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Familienpolitik: CVP-Initiative gegen die Heiratsstrafe weiter auf der Kippe



Die Volksinitiative der CVP gegen die Heiratsstrafe steht weiter auf der Kippe. Nach Auszählung von 17 Kantonen überwiegen die Befürworter der Initiative mit knapp 52 Prozent. Die grossen Kantonen Zürich und Bern fehlen jedoch noch.

Die Hochrechnung der SRG vom frühen Nachmittag zeigt denn auch weiterhin ein Kopf- an Kopf-Rennen. Für Politologe Claude Longchamp vom Forschungsinstitut gfs.Bern ist klar, dass die Initiative das Ständemehr erreichen dürfte.

Offen sei in diesem spannenden Finale, ob die Initiative auch die Hürde des Volksmehrs nehmen werde, sagte Longchamp. Die definitiven Ergebnisse in 17 Kantonen zeigen, dass 13 Kantone (JU, VS, AI, OW, NW, AG, GL, SO, ZG, UR, SZ, SG, LU) die Initiative befürworten, während nur vier Kantone (BS, BL, GR, AR) Nein sagen.

Eine erste Hochrechnung für den Kanton Zürich zeigt, dass die CVP-Initiative mit einem Nein-Anteil von 56 Prozent abgelehnt werden dürfte. Auch der Kanton Genf sagt laut Zwischenresultaten mit 53.1 Prozent Nein zu dieser Vorlage. Gar wuchtig mit 60.5 Prozent Nein-Stimmen lehnte der Kanton Basel-Stadt diese Initiative ab.

Zuspruch findet die Initiative gegen die Heiratsstrafe dagegen in den Stammlanden der CVP. Der Kanton Luzern sagt mit 50.8 Prozent jedoch nur ganz knapp Ja zu der Vorlage. Das Feld der Befürworter wird von den bevölkerungsmässig kleinen Kantonen dominiert. Noch fehlen die grossen Kantone Zürich und Bern. (sda)

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