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Übung: «Standhafter Speer»

Ukraine-Konflikt: NATO rasselt mit den Säbeln



Rund 6000 Soldaten aus neun NATO-Staaten haben am Freitag mit einem grossen Manöver in Estland begonnen. Die Übung heisst «Steadfast Javelin», Standhafter Speer.

Sie gehört zu einer Reihe von Manövern, die das Bündnis Mitte April als Antwort auf die Annexion der Krim durch Russland und russische Truppenverlegungen an die ukrainische Grenze beschlossen hatte. Nach Mitteilung der NATO in Brüssel geht es bei der Militärübung um das «fiktive Szenario» eines Angriffs auf Estland.

Wegen der Ukraine-Krise hatte die Nato eine stärkere Präsenz im Baltikum beschlossen. Die Regierungen der baltischen Staaten und Polens haben die Sorge geäussert, dass Russland sie bedrohen könnte.

An der Übung unter der Leitung des deutschen Generals Hans-Lothar Domröse sind Soldaten aus Belgien, Dänemark, Estland, Frankreich, Grossbritannien, Lettland, Litauen, Polen und den USA beteiligt. Im Einsatz sind unter anderen Infanterieeinheiten, Aufklärungseinheiten, Kampfflugzeuge und Luftabwehrkommandos. Nach Angaben des estnischen Verteidigungsministeriums besucht an diesem Samstag auch der britische Prinz Harry das Manöver. (rar/sda)

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