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Zehntausende fliehen in Indien vor Monsunregen



Heftiger Monsunregen hat grosse Landesteile im Nordwesten Indiens unter Wasser gesetzt. Im Bundesstaat Gujarat wurden in den vergangenen Tagen rund 33'000 Menschen vor Überschwemmungen in Sicherheit gebracht, wie ein Katastrophenschutz-Sprecher am Dienstag mitteilte.

Mindestens 64 Menschen kamen demnach seit Beginn der diesjährigen Monsunzeit in Gujarat bei den Unwettern ums Leben. Die Monsunzeit im Subkontinent dauert von Juni bis September. In den vergangenen Tagen regnete es allerdings im Westen Indiens besonders stark, und weitere heftige Schauer waren bis Donnerstag vorhergesagt.

Insgesamt sind nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde im ganzen Land zwischen dem 1. Juni und dem 21. Juli 225 Menschen wegen der Unwetter gestorben, davon 75 im nordöstlichen Bundesstaat Assam. Viele ertranken, andere kamen bei Erdrutschen oder durch Stromschläge ums Leben. Gut 2.7 Millionen Menschen waren betroffen. (sda/dpa)

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