung mit "Gleichheit" gleichzusetzen. Gleichstellung bedeutet, dass man die gleichen Chancen haben sollte was Frauen heute haben.
    • olga 06.06.2019 10:21
      Highlight Highlight "Das ganze wird sich über Jahre irgendwo sicher einpendeln", wurde schon vor 30 Jahren proklamiert. Ich habe keine Lust mehr zu warten, "bis es sich irgendwann" einpendelt. Ich will Gleichstellung. Jetzt. Dass du das als Mitglied des übervertretenen Geschlechts nicht verstehen kannst, wundert mich nicht.
    • FrancoL 06.06.2019 10:27
      Highlight Highlight "sich über Jahre irgendwo einpendeln" Ein schöner Ausdruck. EinPendel wenn nicht gestört der pendelt sich ein, nur ist die Frage ob der Pendel der richtige Vergleich ist, denn dann sollte man sicher stellen, dass der Pendel nicht gestört wird und sich einpendeln kann.
      Es ist auch herrlich zu lesen, dass erfolgreiche Unternehmen nicht durch eine Frauenquote gefährdet werden sollen, wie steht es mit den Unternehmen die schlecht unterwegs sind? Soll man da Frauenquoten einführen?
      Dein Schlusssatz trifft eben nicht zu, er ist ein Märchen an das wir gerne glauben würden.
    • Scaros_2 06.06.2019 10:50
      Highlight Highlight Also Olga - du sagst, man soll jetzt also erfolgreiche Manager und VR Räte von Unternehmen entlassen und "einfach" durch Frauen ersetzen?

      Glaubst du das funktioniert' Glaubst du, dass wird nicht mehr Probleme erstellen und glaubst du, solche Personen mit entsprechende Fähigkeiten liegen wie Sand am Meer herum?

      FrancoL - Ich stimme zu, dass man schauen sollte, dass das Pendel nicht gestört wird. Aber eben ich bin dagegen, dass man auf Teufel komm raus eine Quote erfüllen will und glauben will das damit alles auch gut läuft. ES KANN - aber hast du eine Garantie dafür?
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  • Gasosio 06.06.2019 09:29
    Highlight Highlight Um ehrlich zu sein, ich habe fast überall noch weniger Frauen geschätzt.

Eine Frau zu sein ist gefährlicher als...

7'576 Frauen erlebten in der Schweiz im vergangenen Jahr häusliche Gewalt. Zum internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen nehmen wir diese Zahl unter die Lupe.

Wir schreiben das Jahr 2019 und noch immer werden jährlich tausende Frauen in der Schweiz Opfer von häuslicher Gewalt. Du denkst, wir übertreiben? Dann schau dir mal die Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik an.

2018 wurden in der Schweiz in 365 Tagen ...

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Beinahe jede Stunde wird also eine Frau Opfer von häuslicher Gewalt. Im Jahr 2018 wurden dabei insgesamt 24 Frauen getötet. Oder anders ausgedrückt:

Zudem kam es in der Schweiz im Jahr …

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