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Heftige Gewitter fegen Hitze weg



Eine Gewitterfront mit starkem Regen, Hagel und heftigem Wind hat am Freitagabend die Hitze weggefegt. Die Böenspitzen erreichten bis zu 129 km/h. Verschiedene Gewitterzellen zogen von West nach Ost. MeteoSchweiz erliess Unwetterwarnungen.

Für die Warnungen galt die Gefahrenstufe rot. Das heisst, die Fachleute rechneten mit grosser Gefahr durch die abendlichen Gewitter. Die Blitzaktivität war hoch. MeteoSchweiz warnte daneben vor Hagel, Starkregen und Sturmböen.

Der Wetterdienst Meteonews mass die höchste Windgeschwindigkeit in Le Bouveret VS am Genfersee mit 129 Kilometern pro Stunde. Böen mit über 100 Kilometern pro Stunde gab es auch in Chrischona bei Basel, auf dem Chasseral, in Aesch BL und Eiken AG.

In Luzern kam ein Gewitter von Südwesten und bewegte sich Richtung Nordosten in die Kantone Zug und Zürich. Auch über Langenthal BE tobte ein Unwetter und wurde weiter geweht. Ein Gewitter über Lanzenhäusern BE bewegte sich mit 86 Kilometern pro Stunde Richtung Emmental. In der Ostschweiz zog das Donnerwetter von Langnau am Albis ZH gegen den Thurgau.

Derweil trafen erste Schadenmeldungen ein. Zwischen dem badischen Bahnhof in Basel und Riehen unterbrach ein umgestürzter Baum den Bahnverkehr. Zwischen Rorschach und Heiden AR legte ein Stromausfall die Bahn lahm, wie der Bahninformationsdienst mitteilte. (sda)

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