Sport
EM 2016

Darum rissen die Nati-Shirts an der EM 2016 gegen Frankreich

Puma gibt den Fehler zu: Schweizer Nati-Shirts wurden mit beschädigtem Material produziert

20.06.2016, 15:4120.06.2016, 18:11

Die langerwartete Stellungnahme von Nati-Ausrüster Puma ist nach dem #Trikotgate da. Das Unternehmen schreibt: 

«Unsere Untersuchung der Trikots vom Spiel am Sonntag hat ergeben, dass es eine fehlerhafte Materialcharge gegeben hat, in der Garne während der Produktion beschädigt wurden, was zu einer Schwächung des fertigen Trikotstoffs geführt hat. Dies ist auf eine falsche Kontrolle der Hitze, des Drucks und der Produktionszeit im Herstellungsprozess zurückzuführen. Die ACTV-Trikots bestehen aus einer Elastan- und Polyester-Mischung. Das defekte Material wurde ausschliesslich in einer kleinen Stückzahl der Schweizer Heimtrikots verwendet.»

Puma versichert weiter, dass der Bestand bei allen EM-Teams geprüft wurde und versichert: «Es kommt nicht zu einer Wiederholung des Falles.» Die Technologie werde seit März 2014 verwendet und es gab zuvor nie Beschwerden oder Defekte. (fox)

Die Schweizer Nati-Shirts halten der Zerreissprobe nicht stand

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Die Schweizer Nati-Shirts halten der Zerreissprobe nicht stand
Sieht aus wie ein Scherenschnitt, ist aber keiner. Die Trikots der Schweizer Nationalmannschaft sind im Spiel gegen Frankreich gleich reihenweise gerissen.
quelle: x01095 / gonzalo fuentes
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21 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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mafussen
20.06.2016 17:11registriert November 2014
ACTV Was ist denn das für ein Material. Bitte? Mit Stahl wäre das nie passiert!
Die Angst vor dem Furzen und nackte Fussballer: Das sind die besten Reaktionen zum #Trikotgate – und das sagt Puma dazu
Bereit fürs Achtelfinal.
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alingher
20.06.2016 17:11registriert August 2014
Mhm, da frage ich mich, ob es nicht sinnvoll wäre grundsätzlich Trikots zu tragen, die reissen, anstatt dass man damit zu Boden gerissen werden kann...
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Peeta
20.06.2016 16:38registriert November 2015
Das ganze Trikotgate kann eine grosse Chance für Puma sein! Wenn die Kommunikations-/PR- Abteilung nun rasch, offensiv, clever und mit ein bisschen Selbstironie reagiert, kann das Puma zu sehr viel Goodwill und Sympathie verhelfen. Ich würde zB alle Shirts der Schweizer Nati, solange diese noch im Turnier ist, mit mindestens 20% Rabatt verkaufen. Und der Slogan dazu lautet dann: "Damit wir uns noch möglichst lange von der Nati mitreissen lassen können...!" oder so....
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St.Gallen-Legende Jörg Stiel blickt zurück: «Ich bin um mein Leben gerannt»
Jörg Stiel steht wie kaum ein anderer für die erfolgreichen Zeiten des FC St. Gallen rund um die Jahrtausendwende. Mittlerweile 58-jährig, ist der einstige Goalie auf Weltreise. Ein Gespräch über verpasste Titel, erfüllte Träume und fehlende Zentimeter.
Jörg Stiel, vertreten Sie die Meinung, dass es keine kleinen und grossen Goalies gibt, sondern nur gute und schlechte?
Jörg Stiel: Da fragen Sie den richtigen (lacht). Der Markt hat sich in den letzten 20 Jahren verändert, gesucht werden grosse Goalies. Die 178 cm, die ich hatte, die kannst du heute vergessen, egal, welche Fähigkeiten du hast. Deshalb rate ich Goalies, sich nicht kleiner zu machen, als sie sind: Wenn du 'nur' 188 cm gross bist, schreib einfach 190 cm in deinen Pass, dann sagen alle: Der ist gross genug.
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