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Spendenaufruf in Frankreich nach Lawinenunglück im Wallis



Nach dem Lawinenunglück im Wallis haben die Angehörigen der drei französischen Opfer einen Spendenaufruf lanciert. Bislang kamen für die Suche und die Rückführung der sterblichen Überreste der Franzosen 38'000 Euro zusammen.

Der Spendenaufruf wurde auf einer französischen Internetseite lanciert. Gesucht wurden Beiträge für die Bergungskosten für die drei Opfer aus Frankreich. Es handelt sich um drei Männer im Alter von 20, 25 und 32 Jahren. Alle drei wurden inzwischen tot aufgefunden.

Die bisherigen Kosten für die Suche nach den Opfern werden auf etwa 100'000 Franken geschätzt. Allein die Kosten für die Suche per Helikopter mit den notwendigen Suchgeräten belaufen sich auf bis zu 6000 Franken pro Flugstunde, wie Jean-Marc Bellagamba, Direktor der kantonalen Walliser Rettungsorganisation (KWRO) auf Anfrage sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der Walliser Zeitung «Nouvelliste».

Die Bergungskosten müssen bezahlt werden - im Gegensatz zu den Rettungskosten. So lange eine Chance auf Überleben besteht, übernehmen in der Regel die Versicherungen die Suchkosten.

Suche eingestellt

Die Suche nach dem letzten vermissten Lawinenopfer, einem 57-jährigen Schweizer aus dem Waadtland, wurden am Mittwoch eingestellt, weil die Gefahr einer erneuten Lawine zu gross ist. Im Gebiet werden in den nächsten Wochen regelmässige Kontrollen vorgenommen.

Die Lawine war am vergangenen Freitag ausserhalb der markierten Pisten im Vallo d'Arbi bei Riddes VS niedergegangen. Die Variantenskifahrer trugen keine Suchgeräte für Lawinenverschüttete auf sich. (sda)

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