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Waadtländer Kantonalbank macht 2017 mehr Gewinn



Die Waadtländer Kantonalbank hat 2017 den Konzerngewinn trotz negativen Zinsen um drei Prozent gesteigert - auf 320 Millionen Franken. Der Geschäftsertrag blieb mit 967 Millionen Franken stabil, wie die Bank am Donnerstag mitteilte.

Der Betriebserfolg erhöhte sich um ein Prozent auf 387 Millionen Franken. Zum Gewinn beigetragen hat unter anderem der Verkauf einer Immobilie, die sich auch auf das Ergebnis des laufenden Jahres positiv auswirken werde, wie die Waadtländer Kantonalbank (BCV) weiter mitteilte.

Der Nettoerfolg aus dem Zinsgeschäft blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 478 Millionen Franken stabil. Der Grund dafür seien Rückstellungen für Kreditrisiken, schreibt die Bank. Hingegen nahm die Bank mit dem Kommissionsgeschäft mehr ein, hier erhöhte sich der Erfolg um drei Prozent auf 316 Millionen Franken.

Um vier Prozent zurück auf 134 Millionen Franken gingen die Einnahmen aus dem Handelsgeschäft. Im Vorjahr waren die Erträge bei allen drei Sparten noch zurückgegangen.

Insgesamt verwaltete die Waadtländer Kantonalbank im vergangenen Jahr Vermögen in der Höhe von 86.5 Milliarden Franken - das sind ein Prozent mehr als noch im Vorjahr. Der Nettoneugeldzufluss belief sich 2017 auf 2.3 Milliarden Franken.

Dividende bleibt gleich

Trotz des höheren Gewinns bleibt die Dividende für die Aktionäre vorerst gleich. Der Verwaltungsrat will an der Generalversammlung eine Dividende in der Höhe von 23 Franken pro Aktie sowie eine Sonderdividende von 10 Franken beantragen. Insgesamt werde die Bank dadurch 284 Millionen Franken an ihre Aktionäre ausschütten.

246 Millionen Franken davon kommen dem Kanton Waadt zugute. Er erhält 190 Millionen Franken aus Dividenden und 56 Millionen Franken an Kantons- und Gemeindesteuern, wie es in der Mitteilung heisst.

In den kommenden Jahren dürfte die Dividende jedoch steigen. Ab dem Geschäftsjahr 2018 will die BCV die Ausschüttungspolitik der letzten zehn Jahre für weitere fünf Jahre fortführen und eine ordentliche Dividende zwischen 34 und 38 Franken pro Aktie auszahlen. Die Bank begründet dies mit dem Inkrafttreten der Waadtländer Steuerreform, welche die Steuerlast für Unternehmen senkt. (sda)

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