Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

21. Videoex in Zürich mit Gastland Brasilien



Brasilien ist Gastland des 21. internationalen Experimentalfilm & Video Festivals Videoex in Zürich. Dokumentiert wird das dortige Filmschaffen der letzten 50 Jahre. Videoex dauert vom 25. Mai bis 2. Juni.

Im Gastprogramm Brazil laufen Experimentalfilme von Glauber Rocha, einem der wichtigsten Vertreter des politischen und sozial engagierten Cinema Novo der 1960er Jahre, zudem Filme von Hélio Oiticica, Sandra Kogut, Ede Santos, Cao Guimarães oder Ana Vaz.

Darüber hinaus zeigt Videoex auf dem Zürcher Kasernenareal 20 Kurzfilme von Apichatpong Weerasethakul, die der thailändische Regisseur und Künstler in Dörfern und Wäldern seines Landes ansiedelt.

Zur jüngsten Generation der lateinamerikanischen Videokunst gehört der argentinische Regisseur Sebastian Diaz Morales. Videoex zeigt einen Querschnitt durch sein Werk.

CH-Fokus mit Uriel Orlow

Der diesjährige CH-Fokus beleuchtet das Schaffen des 1973 in Zürich geborenen Uriel Orlow, der 2012 mit einem Eidgenössischen Kunstpreis ausgezeichnet wurde. Er versteht sich als Forscher, Archäologe und Filmkünstler und befasst sich in seinen Filmen mit blinden Flecken der Geschichte, mit Fragen der Erinnerung. Das Festival zeigt von ihm zwei Programme mit experimentellen Werken.

Spezialprogramme widmet Videoex zwei kürzlich verstorbenen Filmschaffenden: Von der US-Amerikanerin Barbara Hammer sind erstmals in Zürich die legendären Kurzfilme zu sehen, zudem «Welcome to this House», die Exerimentaldoku zur Dichterin Elizabeth Bishop. Jonas Mekas gilt als «Pate des amerikanischen Avantgarde-Kinos». Seine Filme wirkten wie Heimvideos, schreibt Videoex im Programm. Befreundet war er mit Andy Warhol, Salvador Dalí oder Jack Kerouac.

Wettbewerbe

Auch dieses Jahr präsentiert Videoex einen internationalen und einen Schweizer Wettbewerb. Der Internationale Wettbewerb umfasst sechs thematische Programme. Die Schweizer Beiträge sind an den beiden Samstagen, am 25. Mai und 1. Juni, in einem Block zu sehen. Eine Jury prämiert die besten Arbeiten. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen