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Grossbritannien: Popstars und Pferdeparaden für Elizabeth II. auf Schloss Windsor



Mit einem auch filmischen Rückblick auf mehr als 60 Jahre Regentschaft sind am Sonntag die viertägigen Jubelparaden zum 90. Geburtstag von Königin Elizabeth II. auf Schloss Windsor zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt stand die Pferde-Leidenschaft der Monarchin.

Mehr als 900 Pferde waren an den Darbietungen beteiligt, die die Königin gemeinsam mit ihrem Ehemann Prinz Philip und mehreren Mitgliedern der königlichen Familie verfolgte. Auch internationale Künstler traten bei der Veranstaltung auf dem Gelände der königlichen Wochenendresidenz westlich von London auf.

Zwischen den filmischen Rückblicken auf das Leben der Königin gab es aber nicht nur Reitvorstellungen, auch Popstars wie Kylie Minogue, James Blunt, Gary Barlow und der Tenor Andrea Bocelli sangen für die Königin.

Schauspieler wie Helen Mirren, die für ihre filmische Darstellung der Queen einen Oscar gewonnen hatte, sprachen über das Leben der Monarchin, die seit 64 im Amt ist.

Etwas einfallslos kamen nachgespielte Szene aus dem Leben der Königin daher. Zum Beispiel wenn Schauspieler im 50er-Jahre Outfit ihre Taschentücher hinter einer vergoldeten Kutsche hinterher schwenkten, um an die Krönung der Königin im Jahr 1953 zu erinnern.

Die Menschen im Publikum schien das nicht zu stören. Sie klatschen dabei genauso Beifall wie beim Auftritt der «Royal Canadian Mounted Police» oder als die königliche Kavallerie aus Oman in 1001-Nacht-Kostümen mit Dudelsäcken, Pfeifen und Trommeln über den Sandplatz trabte.

Drei Lieder zum Schluss

Zum Abschluss der Veranstaltung vor 6000 Zuschauern sang Shirley Bassey ihren James-Bond-Hit «Diamonds are forever». Anschliessend stimmten die Zuschauer «Happy Birthday» an, gefolgt von der Nationalhymne «God Save the Queen».

Ihren eigentlichen Geburtstag am 21. April begeht die Queen traditionell eher ruhig. Mitte Juni folgt dann eine dritte Feierrunde mit Dankgottesdienst, einer weiteren Parade in London und einem grossen Fest vor dem Buckingham-Palast, dem «Patron's Lunch». (sda/afp/dpa)

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