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Sportanlagen: Neue Skisprunganlage in Kandersteg eröffnet - «Simi» flog zuerst



Mit einem Sprung des mehrfachen Olympiasiegers Simon Ammann ist am Montag in Kandersteg ein neues, ganzjährig nutzbares Skisprungstadion offiziell eröffnet worden. Mit der «Nordic Arena» will Kandersteg an die guten alten Skisprungzeiten anknüpfen.

Die neue Anlage mit der grossen «Lötschberg»-Schanze und den beiden kleinen Schanzen «Bire» und «Blümlisalp» ersetzt die alte Schanze, die 30 Jahre lang in Betrieb war, zuletzt aber nicht mehr den internationalen Richtlinien entsprach.

Auf der alten Anlage hatten in den letzten Jahrzehnten über 52'000 Athleten abgehoben - unter ihnen auch Simon Ammann, der schon als Bub oft in Kandersteg trainierte. Die neue Anlage erfüllt nun auch die FIS-Anforderungen für internationale Skisprungwettkämpfe. Sie ist als einzige Schanze in der Schweiz das ganze Jahr nutzbar.

An der feierlichen Eröffnung vom Montag mit dabei war auch alt Bundesrat Adolf Ogi als Ehrenpräsident des Nordischen Skizentrums in Kandersteg. Ogi gehörte zu den wichtigsten Promotoren des Projektes. Schon 1970 machte er sich für den nordischen Skisport in seiner Gemeinde stark.

1979 wurde die erste Schanzenanlage in Betrieb genommen. Damals hatte die Schweiz mit Hansjörg Sumi, Christian Hauswirth, Karl Lustenberger und Walter Steiner gleich mehrere gute Springer vorzuweisen. (sda)

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