Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kinder in Paranaque, südlich von Manila. Bild: EPA

Über 1,2 Millionen auf der Flucht

Erste Todesopfer wegen Taifun «Hagupit» über den Philippinen



Begleitet von heftigen Regenfällen und starken Winden ist der Taifun «Hagupit» am Sonntag über die Zentralphilippinen gezogen. Vielerorts kam es zu Stromausfällen, zahlreiche Bäume und Elektroleitungen stürzten um. Auf der östlichen Insel Samar kamen nach lokalen Medienberichten mindestens zwei Menschen ums Leben.

Mehr als 1,2 Millionen Menschen waren auf der Flucht vor dem Taifun. Sie wurden in mehr als 1500 Versorgungszentren im Landesinneren betreut. Die Vereinten Nationen sprachen von einer der weltweit grössten Evakuierungen in Friedenszeiten.

Zuvor hatte der zwischenzeitlich herabgestufte Taifun bereits mit Starkwinden und schweren Regenfällen am Samstag den Osten der Inselgruppe erreicht und zahlreiche Dächer abgedeckt und Bäume entwurzelt. Der Taifun traf auch erneut die Gebiete, die bereits vor gut einem Jahr von einem Wirbelsturm ähnlicher Stärke heimgesucht wurde.

A man reacts as he strong winds and rain from Typhoon Hagupit hit shore in Legazpi, Albay province, eastern Philippines on Sunday, Dec. 7, 2014. Haunted by Typhoon Haiyan's massive devastation last year, more than 600,000 people fled Philippine villages and the military went on full alert Saturday to brace for a powerful storm only hours away from the country's eastern coast. (AP Photo/Aaron Favila)

Ein Mann trotzt in Legazpi im Osten der Philippinen den Winden des Taifuns «Hagupit». Bild: Aaron Favila/AP/KEYSTONE

«Hagupit» hatte sich zwar vor dem Auftreffen auf die Philippinen leicht abgeschwächt, er kann aber immer noch Flutwellen von über vier Metern auslösen. Fluggesellschaften sagten mehr als 100 Flüge in den Süden und die Mitte der Philippinen ab. «Hagupit», was übersetzt Peitsche bedeutet, wird aber auf seinem Weg Richtung Norden und Nordwesten wohl kaum die Hauptstadt Manila treffen.

Die Region war bereits im November 2013 von einem Taifun getroffen worden. Der Taifun «Haiyan» damals hatte mehr als 7000 Menschen das Leben gekostet, vier Millionen flohen. Immer noch leben etwa 25'000 Menschen in Zelten und provisorischen Unterkünften. (trs/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter