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Auch das Walliser Chablais von Vogelgrippe-Fällen betroffen



Die Vogelgrippe ist in der Schweiz auch am Nordufer des Genfersees im Walliser Chablais angekommen. Seit Wochenbeginn wurden fünf tote Vögel gefunden, bei denen das Vogelgrippe-Virus H5N8 nachgewiesen wurde.

Vier Reiherenten wurden am Montag im Hafen von Bouveret von einem Jagdaufseher geborgen, wie der Kanton Wallis am Donnerstag mitteilte. Später wurde zudem ein totes Teichhuhn auf einer Strasse in Monthey VS, 18 Kilometer vom Genfersee entfernt, entdeckt.

Bereits am Wochenende waren Fälle am Genfersee nachgewiesen worden. Danach wurden auch am Vogelgrippe-Virus verstorbene Vögel am Neuenburger- und am Bielersee gefunden. Erstmals in der Schweiz aufgetaucht war das Virus vor rund zehn Tagen am Bodensee.

Die hochansteckende Krankheit wird von Zugvögeln verschleppt, die auf der Reise in ihre Winterquartiere Zwischenhalte einlegen. Am Dienstag hatte der Bund deshalb Schutzmassnahmen für Hausgeflügel angeordnet. Die Tiere müssen so gefüttert und getränkt werden, dass Wildvögel keinen Zugang zu den Futterstellen haben.

Tote Wildvögel nicht berühren

Damit sollten möglichst alle Kontakte zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel vermieden werden. Die Funde im Chablais bestätigten die Massnahmen für die Geflügelbetriebe, betonte der Kanton Wallis in seiner Mitteilung. Im Kanton seien deshalb keine weiteren Schritte erforderlich.

Der Kanton wiederholte die Warnung, tote Wildvögel auf keinen Fall zu berühren, auch wenn sich das Virus gemäss bisherigen Erkenntnissen nicht auf den Menschen überträgt. Stattdessen sollen Jagdaufseher aufgeboten werden. (sda)

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