Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Animationsfilmer Georges Schwizgebel erhält Schweizer Ehrenpreis



Der Animationsfilmer Georges Schwizgebel erhält den Ehrenpreis des Schweizer Films. Die mit 30'000 Franken dotierte Auszeichnung wird am 23. März im Rahmen der Verleihung der Schweizer Filmpreise Quartz übergeben. Bundesrätin Simonetta Sommaruga wird anwesend sein.

«Georges Schwizgebel hat den Schweizer Animationsfilm geprägt wie kaum ein anderer. Seine Filme wurden an Festivals in aller Welt präsentiert und ausgezeichnet», schreibt das Bundesamt für Kultur (BAK) in einer Mitteilung vom Dienstag. Schwizgebels Schaffen sei unter anderem in Paris, Tokyo, Montreal und New York mit Retrospektiven und Ausstellungen geehrt worden.

Allein Schwizgebels Animations-Kurzfilm «Erlkönig» (2015) wurde an 50 Festivals gezeigt und mit über einem Dutzend Preisen ausgezeichnet. Nicht weniger erfolgreich waren auch «Jeu» (2006), «L'homme sans hombre» (2004) und «Retouches» (2008).

Der 1944 in Reconvilier geborene Filmemacher studierte an der École des Beaux-Arts et des Arts Décoratifs in Genf und war zunächst in der Werbung tätig. 1971 gründete er zusammen mit Claude Luyet und Daniel Suter das GDS-Studio, in dem er über 20 kleine Animationsfilme kreierte sowie Plakate und Werbematerialien grafisch gestaltete.

Malerei und Musik prägen Schwizgebels Filme. «Mit seinen fliessenden Metamorphosen ist er ein 'Maler der Leinwand'», heisst es in der Jurybegründung zum Ehrenpreis. «Die weit ausholenden Kamerabewegungen überwinden in seinen Filmgemälden mit verblüffender Kontinuität alle zeitlichen und räumlichen Grenzen.» (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter