
Am Dienstagabend kam es zu einem Brand eines Postautos.bild: brk news
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11.03.2026, 03:3811.03.2026, 09:19
- Beim Brand eines Postautos im Zentrum von Kerzers FR sind am frühen Dienstagabend sechs Menschen ums Leben gekommen.
- Weitere vier Passagiere und ein Rettungssanitäter wurden verletzt, wie die Kantonspolizei Freiburg am Dienstagabend vor den Medien erklärte.
- Derzeit geht die Polizei davon aus, dass der Brand durch eine Person mutwillig verursacht worden ist.
- Die Identifikation der Toten steht nach Polizeiangaben noch aus.
Nach dem Postautobrand in Kerzers hat der italienische Aussenminister Antonio Tajani der Schweiz sein Beileid bekundet. Italien stehe der Schweiz nahe, schrieb Tajani in einer Nachricht auf dem sozialen Netzwerk X.
«In diesem Moment der Trauer sind meine Gedanken bei den Menschen, die ihr Leben verloren haben, und ihren Familien», schrieb Tajani weiter. Der Minister wünschte den Verletzten gute Genesung. Dem «befreundeten Schweizer Volk» versicherte er «die Zuneigung und Solidarität aller Italiener». (sda/ask)
Nach dem Brand eines Postautos in Kerzers konnte eine Person aus dem Spital entlassen worden. Der Terrorverdacht scheint vom Tisch zu sein. Die Freiburger Kantonspolizei geht jedoch von einer vorsätzlichen Tat aus.
«Wir verfolgen die Spur einer vorsätzlichen Tat, die Ermittlungen und Untersuchungen werden fortgesetzt, erklärte Martial Pugin am Mittwochmorgen im Westschweizer Radio RTS. «Derzeit gib es jedoch keine Hinweise auf einen terroristischen Akt», fügte er an.
Fragen zur Täterschaft sind weiterhin offen. Die Identifizierung der sechs Todesopfer läuft laut Pugin. Wie lange diese dauert, liess er gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA offen.
Bei dem Brand wurden auch vier Passagiere und ein Rettungssanitäter verletzt. Die Identität der Verletzten konnte am Dienstagabend geklärt werden. Genauere Angaben zu den Personen, etwa zu Alter oder Geschlecht, machte die Polizei nicht.
Drei der Verletzten wurden ins Spital eingeliefert, zwei davon mit schweren Verletzungen. Eine Person «konnte in der Nacht entlassen werden», wie Pugin ausführte.
Zwei weitere Personen waren noch am Dienstagabend vor Ort von Rettungssanitätern kontrolliert worden. Sie brauchten keine Spitalpflege. (sda)
Die Gemeindebehörden von Kerzers zeigten sich am Mittwochmorgen betroffen über den Postautobrand, bei dem am Dienstagabend sechs Personen Personen ums Leben kamen und fünf verletzt wurden.
Die Behörden bekundeten auf der Internetseite der Gemeinde ihr Betroffenheit mit den Familien und Angehörigen der Opfer. «Wir sind in Gedanken mit allen Personen, die vom Ereignis betroffen sind», heisst es in dem kurzen Statement. (sda)
Der Nationalrat und der Ständerat haben am Mittwochmorgen vor ihren Debatten der Opfer des Brandes in einem Postauto in Kerzers FR gedacht. Die Ratsmitglieder erhoben sich für eine Schweigeminute.
«Mit grosser Bestürzung haben wir vom Brand eines Postautos in Kerzers im Kanton Freiburg erfahren. Dieses tragische Ereignis erschüttert nicht nur eine Region, einen Kanton, sondern weit darüber hinaus», sagte der Freiburger Nationalratspräsident Pierre-André Page (SVP).
«Im Namen des Nationalrats und in meinem eigenen Namen möchte ich den Familien und Angehörigen der Opfer unser Mitgefühl und unser aufrichtiges Beileid aussprechen und den Verletzten eine gute Genesung wünschen», fuhr Page fort. (leo/sda)
«Derzeit gibt es keine Anhaltspunkte für einen terroristischen Hintergrund», sagt Martial Pugin, Kommunikationschef der Kantonspolizei Freiburg, am Mittwoch in der Sendung «La Matinale» bei RTS. Die Ermittlungen dauerten jedoch noch an.
Die Spuren des Brandes sind auch am Morgen nach der Katastrophe sichtbar.
Der Vorfall ereignete sich mitten in Kerzers.

Die Identifizierung der sechs Toten des Postauto-Brands in Kerzers FR wird nach Angaben der Polizei womöglich mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die dazu notwendigen forensischen Arbeiten laufen, wie ein Sprecher der Kantonspolizei Freiburg sagte.
Wie lange die Identifizierung genau dauern wird, könne er nicht mit absoluter Sicherheit abschätzen, sagte Martial Pugin, Chef der Abteilung Kommunikation und Prävention der Kantonspolizei Freiburg, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am frühen Mittwochmorgen.
Bei dem Brand wurden zudem vier Passagiere und ein Rettungssanitäter verletzt. Ihre Identität war am Dienstagabend geklärt. Genauere Angaben, etwa zu Geschlecht und Alter der Personen, konnte Pugin am Mittwochmorgen nicht machen.
Die Freiburger Behörden werden am Mittwoch um 14 Uhr bei einer Pressekonferenz über die aktuelle Lage informieren. (sda)
Die wichtigsten Informationen, die aktuell zum tragischen Ereignis in Kerzers FR bekannt sind, findest du hier zusammengefasst:
Die Fribourger Behörden haben in der Nacht auf Mittwoch eine weitere Medienkonferenz zum schwerwiegenden Vorfall angekündigt. Diese findet am Mittwoch um 14 Uhr statt. Neben der Einsatzleitung der Kantonspolizei wird auch die politische Führung des Kantons Stellung nehmen, die Staatsräte Philippe Demierre (Präsident des Staatsrats) und Romain Collaud (Fribourger Sicherheitsdirektor) werden zugegen sein. Ebenfalls die Justiz in Person von Generalstaatsanwalt Raphaël Bourquin. (con)
Warst du vor Ort in Kerzers, hast du den Brand des Postautos beobachtet oder hast du gesicherte Informationen zum Vorfall? Dann melde dich unter redaktion@watson.ch. Du kannst dich auch direkt via
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Bundespräsident Guy Parmelin zeigte sich über den Vorfall bestürzt. Es mache ihn traurig, dass erneut Menschen in der Schweiz bei einem schweren Brand ums Leben gekommen sind, schrieb Parmelin - wohl in Gedenken an die Brandkatastrophe in Crans-Montana VS in der Silvesternacht - auf der Onlineplattform X.
Den Angehörigen der Verstorbene von Kerzers sprach der Bundespräsident sein Beileid aus. Seine Gedanken seien auch bei den Verletzten und den Rettungskräften. «Die Hintergründe werden geklärt», versprach Parmelin. (sda)
In der Medienmitteilung der Freiburger Kantonspolizei heisst es ausserdem, dass die genaue Anzahl der aufgefundenen Toten noch nicht bestätigt ist. Zuvor hatte die Polizei von sechs Toten gesprochen.
Die Schweizerische Post hat sich am Dienstagabend in einer ersten Reaktion auf den Postauto-Brand in Kerzers FR betroffen von der tragischen Nachricht gezeigt.
«Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und den Angehörigen der Verstorbenen», liess die Post auf Anfrage verlauten. Ein Care-Team stehe ab Mittwoch für Mitarbeitende zur Verfügung.
Die Post stehe in engem Kontakt mit der Kantonspolizei Freiburg, die für die Untersuchung des Vorfalls unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Freiburg zuständig sei. (sda)
Drei der fünf Verletzten wurden mit verschiedenen Fahrzeugen ins Spital gebracht, schreibt die Kantonspolizei Freiburg in einer Medienmitteilung. Die anderen beiden Verletzen wurden vor Ort behandelt.
Die Rega transportierte eine verletzte Person mit dem Helikopter von Kerzers ins Universitätsspital Zürich. Das teilte BRK News mit.
Es wurde eine Hotline zum Fall eingerichtet. Die Nummer lautet 0800 261 700.
Der Bus sei von Düdigen nach Kerzers unterwegs gewesen. Zur Anzahl der Passagiere konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Der Brand sei auf der Strecke ausgebrochen.
Drei der Verletzten befinden sich laut Polizeiangaben in einem kritischen Zustand, einer wurde mit dem Helikopter ins Spital geflogen.
Die Polizei macht bislang keine Angabe darüber, ob die Person, die den Brand ausgelöst hat, noch am Leben ist.
Die Verletzten seien identifiziert worden. Die Identifikation der Toten stehe jedoch noch aus.
Es sei möglich, dass sich ein Mann im Bus selbst angezündet habe. Bestätigt wurde dies jedoch nicht. Zur Frage nach einem möglichen Terroranschlag heisst es: «Dazu können wir zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen noch nichts sagen.»
Zwar seien die Ursachen noch unklar, doch es scheint, dass eine Person am Vorfall beteiligt war und den Brand gelöst haben könnte. Es solle sich um «eine freiwillige Handlung» handeln. «Wie das genau geschehen ist, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen», so die Polizei.
Beim Brand eines Postautos im Zentrum von Kerzers FR sind am Dienstag sechs Menschen ums Leben gekommen. Weitere vier Passagiere und eine Person wurden bei der Intervention verletzt, wie die Kantonspolizei Freiburg am Dienstagabend vor den Medien erklärte. (sda)
Die Kantonspolizei informiert jetzt die Medien – Kameras sind allerdings verboten.
Eigentlich wollte die Freiburger Kantonspolizei um 21.30 Uhr informieren. Die Medienkonferenz verzögert sich allerdings. Laut SRF warten die Journalistinnen und Journalisten vor Ort noch auf Informationen.
Beim Brand eines Postautos am späten Dienstagnachmittag im Zentrum von Kerzers FR sind sechs Passagiere ums Leben gekommen, fünf weitere wurden verletzt, drei davon schwer.
Die Fribourger Kantonspolizei nahm an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz Stellung zum Vorfall. Sie bestätigte, dass der Brand absichtlich ausgelöst wurde. Die Frage, ob es sich um einen Terroranschlag handelt, wollte die Polizei nicht kommentieren. Die Hintergründe sind noch unklar.

Die Rückseite der verkohlten Hülle des Postautos.Bild: keystone
Hier sind die wichtigsten bekannten Informationen zum Vorfall im Überblick:
(hkl/con)