Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Versteckten Attentäter Zünder in Handschuh? +++ «IS» bekennt sich +++ 34 Tote, über 100 Verletzte



Was wir wissen

Hier geht's zur detaillierten Liste mit den bekannten Fakten und den offenen Fragen.

Schicke uns deinen Input
corsin.manser
Daniel Huber
Marius Egger
Adrian Eng
Felix Haldimann
Philipp Dahm
Pasha
Ralf Meile
Laurent
Olaf
0:01
Zünder in Handschuh?
Ein Detail auf dem Fahndungsfoto, das die belgischen Behörden veröffentlichten, zieht die Aufmerksamkeit der Ermittler auf sich: Zwei der drei Verdächtigen des Anschlags am Flughafen Zaventem trugen an der linken Hand einen Handschuh.

«Es ist möglich, dass sich darin der
Zündungsmechanismus für den Bombengürtel befand», mutmasst ein Mitglied des belgischen Verteidigungsministeriums gegenüber der Zeitung «hln.be». Der Draht, der mit der Bombe verbunden ist und der Auslöseknopf hätten so perfekt im Ärmel versteckt werden können, heisst es weiter.
22:26
Je suis Bruxelles: Menschen in Brüssel gedenken der Opfer
Mehrere hundert Menschen haben in Brüssel der Toten und Verletzten der Terroranschläge gedacht. In der Innenstadt vor der Börse legten sie bis zum späten Abend Blumen nieder, stellten Teelichter zu einem Kerzenmeer zusammen und hielten sich in den Armen.
Auf Plakaten war zu lesen: «Vereint gegen den Hass» und «22/3/2016, keine Sterne funkeln mehr über dem Himmel von Brüssel». Auch ein grosses Banner mit dem Spruch «Je suis Bruxelles» wurde entrollt. Es erinnerte an «Je suis Charlie», die weltweite Solidaritätsbekundung nach dem Anschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» in Paris.

In den Gesprächen gab es nur ein Thema: die schockierenden Ereignisse des Tages. «Wir sind hier, um zu zeigen: Wir haben keine Angst, wir halten zusammen», sagte Isabelle. Michel, 27, berichtete: «Ich wollte heute Morgen zeitig los, war aber zu spät und habe die Metro verpasst. Als ich kam, war schon alles gesperrt.»

Der Student Jef sagte, er habe gemischte Gefühle: «Es ist schön zu sehen, wie jetzt alle zusammen stehen.» Gleichzeitig befürchte er ein wenig, dass das Gedenken für manche zum Event verkomme. «Das Wichtigste ist, dass die Verletzten nun wieder gesund werden.» (sda/dpa)
epaselect epa05226256 People gather at Bourse square to pay tribute to the victims of the terror attacks that occured earlier in the day, in Brussels, Belgium, 22 March 2016. Security services are on high alert following two explosions in the departure hall of Zaventem Airport and later one at Maelbeek Metro station in Brussels. Many people have died and more have been injured in the terror attacks, which Islamic State (IS) has since claimed responsibility for.  EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON  EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON
21:58
Nagel in der Brust
Die belgische Zeitung «La Libre» veröffentlicht ein Röntgenbild eines Opfers, das in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Es zeigt einen Nagel in der Brust des Verletzten. Laut der Zeitung zündeten die Attentäter am Flughafen eine Nagelbombe.

21:23
Die Züge fahren wieder
Die Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge sollen am Mittwoch ihre Fahrten wieder aufnehmen. Der Verkehr werde mit Ausnahme weniger Züge sichergestellt, teilte das Unternehmen mit. Nach den Anschlägen im Brüsseler Flughafen und in einer Metrostation war der Verkehr vorübergehend vollständig gestoppt, nur am Abend sollten zwei Züge zwischen Paris und Brüssel fahren.
Die Eurostar-Züge zwischen London und Brüssel sollen am Mittwoch ebenfalls zum normalen Verkehr zurückkehren, kündigte das Unternehmen an.
21:13
War es ein Racheakt für die Festnahme von Salah Abdeslam?
Auch wenn sich der IS zu den Anschlägen bekannt hat: Bislang ist noch nicht offiziell klar, wer hinter dem Attentat steckt. Ermittler ziehen einen Racheakt für die Festnahme des mutmasslichen Paris-Attentäters Salah Abdeslam in Betracht. Den ausführlichen Bericht zu diesem Thema findest du hier.
20:46
Nun drückt auch der Papst via Twitter sein Mitgefühl aus
20:32
Die Schulen sind ab Mittwoch bereits wieder offen
In die belgische Hauptstadt soll möglichst schnell wieder so etwas wie Normalität einkehren: Im Moment sehe es so aus, dass die Schulen morgen wieder geöffnet würden, meldet das Krisenzentrum über den Kurznachrichtendienst Twitter.
20:09
Bedrohungslage in der Schweiz bleibt unverändert
Nach den Anschlägen in Brüssel ist in der Schweiz der Krisenstab zusammen gekommen. Das Bundesamt für Polizei aktivierte zudem seine Taskforce. Doch die Bedrohungslage in der Schweiz bleibt unverändert. (sda)

Zum ganzen Bericht geht es hier.
19:19
Polizei findet weitere Bombe und eine «IS»-Fahne
Bei Hausdurchsuchungen in Brüssel haben Fahnder eine Flagge der Terrormiliz «Islamischer Staat», einen Sprengsatz mit Nägeln und chemische Substanzen gefunden. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstagabend mit. Die Durchsuchungen hätten in der nordöstlichen Stadtgemeinde Schaerbeek stattgefunden. (sda)

19:04
Durchsuchungen in Belgien
Soeben ist eine kurze Pressekonferenz der belgischen Ermittler zu Ende gegangen. Staatsanwalt Frédéric Van Leeuw teilte mit, dass zurzeit Durchsuchungen an mehreren Orten in Belgien stattfinden. Die Ermittler gingen von zwei toten Selbstmordattentätern am Brüsseler Flughafen aus. Einen dritten Mann hatte die Polizei zuvor zur Fahndung ausgeschrieben.
Anzeichen für eine eindeutige Verbindung zwischen den Terroranschlägen in Brüssel und denen am 13. November in Paris gibt es bislang nicht. «Für den Augenblick ist es nicht möglich, eine formale Verbindung zu den Anschlägen von Paris herzustellen», sagte Van Leeuw.
18:34
Polizei fahndet nach diesem Mann
Die belgische Polizei hat auf Twitter einen Fahndungsaufruf veröffentlicht. Sie sucht nach dem dritten Mann, der auf dem Foto der Überwachungskamera zu sehen ist. Das Foto wurde bereits früher am Nachmittag veröffentlicht und zeigt drei Männer, die mutmasslich für den Terrorakt am Flughafen verantwortlich sein sollen. Die beiden schwarz gekleideten Männer sollen demnach tot sein.

Belgien, verdächtige
18:30
Röntgenbild zeigt Nagel in Brustkorb
«Die meisten Verletzten, die bei uns eingeliefert wurden, haben Brüche, Brandwunden und tiefe Schnittwunden vom Glas und den Nägeln, die offenbar in den Bomben waren», sagte gemäss HLN.be Professor Marc Decramer vom Krankenhaus Löwen. Dort wurden einige Verletzte behandelt. Ein Röntgenbild wurde veröffentlicht:
epa05225908 The x-ray image of a person injured during the Brussels terror attacks shows a big nail or screw in the chest of the patient treated at the Military Hospital in Neder-over-Heembeek in northern Brussels, 22 March 2016. Dozens of people have died and hundreds been injured in a series of explosions at Brussels Zaventem Airport and the metro station Brussels-Molenbeek 22 March 2016.  EPA/STRINGER
Wenn ein Bild eine falsche Geschichte erzählt …
von Daniel Huber
In der Flut von Bildern, die aus Belgien auf uns niederprasseln, löst eines entsetzen aus. Doch wer sich darob empört, muss genauer hinschauen. Lies die Geschichte dazu hier.
EU-Aussenbeauftragte kämpft mit den Tränen
von Daniel Huber
EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini kämpft bei einer Medienkonferenz in Jordanien mit den Tränen, als sie über die Anschläge in Brüssel spricht:
18:15
Update: Die Fakten im Überblick
Die Opferzahlen sind stetig gestiegen, wer und wo die Täter sind, ist unklar. Welche Informationen zu den Anschlägen in Brüssel sind bestätigt, welche Fragen noch offen? Hier geht's zum Überblick.
17:58
Gratis-Übernachtung im Hotel
Tausende Menschen sitzen in der belgischen Hauptstadt fest. Hotels lassen Betroffene der Anschläge und ihre Angehörigen laut der Brussels Hotel Association nun kostenlos übernachten. Unter +32 2 648 50 02 können Interessierte sich nach freien Zimmern erkundigen. Private Hilfe organsiert sich derweil in den sozialen Netzwerken: Auf Facebook und Twitter bieten Brüsseler unter #Opendoors #PortesOuvertes und #ikwelhelpen Unterschlupf und Mitfahrgelegenheiten an.

Kaffee gibt's aber keinen – zumindest nicht bei Starbucks. Die US-Kette hat angekündigt, alle Filialen in Brüssel vorübergehend zu schliessen.

17:30
Dritte Bombe am Flughafen
Am Brüsseler Flughafen ist eine dritte Bombe gefunden worden. Diese sei von Einsatzkräften zerstört worden, teilte der Gouverneur der Provinz Flämisch-Brabant mit. «Die dritte Bombe ist nicht explodiert», sagte Lodewijk De Witte.
17:31
Ermittler veröffentlichen Foto
Die belgischen Behörden haben ein Bild einer Überwachungskamera von mutmasslichen Verdächtigen am Brüsseler Flughafen veröffentlicht. Auf dem Foto, das von der belgischen Nachrichtenagentur Belga verbreitet wurde, sind drei Männer zu sehen, die Gepäckwagen mit Koffern durch die Abflughalle des Flughafens Zaventem schieben. Zwei von ihnen haben dunkle Haare, der dritte trägt eine Mütze. Die zwei dunkel gekleideten Männer tragen zudem je eine Hand in einem Handschuh. Die Aufnahme wurde nach Angaben von Belga auf Wunsch der Generalstaatsanwaltschaft von der Polizei veröffentlicht.
Belgien, verdächtige
17:05
Alarmstufe bleibt – Menschen stecken in Brüssel fest
Während die Bahnhöfe und Metrostationen wieder geöffnet werden, rufen die Behörden die Bevölkerung auf, wachsam zu bleiben. Sicherheitskräfte, Polizisten und Militärs werden an den Stationen der öffentlichen Verkehrsmittel stationiert. Der Flughafen bleibt bis morgen Mittag geschlossen.




16:40 Uhr: Bestätigt: «IS» bekennt sich zu Taten
von Marius Egger
Mehrere Medien bestätigen nun, dass ein Bekennerschreiben des «Islamischen Staats» aufgetaucht ist. Darin bekennt sich die Terrororganisation zu den Anschlägen. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die dem «IS» nahestehenden Agentur Amaq.

Bereits um die Mittagzeit hatte die kurdische Pressestelle Rudaw gemeldet, dass der «IS» die Verantwortung für die Anschläge übernommen habe (siehe auch Ticker-Eintrag von 12:25 Uhr)
16:35
Medien publizieren angebliches Täterfoto
Belgische Medien haben ein Überwachungsbild publiziert, das drei mutmassliche Täter im Flughafen zeigen soll. Offizielle Angaben dazu gibt es nicht. Einem unbestätigten Bericht des TV-Senders RTBF zufolge soll einer von ihnen auf der Flucht sein. Zwei seien tot.

Das Bild wurde gemäss der belgischen Nachrichtenagentur Belga und dem Lokalblatt «La Libre» von der Polizei «im Zuge der Ermittlungen» unter Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft in Umlauf gebracht.
Verdächtige des Terror Anschlags in Brüssel
16:20
Welle der Solidarität in Brüssel
Nach den Terror-Anschlägen rückt die Stadt zusammen: Freiwillige bringen gestrandeten Menschen Decken und Essen, auf Twitter werden unter den Hashtags #OpenDoors und #ikwillhelpen Schlafplätze, Mitfahrgelegenheiten und Kaffee angeboten. Mehr dazu hier.

Auf dem Platz vor der Börse versammelten sich zahlreiche Menschen, um mit Kreide Botschaften auf den Asphalt zu schreiben.
16:00
Polizei verhaftet angeblich zwei Verdächtige
Gemäss «Daily Mail» hat die belgische Polizei ausserhalb des Nordbahnhofs zwei Verdächtige verhaftet.

Ein dritter Verdächtiger sei auf einem Zug in der Nähe von Amsterdam festgenommen worden. Die Polizei verfüge über Videomaterial von Überwachungskameras, das nun zur Identifizierung der Täter untersucht werde.
15:55
Die Opferzahlen


Laut Angaben der Feuerwehr wurden 212 Leute verwundet, 30 davon schweben in kritischem Zustand.
15:45
EU-Kommission evakuiert
Das Hauptquartier der EU-Kommission in Brüssel wird evakuiert, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtet. Mitarbeiter werden demnach unter Polizeischutz aus dem Gebäude gebracht.
15:20
Obama bietet Unterstützung an
In einem Telefongespräch mit dem belgischen Premier Charles Michel äusserte Obama sein Beileid und bot Hilfe an. Die USA wolle Belgien bei den Ermittlungen unterstützen und dabei helfen, die Verantwortlichen vor Gericht zu bringen. Die USA stehe Belgien bei, genau so wie der Nato und der EU.

15:05 Uhr: Verdächtige möglicherweise auf der Flucht
von Adrian Eng
Die belgische Regierung hat vor einer womöglich noch immer existierenden Gefahr durch Attentäter in Brüssel gewarnt, wie Spiegel Online schreibt. «Wir fürchten, dass Personen noch auf freiem Fuss sind», sagte Aussenminister Didier Reynders dem Fernsehsender RTBF.
14:30
Schweizer Reiseveranstalter ohne Kunden in Brüssel
Schweizer Reiseveranstalter haben am Dienstag keine Kunden in Brüssel gehabt. Dass etliche Umsteigepassagiere aus der Schweiz von der Schliessung des Flughafens betroffen sein dürften, nahmen sie aber an. Der Flughafen Zaventem ist ein wichtiges Drehkreuz für den Afrikaverkehr.

Die nächsten Reisenden direkt nach Brüssel sind bei Kuoni für Ostern gebucht. Bei ihnen liefen Abklärungen, sagte Schlatter. Railtour stellte bereits Kontakte zu den entsprechenden Kunden her. Kuoni versicherte, das Unternehmen werde sich wie immer in solchen Fällen kulant zeigen.
14:10 Uhr: In den Bomben waren Nägel drin
von Daniel Huber
«Die meisten Verletzten, die bei uns eingeliefert wurden, haben Brüche, Brandwunden und tiefe Schnittwunden vom Glas und den Nägeln, die offenbar in den Bomben waren», sagte gemäss HLN.be Professor Marc Decramer vom Krankenhaus Löwen. Dort werden derzeit elf Verletzte der Anschläge behandelt.
13:25
#OpenHouse – Belgier öffnen ihre Türen
Einwohner Brüssels bieten nach den Terroranschlägen über das Internet Hilfe für Menschen an, die wegen des Stopps öffentlicher Verkehrsmittel in der Stadt feststecken. Unter dem Schlagwort «#OpenHouse» kündigten zahlreiche Twitter-Nutzer an, dass sie Betroffene bei sich zu Hause unterbringen würden.



Eine ähnliche Entwicklung gab es schon im November in der Terror-Nacht von Paris unter dem Hashtag «#PorteOuverte».
13:15
Hausdurchsuchungen in der Stadt


Gemäss belgischen medienberichten werden in der Region um das City Center Häuser durchsucht.
13:05
De Mazière: Anschläge galten uns allen
Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière sieht die Anschläge in Brüssel nicht nur als Angriff auf Belgien, sondern auf die gesamte EU. «Ein Zurückweichen darf es nicht geben», sagte de Maizière am Dienstag in Berlin.

Er kündigte an, «den Kampf gegen den Terrorismus hart und entschlossen zu führen». Auch in Deutschland seien Sicherheitsvorkehrungen verschärft worden.
12:51
26 Tote, über 100 Verletzte
Die belgischen Behörden haben die Opfer-Zahl erneut nach oben korrigiert. Durch Explosionen am Flughafen Zaventem und in einer U-Bahnstation im EU-Viertel wurden mindestens 26 Menschen getötet, über hundert wurden verletzt.
Sprengstoffexperten wieder im Einsatz
von Philipp Dahm
Laut belgischer Nachrichtenagentur entschärft die Polizei derzeit zwei verdächtige Pakete am Tour du Midi.
12:40
Kontrollierte Sprengung in der Nähe der Schweizer Botschaft
Bei einer vierten Explosion in Brüssel am Dienstag soll es sich um eine kontrollierte Sprengung durch Experten gehandelt haben. Das berichtete der Rundfunk RTBF unter Berufung auf Polizeikreise. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Belga die Explosion nahe der Rue de la Loi gemeldet. In dieser Strasse liegt auch die Schweizer Botschaft. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda hiess es, das Gebäude sei nicht betroffen und alle Mitarbeiter seien wohlauf.
12:20 Uhr: Zahl der Metro-Opfer steigt auf 15
von Philipp Dahm
Der Brüsseler Verkehrsbetrieb SDIB hat neue Zahlen der Opfer an der Metrostation Maalbeek in Umlauf gebracht. Demnach sind bei der Explosion 15 Menschen gestorben, 55 wurden verletzt.
12:25 Uhr: «IS» übernimmt offenbar Verantwortung für Anschläge
von Daniel Huber
Die kurdische Pressestelle Rudaw meldet, der «IS» übernehme die Verantwortung für die Anschläge:
12:20 Uhr: Solidarität mit Brüssel
von Daniel Huber
Der Eiffelturm in Paris soll heute Abend aus Solidarität mit Brüssel in den belgischen Farben erstrahlen:
12:15 Uhr: Karte: Hier detonierten die Bomben im Flughafen
von Pasha
Bild: imgur
12:00
BR Johann Schneider-Ammann twittert
11:50 Uhr: Noch keine Information über mögliche Schweizer Opfer
Informationen über Schweizer Opfer der Anschläge lagen laut dem Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten nicht vor. Abklärungen seien im Gang, hiess es auf Anfrage.
Das Departement verwies für Fragen von besorgten Angehörigen auf seine Helpline hin.

Tel. +41 800 24-7-365 / +41 58 465 33 33
11:35 Uhr: Es hört nicht mehr auf
von Philipp Dahm
In der belgischen Hauptstadt Brüssel hat es nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga eine weitere Explosion gegeben. Sie habe sich am Dienstagvormittag nahe der Rue de la Loi ereignet – das ist in der Nähe der U-Bahnstation Maelbeek, in der es bereits eine Explosion mit mindestens zehn Toten gegeben hatte
11:31 Uhr: Paris alarmiert
von Philipp Dahm
Die französischen Behörden nehmen die Anschläge von Brüssel sehr ernst: 1600 zusätzliche Polizisten werden aufgeboten, davon 400 alleine für die Hauptstadt. Präsident François Hollande hat ein Krisentreffen einberufen. Premier Manuel Valls sagt: «Wir sind im Krieg!»
11:26
Mindestens 21 Tote
Zwei Bomben detonierten am Flughafen Brüssel, eine weitere in der U-Bahnstation Maalbeek. Mindestens 21 Menschen wurden getötet – mindestens 11 am Flughafen, etwa 10 in der Metrostation. Belgien wertet die alle Explosionen als Terroranschläge.

Die Staatsanwaltschaft habe Antiterror-Ermittlungen aufgenommen, berichtete der öffentliche Sender RTBF. Die Terrorwarnstufe in Belgien wurde auf die höchste Stufe angehoben, wie ein Sprecher von Innenminister Jan Jambon mitteilte.
11:15 Uhr: Mobilfunknetz überlastet
Behörden riefen die Menschen auf, per soziale Netzwerke zu kommunizieren. Anrufe seien zu vermeiden, da das Mobilnetz praktisch zusammengebrochen sei. Die Notfallnummer der Schweizer Botschaft in Belgien lautet +32 2 285 43 50. Die Kontakte der übrigen Botschaften listet Reddit unter diesem Link auf.
11:10 Uhr: Nach wie vor Verwirrung um die Zahl der Todesopfer
von Philipp Dahm
Die Agentur AFP meldet unter Berufung auf die Feuerwehr, dass bei den Anschlägen auf die Metrostation und am Airport mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen seien. Am Flughafen soll es laut Reuters 11 Todesopfer geben. Bestätigt sind diese Zahlen bislang nicht. (spon)
11:05 Bild zeigt zerstörte Metro
von Daniel Huber
Metro verpixelt
11:01 Uhr: Kein Training der Fussball-Nati
von Ralf Meile
Das belgische Fussball-Nationalteam hat wegen der mutmasslichen Terroranschläge in Brüssel das Training heute abgesagt. «Der Fussball ist heute nicht wichtig», schrieb der belgische Fussball-Verband auf Twitter. Die Gedanken seien bei den Opfern.

Das öffentliche Training war ursprünglich für 16.30 Uhr im Stade Roi Baudouin von Brüssel geplant. Die Belgier wollen am kommenden Dienstag ebenfalls in Brüssel ein Testspiel gegen Portugal bestreiten. (sda)
10:50
Staatsanwaltschaft geht von Terror aus
Der Anschlag am Flughafen sei durch einen Selbstmordattentäter verübt worden, berichtet der Sender VRT. Der belgische Generalstaatsanwalt bestätigte diese Meldung.

Die Staatsanwaltschaft habe Antiterror-Ermittlungen aufgenommen, berichtete der öffentliche Sender RTBF am Dienstag. Die Terrorwarnstufe in Belgien wurde auf die höchste Stufe angehoben, wie ein Sprecher von Innenminister Jan Jambon mitteilte.

Am Freitag haben die belgischen Sicherheitskräfte den mutmasslichen Hauptverdächtiger der Anschläge von Paris festgenommen, bei denen im November 130 Menschen getötet worden waren. Zu den Attentaten hatte sich der «IS» bekannt. Die belgische Polizei hatte Vergeltungsaktionen nicht ausgeschlossen.
10:35 Uhr: Alle Passagiere am Flughafen evakuiert
von Laurent
10:30 Uhr: Dieses Video ist FAKE
von Philipp Dahm
Im Netz kursiert ein Clip, der angeblich den Moment der Explosion der zweiten Bombe zeigt. Nicht darauf hereinfallen: Das ist eine Fälschung.
10:25
Zehn Tote in Metrostation Maalbeek
Der Verkehrsbetrieb MIVB bestätigt die Explosion in der Metrostation Maalbeek. In Berufung auf eine Polizeiquelle meldet der belgische Sender VTM von zehn Toten allein in der Metrostation Maalbeek. 13 Menschen sollen am Flughafen gestorben sein.
10:20 Uhr: Offenbar nach wie vor Gefahr im Verzug
von Philipp Dahm
Die Polizei im Einsatz: Sind noch Attentäter in Brüssel unterwegs?


Die Bewohner Brüssels werden angewiesen, «zu bleiben wo sie sind». Die Notfallnummer: 1771
10:20 Uhr: Augenzeugen-Berichte
von Daniel Huber
Eine Augenzeugin berichtet von der Evakuierung der Metrostation Maalbeek:
«Ich hatte grosse Angst, denn sie haben uns gesagt, die Metro zu verlassen. Alle haben geschrien. ... Ich hatte grosse Angst. Man hat geschrien. Alle sind gerannt.»



Ein weiterer Augenzeugen-Bericht stammt vom 25-jährigen Studenten Claudio aus Brüssel. Er war während des Anschlags in der Abflughalle von Zaventem und wurde durch Glassplitter am Kopf verletzt. Er erzählt HLN.be: «Ich sass im Flughafen, als die erste Bombe detonierte. Unmittelbar danach explodierte die zweite Bombe hinter mir. Überall war Blut, etwa zehn, fünfzehn Menschen lagen tot auf dem Boden. Es war entsetzlich.»
10:18 Uhr: Velorennen auf der Kippe
von Ralf Meile
Morgen sollte das Velorennen «Dwars door Vlaanderen» stattfinden. Das wichtige Vorbereitungsrennen für den Frühlings-Klassiker Flandern-Rundfahrt wird in der Region um Waregem ausgetragen, eine Stunde westlich von Brüssel. Nach den Anschlägen könnte es möglicherweise abgesagt werden, heisst es aus Belgien.
Der Ostschweizer Profi Stefan Küng plante für morgen sein Comeback nach längerer Absenz. Er zeigte sich von den Ereignissen betroffen:
10:15 Uhr: Tatort Metrostation Maalbeek
von Philipp Dahm
Spiegel Online berichtet, dass das öffentliche Nahverkehrsunternehmen bestätigt, dass sich die U-Bahn-Explosion um 9.11 Uhr in einem haltenden Metrozug in der Station Maelbeek ereignet hat.

10:05 Uhr: EU-Beamte müssen in ihren Büros bleiben
von Philipp Dahm
09:51
Unbestätigt: Mindestens zehn Tote
Mindestens zehn Menschen starben bei den Explosionen. 30 wurden verletzt, wie der öffentlich-rechtliche Sender RTBF unter Berufung auf Spitalkreise berichtete. Von offizieller Seite ist diese Meldung noch nicht bestätigt.
09:41 Uhr: Gerüchte über Explosion an U-Bahn-Station Schuman
von Daniel Huber
Es gibt Gerüchte auf Twitter, wonach es auch einen Anschlag auf die Metrostation Schuman gegeben hat. Die Station Schuman befindet sich an der gleichen Linie wie Maalbeek – aus beiden steigt Rauch auf.

Der belgische Fernsehsender La Première berichtet unter Berufung auf Augenzeugen, es habe eine Explosion in der Station Maalbeek im Herzen des EU-Viertels gegeben. Die Transportbehörde gab bekannt, es seien alle Metro-Stationen geschlossen worden.






09:35 Uhr: Börsen reagieren bereits auf das Attentat
von Philipp Dahm
09:25 Uhr: Dritte Explosion an Metrostation Maalbeek – HB wird geschlossen
von Felix Haldimann
Auch an der Metrostation Maalbeek soll es eine Explosion gegeben haben. Das berichten mehrere belgische Medien. Alle U-Bahn-Stationen in Brüssel wurden geschlossen, der Hauptbahnhof evakuiert.
09:25 Uhr: Innenminister ruft höchste Terrorwarnstufe aus
von Laurent
Belgische Polizei will um 09:30 Uhr informieren
von Olaf
09:03 Regionaler Katastrophenplan ausgelöst
Der regionale Katastrophenplan ist ausgelöst worden, wie Belga unter Berufung auf Provinzgouverneur Lodewijk De Witte berichtete. Die zuständigen Behörden stimmten sich nun mit dem nationalen Krisenzentrum ab.
09:01 Uhr: Angeblich fielen zuerst Schüsse
von Daniel Huber
In der Abflughalle wurde zuerst geschossen, danach etwas auf Arabisch gerufen. Dann erst ereigneten sich die beiden Explosionen, berichten Augenzeugen gemäss HLN.be. Das Handynetz rund um den Flughafen ist durch die zahlreichen Anrufe und SMS überlastet. Das meldet der TV-Sender RTBF .
Was bisher bekannt ist: eine Zusammenfassung des US-Senders CNN
von Philipp Dahm
https://www.youtube.com/watch?v=IY5k9Edj-XI
09:00
Ist es ein Terror-Anschlag?
Bereits machen Mutmassungen die Runde, dass es sich bei den Explosionen um einen terroristischen Rache-Akt handeln könnte. In Belgiens Hauptstadt war am vergangenen Freitag der einzige überlebende, mutmassliche Attentäter von Paris, Sala Abdeslam, verhaftet worden.
A Handout picture shows Belgian-born Abdeslam Salah seen on a call for witnesses notice released by the French Police Nationale information services on their twitter account on November 15, 2015. Belgian-born Abdeslam Salah, one of the main suspects from November's Paris attacks was arrested after a shootout with police in Brussels on Friday, the Belgian federal prosecutor's office said.   REUTERS/POLICE NATIONALE/HANDOUT VIA REUTERS   TPX IMAGES OF THE DAY
08:57
So viel ist bestätigt
Am Brüsseler Flughafen Zaventem ist es am Dienstagmorgen zu zwei Explosionen gekommen. Sie haben sich gegen acht Uhr morgens in der Abflughalle ereignet. Das bestätigte die Nachrichtenagentur Belga.

Reisende wurden in Sicherheit gebracht. Rettungsdienste waren vor Ort. Der Verkehr zum Flughafen wurde auf Anordnung der Polizei unterbrochen, wie das Bahnunternehmen SNCB über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte.

Der Sender Sky News in London meldete, eine Explosion habe sich in der Nähe des Schalters der Fluggesellschaft American Airlines ereignet. Der Katastrophenplan sei in Kraft gesetzt worden, sagte der Regierungschef der Hauptstadtregion, Rudi Vervoort, gemäss der Nachrichtenagentur Belga. (sda)
08:50
Fotos zeigen beschädigte Gebäude
Auf Fotos, die auf Sozialen Medien veröffentlicht wurden, sind schwer beschädigte Gebäudefassaden und Rauch über dem Flughafen zu sehen. Der Flughafen wird nach den Explosionen geräumt.

08:45
Zwei Explosionen am Flughafen Brüssel
Am Brüsseler Flughafen Zaventem gab es heute Morgen mindestens zwei Explosionen. Noch ist unklar, was geschehen sei. Auf Anordnung der Polizei ist der Zugverkehr nach dem Brüssel-Airport unterbrochen.

Der belgische Journalist Bart Verhulst twittert, es handle sich gemäss «einer Regierungsquelle» um einen Anschlag. Die Lage sei «sehr ernst». Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang nicht.

Auf Fotos, die auf Sozialen Medien veröffentlicht wurden, sind schwer beschädigte Gebäudefassaden und Rauch über dem Flughafen zu sehen. Der Flughafen wird nach den Explosionen geräumt.

Meldungen, wonach die Explosionen in der Nähe des American Airline Schalter stattfanden, sind bislang unbestätigt.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter