Schweiz
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Vereidigung der ersten Frau zur Bundesraetin: In Begleitung von zwei Weibeln legt Elisabeth Kopp am 2. Oktober 1984 in Bern bei ihrer Vereidigung im Nationalratssaal den Schwur ab.  (KEYSTONE/Str)

1984 wurde Elisabeth Kopp als erste Frau in den Bundesrat gewählt. Bild: KEYSTONE

Frauen in der Teppich-Etage – deine Vorstellung vs. Realität

Noch immer sind Frauen in Politik und Chefetagen untervertreten. Das soll sich ändern. Am 14. Juni rufen deshalb unzählige Gruppierungen zum Frauenstreik auf. Bis es so weit ist, bist du dran: Beweise in unserem Quiz, wie gut du die aktuellen Frauenanteile kennst.



Seit 1981 ist die Gleichstellung der Geschlechter in der Bundesverfassung verankert. Seither ist viel passiert – doch noch immer sind Frauen in politischen Ämtern und wirtschaftlichen Gremien untervertreten.

ARCHIVE --- VOR 75 JAHREN AM 21. MAI 1944 WURDE DIE PARTEI DER ARBEIT DER SCHWEIZ ALS LINKSORIENTIERTE KLEINPARTEI GEGRUENDET --- FDP-Bundesrat Ernst Brugger, Mitte links, borgt sich 26. November 1974 im Nationalratssaal im Bundeshaus in Bern bei PdA-Nationalrat Armand Borel, Mitte rechts, Tabak. (KEYSTONE/Str)

Der Nationalratssaal anno 1974: Von Männern dominiert – weisst du, wie es heutzutage aussieht? Bild: KEYSTONE

Wir beginnen mit der Politik. Weisst du, wie viele Frauen in den politischen Ämtern unseres Landes sitzen?

Politik

Gib mit dem Schieberegler deinen Tipp ab und überprüfe die Antwort. Der Anfang macht der Bundesrat.

Firmen

Nicht nur in der Politik sind die Mehrheit Männer, sondern auch in der Wirtschaft. Zwar zeigt eine Untersuchung der Handelszeitung, dass immerhin fast jedes vierte neu gewählte Verwaltungsratsmitglied eine Frau ist. Das weibliche Geschlecht bleibt aber gemäss Untersuchungen des Bundes immer noch in allen relevanten Entscheidungsgremien untervertreten. Über alle Schweizer Verwaltungsräte gesehen liegt der Frauenanteil noch immer erst bei 20%.

Urs Schwaller, Praesident des Verwaltungsrats, Ulrich Hurni, CEO, Alex Glanzmann, Leiter Finanzen, und	Hansruedi Koeng, CEO PostFinance, von links, beantworten Fragen an der Bilanzmedienkonferenz der Schweizerischen Post, am Donnerstag, 7. Maerz 2019 am Hauptsitz der Post in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Treten Firmen vor die Medien, ist das Bild von Männern dominiert. So wie hier an der Bilanzmedienkonferenz der Schweizerischen Post im März 2019. Bild: KEYSTONE

Wir haben die Verwaltungsräte von fünf der bekanntesten Schweizer Firmen auf den Frauenanteil überprüft.

Verbände

Neben Politik und Wirtschaft haben wir ebenfalls einen Blick auf die grössten branchenübergreifenden Verbände der Schweiz geworfen. Besonders ein Verband sticht positiv hervor. Weisst du welcher?

ARCHIVBILD ZUR MK DES SGB UEBER TEMPORAERARBEIT IN DER SCHWEIZ, AM MONTAG, 13. MAI 2019 - Logos des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) an der 289. Delegiertenversammlung am Freitag, 23. Mai 2014 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

Frauenstreik 2019

2019 kommt es am 14. Juni zum zweiten nationalen Frauenstreiktag. Im Gegensatz zum ersten Streik wird der Frauenstreik 2019 nicht von den Gewerkschaften angeführt, sondern von regionalen Streikkollektiven. Ungleiche Löhne, kurzfristige Arbeitspläne für Teilzeitangestellte, Leistungsdruck, Schikanen seitens Vorgesetzten oder Kunden, Abwertung, Belastung durch Erwerbs- und Hausarbeit und Betreuung von Angehörigen, sexuelle Gewalt: Der Frauenstreik am 14. Juni soll auf die Ungleichbehandlung aufmerksam machen, der Frauen tagtäglich ausgesetzt sind.

Frauen und die SVP:

Frauen sind schwach und dumm. Jedenfalls in der «Weltwoche». Chillt mal, Kollegen!

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Mangelndes Interesse: SVP will ihre Frauen-Sektion abschaffen

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Tumultuöse MEI-«Arena»: Professor läuft raus, Moderator stellt SVPler bloss 

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SVP und Frauen: Eine schwierige Beziehung in 10 Zitaten (neu dabei: Andrea Geissbühler)

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49 Bilder aus aller Welt von 49 Frauen in 49 Berufen

Nationalrat sagt Ja zu Frauenquoten in grossen Unternehmen

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107 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
fabianhutter
06.06.2019 09:52registriert January 2016
Ich finde das eine relativ eindimensionale Darstellung. Bei den Firmen wäre es noch interessant zu wissen wie viel von der Gesamtarbeitsleistung von welchem Geschlecht ausgeführt wird.
Wenn in einer Firma, oder Branche allgemein, Frauen untervertreten sind, dann finde ich darf sich das auch in der Geschäftsleitung widerspiegeln.
Auch andere Faktoren gehören zu einer Analyse. Einfach nur nackte unkommentierte Zahlen zu präsentieren ohne Zusammenhang hilft wenig um ein Problem zu lösen.
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No-no
06.06.2019 10:29registriert January 2019
Entschuldigt bitte, aber eurer Beitrag hat mit Gleichstellung nichts zu tun. Wenn ihr wirklich Gleichstellung wollt müsste es lauten: Mindestens 30% Frauen- resp. Männeranteil in Domäne XY. Was mich brennend interessiert: Warum fordert ihr keine Quote bei der Müllabfuhr oder bei den Dachdeckern? Dort sind die Frauen noch weniger vertreten. Warum berücksichtigt ihr nur Positionen mit Entscheidungskompetenzen? Genau in diesen Positionen sollten die Kompetentesten des jeweiligen Fachs sein. Ich frage mich wirklich, ob ihr überhaupt wisst, was das bedeutet, wenn man ein Unternehmen führen muss...
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Delos
06.06.2019 09:44registriert August 2016
Könnten wir bitte dieses Quiz noch mit Anzahl Homosexueller und Heterosexueller haben?
Nein im ernst, grundsätzlich ist es mir ziemlich egal wer da im Bundesrat usw. sitzt. Der/Die/Das muss einfach kompetent sein.
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107

Frauen verdienen immer noch weniger – hier der Beweis

Die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen existieren in der Schweiz noch immer. Wie gross die Differenz weiterhin ist, zeigt die heute publizierte Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (BfS).

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Gilt in der Schweiz noch immer nicht. Dies zeigen die heute publizierten Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung wird seit 1994 alle zwei Jahre mittels Direkterhebung bei den Unternehmen durchgeführt. Im Jahr 2018 wurden über 36'000 Unternehmen befragt. (Details in der Infobox am Ende des Artikels)

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