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Ein frisch renovierter DPZPlus Doppelstockpendelzug, aufgenommen am Dienstag, 28. August 2012 in Zuerich. Die SBB und der Zuercher Verkehrsverbund (ZVV) modernisieren die S-Bahn-Zuege der ersten Generation und machen sie fuer weitere 20 Jahre fit. Das

Bild: Keystone

Wegen Verspätungen

SBB muss 1,8 Millionen Busse zahlen

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) ist mit den Leistungen der SBB nicht zufrieden: Die Zürcher S-Bahnen waren im vergangenen Jahr viel zu unpünktlich. Die SBB muss deshalb 1,8 Millionen Franken Malus zahlen.



Die SBB erreichte in Sachen Pünktlichkeit nur 95 von 144 möglichen Punkten. Damit liege sie klar unter dem vorgegebenen Zielwert von 117 Punkten, teilen SBB und ZVV heute gemeinsam mit. Die SBB müsse deshalb den maximalen Malus von 1,8 Millionen Franken zahlen.

Was ist eine Stellwerkstörung?

Laut SBB-Blog werden unter dem Begriff Stellwerkstörung einige Dinge subsummiert. Gemein ist ihnen, dass es Ereignisse im Zusammenhang mit Sicherungsanlagen sind. Der Begriff ist etwas irreführend, da meistens nicht ein einzelnes Stellwerk, sondern ganze Streckenabschnitte betroffen sind. Pro Tag macht die SBB etwa 500 Millionen Schaltungen, pro Sekunde 6000. Täglich geschehen dabei laut SBB-Blog nur 17 Störungen. Die SBB hat weltweit den dichtesten Fahrplan und das dichteste Schienennetz. (tvr)

Stellwerkstörungen als Grund

Ausschlaggebend für diese Maximalstrafe waren unter anderem die zahlreichen Stellwerkstörungen während der Sommermonate. Sie führten im Raum Zürich teilweise zu grossen Verspätungen und viel Ärger bei den Passagieren. Dies dürfte auch der Grund sein, wieso «Stellwerkstörung» 2013 zum Wort des Jahres gewählt wurde.

Um solche Störungen zu vermeiden, nimmt die SBB mittlerweile keine Stellwerkanpassungen während der Hauptverkehrszeiten mehr vor. 

ZUR EIDGENOSSISCHEN ABSTIMMUNG UEBER DIE VORLAGE „FINANZIERUNG UND AUSBAU DER EISENBAHNINFRASTRUKTUR“ FABI STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 9. FEBRUAR 2014 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  An employee controls train stations and trains at the railway control center east of the SBB Swiss National Railways, January 10, 2014. All the railway traffic in the eastern part of Switzerland is steered from this control center, this is about one third of all railway traffic in Switzerland. (KEYSTONE/Christian Beutler)....Mitarbeiter der Betriebszentrale Ost der SBB leiten den Bahnverkehr, am Flughafen Zuerich, am 10. Januar 2014. Auf den Bildschirmen sind Bahnhoefe und die verschiedenen Zugverbindungen dargestellt. Von der Betriebsleitzentrale Ost aus wird das S-Bahn Netz Zuerich sowie der gesamte Schienenverkehr der Ostschweiz gesteuert, das ist insgesamt rund ein Drittel des gesamten Verjehrs in der Schweiz. (KEYSTONE/Christian Beutler)ZUR EIDGENOSSISCHEN ABSTIMMUNG UEBER DIE VORLAGE „FINANZIERUNG UND AUSBAU DER EISENBAHNINFRASTRUKTUR“ FABI STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 9. FEBRUAR 2014 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  An employee controls train stations and trains at the railway control center east of the SBB Swiss National Railways, January 10, 2014. All the railway traffic in the eastern part of Switzerland is steered from this control center, this is about one third of all railway traffic in Switzerland. (KEYSTONE/Christian Beutler)....Mitarbeiter der Betriebszentrale Ost der SBB leiten den Bahnverkehr, am Flughafen Zuerich, am 10. Januar 2014. Auf den Bildschirmen sind Bahnhoefe und die verschiedenen Zugverbindungen dargestellt. Von der Betriebsleitzentrale Ost aus wird das S-Bahn Netz Zuerich sowie der gesamte Schienenverkehr der Ostschweiz gesteuert, das ist insgesamt rund ein Drittel des gesamten Verjehrs in der Schweiz. (KEYSTONE/Christian Beutler)ZUR EIDGENOSSISCHEN ABSTIMMUNG UEBER DIE VORLAGE „FINANZIERUNG UND AUSBAU DER EISENBAHNINFRASTRUKTUR“ FABI STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 9. FEBRUAR 2014 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  An employee controls train stations and trains at the railway control center east of the SBB Swiss National Railways, January 10, 2014. All the railway traffic in the eastern part of Switzerland is steered from this control center, this is about one third of all railway traffic in Switzerland. (KEYSTONE/Christian Beutler)....Mitarbeiter der Betriebszentrale Ost der SBB leiten den Bahnverkehr, am Flughafen Zuerich, am 10. Januar 2014. Auf den Bildschirmen sind Bahnhoefe und die verschiedenen Zugverbindungen dargestellt. Von der Betriebsleitzentrale Ost aus wird das S-Bahn Netz Zuerich sowie der gesamte Schienenverkehr der Ostschweiz gesteuert, das ist insgesamt rund ein Drittel des gesamten Verjehrs in der Schweiz. (KEYSTONE/Christian Beutler)ZUR EIDGENOSSISCHEN ABSTIMMUNG UEBER DIE VORLAGE „FINANZIERUNG UND AUSBAU DER EISENBAHNINFRASTRUKTUR“ FABI STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 9. FEBRUAR 2014 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  An employee controls train stations and trains at the railway control center east of the SBB Swiss National Railways, January 10, 2014. All the railway traffic in the eastern part of Switzerland is steered from this control center, this is about one third of all railway traffic in Switzerland. (KEYSTONE/Christian Beutler)....Mitarbeiter der Betriebszentrale Ost der SBB leiten den Bahnverkehr, am Flughafen Zuerich, am 10. Januar 2014. Auf den Bildschirmen sind Bahnhoefe und die verschiedenen Zugverbindungen dargestellt. Von der Betriebsleitzentrale Ost aus wird das S-Bahn Netz Zuerich sowie der gesamte Schienenverkehr der Ostschweiz gesteuert, das ist insgesamt rund ein Drittel des gesamten Verjehrs in der Schweiz. (KEYSTONE/Christian Beutler)

SBB-Kontrollcenter Bild: Keystone

S-Bahnen mittlerweile wieder etwas pünktlicher

Seit September fahren die S-Bahnen denn auch wieder deutlich pünktlicher. Nicht zufrieden ist der ZVV auch mit der Information der Passagiere, wenn es zu solchen Störungsfällen kommt.

Das Geld fliesst in die Kasse des ZVV und reduziert dort das Defizit. ZVV und SBB sind trotz des hohen Malus für das Jahr 2013 überzeugt, dass das Bonus-Malus-System sinnvoll ist. So würden Schwachstellen identifiziert und Anreize für Verbesserungen gegeben. Im Jahr 2012 musste die SBB nur 87'000 Franken Strafe zahlen. (tvr/sda)

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