«Ich werde dafür sorgen, dass Manchester blau ist», tönte Ex-ManCity-Spieler John Guidetti vor dem Rückspiel des Europa-League-Halbfinals seines Celta Vigo gegen Manchester United an. In der 96. Minute, sechs Sekunden vor Schluss, hatte der Schwede dann die hundertprozentige Chance, die «Red Devils» aus dem Wettbewerb zu schiessen. Doch der 25-jährige Guidetti war von einem Zuspiel zu überrascht und konnte den Ball nicht im leeren Tor unterbringen. Es wäre der 2:1-Siegtreffer für die Spanier gewesen, welcher dank der umstrittenen Auswärtstorregel nach der 1:0-Heimniederlage für das Finale gereicht hätte.
Zehn Minuten zuvor war Guidetti bereits negativ aufgefallen, als er mit einer Schauspieleinlage die rote Karte für Uniteds Eric Bailly provozierte. Vielleicht gibt es für den Schweden statt Europa-League-Final ja bald ein Angebot aus Hollywood. (zap)
Trotz Länderspielpause gab es an diesem Fussball-Wochenende einiges zu sehen – aus den Nationalmannschaften oder Klubs in den tieferen Regionen. Das waren die Aufreger des Wochenendes
Für Fussballzwerge wie Andorra gibt es kaum jemals etwas zu holen, wenn Mannschaften wie Vize-Europameister England zu Besuch kommen. So auch dieses Mal. Mit einem verhältnismässig gnädigen 5:0 setzen sich die «Three Lions» am Samstag in den Pyrenäen durch.
Den Spielern Andorras ist dies natürlich auch bewusst, doch immerhin nehmen sie einzigartige Erfahrungen mit. Und dass sie ab hohen Niederlagen den Humor nicht verlieren, beweist Ildefons Lima Sola. Der 41-Jährige postet nach dem Spiel ein …
