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Geiselnehmer in Südfrankreich bezeichnete sich als IS-Soldat



Der Angreifer in einem Supermarkt in Südfrankreich hat sich als «Soldat» der Terrormiliz Islamischer Staat bezeichnet. Das sagte der Anti-Terror-Staatsanwalt François Molins am Freitagabend in Carcassonne.

Der Mann habe zudem «Gott ist gross» auf Arabisch gerufen und gesagt, dass er bereit sei, für Syrien zu sterben. Eine Frau aus dem Umfeld des von der Polizei erschossenen Täters sei in Polizeigewahrsam genommen worden.

Der Mann hatte bei mehreren Attacken insgesamt drei Menschen getötet. Der Staatsanwalt präzisierte einige Angaben zum Ablauf im Supermarkt. Der Mann habe die Befreiung von «Brüdern» gefordert, bevor er auf einen Mitarbeiter und einen Kunden des Geschäfts schoss, die beide starben.

Die von dem Angreifer genommenen Geiseln seien nach einer Verhandlung freigelassen worden, weil ein Polizist sich freiwillig für sie eintauschte. Unter noch ungeklärten Umständen habe der Mann später auf den Beamten geschossen, woraufhin Polizei-Spezialkräfte das Gebäude stürmten und den Täter erschossen. (sda/dpa/afp/reu)

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