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Netanjahu mit hohem Fieber ins Spital gebracht



Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu ist zur Untersuchung in ein Spital gebracht worden. «Der Ministerpräsident hat hohes Fieber und Husten», sagte ein Sprecher des 68-Jährigen Politikers am Dienstag.

Netanjahus Leibarzt sei der Ansicht, dass sich der Ministerpräsident von einer Krankheit vor zwei Wochen noch nicht vollständig erholt habe. Der Mediziner habe entschieden, dass sich Netanjahu weiteren Tests im Hadassah-Spital in Jerusalem unterziehen solle.

Der Regierungschef ist in insgesamt drei Korruptionsfälle verwickelt, die seine politische Zukunft belasten. Er weist alle Vorwürfe zurück und sieht sich als Opfer einer Hexenjagd.

Die Entscheidung, ob Netanjahu angeklagt wird, obliegt der Staatsanwaltschaft. Wann sie gefällt wird, ist offen. Bislang geniesst Netanjahu die Unterstützung seiner Koalitionspartner, die die nächsten Schritte der Staatsanwaltschaft abwarten wollen.

Noch am Montag waren Netanjahu, seine Frau Sara und sein Sohn Jair wegen Korruptionsvorwürfen von der Polizei befragt worden. Anschliessend traf Netanjahu den deutschen Aussenminister Heiko Maas. (sda/dpa/reu)

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