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Katalanischer Präsidentschaftskandidat muss wieder in U-Haft



Das Oberste Gericht in Spanien hat Untersuchungshaft für den katalanischen Präsidentschaftskandidaten Jordi Turull angeordnet. Damit kann sich der 51-Jährige beim für diesen Samstag geplanten zweiten Wahlgang im Parlament in Barcelona nicht ins Amt wählen lassen.

Turull hätte eine einfache Mehrheit gereicht, um Präsident der spanischen Region zu werden. Laut Verfassungsgericht muss ein Kandidat aber persönlich in der Kammer erscheinen, um gewählt zu werden.

Der frühere Regierungssprecher der Region war am Donnerstagabend im Parlament in Barcelona mit dem Versuch gescheitert, sich noch vor der Anhörung vor dem Obersten Gericht ins Amt wählen zu lassen: Die kleinste der drei separatistischen Parteien hatte sich der Stimme enthalten und ihm somit eine Mehrheit verwehrt.

Neben Turull müssen vier weitere Ex-Minister in U-Haft, berichtete das spanische Fernsehen am Freitagabend unter Berufung auf das Gericht. Sie alle hatten bereits Ende vergangenen Jahres im Zuge des verbotenen Unabhängigkeitsreferendums 32 Tage im Gefängnis gesessen, waren dann aber zunächst gegen Kaution freigekommen. (sda/dpa)

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