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USA bestrafen mexikanischen Nationalspieler wegen Kartell-Kontakten



Wegen mutmasslicher Verbindungen zu einem Drogenkartell hat das US-Finanzministerium Sanktionen gegen den mexikanischen Fussballnationalspieler Rafael Márquez verhängt. Er soll als Strohmann für das Verbrechersyndikat von Raúl Flores Hernández fungiert haben.

Sein Vermögen in den Vereinigten Staaten werde eingefroren und US-Bürger dürften keine Geschäfte mehr mit ihm machen, hiess es in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung des Ministeriums.

Márquez ist einer der erfolgreichsten Fussballer Mexikos und Kapitän der Nationalmannschaft. Der Verteidiger spielte lange für den FC Barcelona und steht derzeit beim CF Atlas in Guadalajara unter Vertrag.

Insgesamt setzte das US-Finanzministerium den Angaben zufolge 22 Mexikaner und 43 Unternehmen auf die schwarze Liste. Es war die umfangreichste Einzelsanktion gegen ein mexikanisches Drogenkartell in der Geschichte des Ministeriums, wie es weiter hiess.

«Raúl Flores Hernández ist bereits seit Jahrzehnten im Geschäft, weil er Beziehungen zu anderen Drogenkartellen unterhält und Strohleute nutzt, um seine Einkünfte aus illegalen Drogengeschäften zu verschleiern», sagte der Direktor des Büros für die Kontrolle ausländischer Vermögenswerte im Finanzministerium, John Smith. (sda/dpa)

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