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Chile

«Marsch aller Märsche» gegen Bachelet



Demonstrators rally against the government of Michelle Bachelet in Santiago, March 22, 2014.  Tens of thousands of protesters marched in Chile on Saturday to press center-left President Michelle Bachelet to follow through with ambitious reforms she pledged before assuming power less than two weeks ago. The protest in downtown Santiago, dubbed

Bild: Reuters

In Chiles Hauptstadt Santiago hat am Samstag die erste Grossdemonstration in der zweiten Amtszeit der sozialistischen Präsidentin Michelle Bachelet stattgefunden. Die aus zahlreichen sozialen Bewegungen stammenden Demonstranten forderten die Staatschefin auf, ihre Wahlversprechen umzusetzen.

Zu den Hauptforderungen gehört eine Modernisierung der Verfassung, die noch auf die Zeit der Militärdiktatur von Augusto Pinochet der Jahre 1973 bis 1990 zurückgeht. Die Veranstalter bezifferten die Zahl der Teilnehmer an der von ihnen «Marsch aller Märsche» genannten Demonstration mit 150'000. Amtliche Teilnehmerzahlen lagen nicht vor.

Beteiligt waren Unterstützer von Frauenrechten, Tier- und Umweltschützer, Vertreter von Homosexuellengruppen, Künstler, Behinderte, Indianer und Einwanderer. Die Konföderation der Studierenden, die unter Bachelets konservativem Vorgänger Sebastián Piñera zehntausende Menschen für die Forderung nach einer kostenfreien Hochschulbildung auf die Strasse gebracht hatte, nahm an dem Marsch nicht teil. Auch Chiles grösster Gewerkschaftsbund CUT blieb der Demonstration fern.

Gegen Ende des friedlichen Umzugs gab es gewalttätige Zusammenstösse zwischen einigen vermummten und Steine werfenden Demonstranten und der Polizei. Diese setzte Wasserwerfer ein.  (aeg/sda/afp)

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