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57-Jähriger stellt beim Hundeschlittenrennen Iditarod Rekorde auf



Zum dritten Mal hat der US-Amerikaner Mitch Seavey das Iditarod im US-Bundesstaat Alaska gewonnen und dabei einen neuen Streckenrekord aufgestellt. Mit seinen 57 Jahren ist er der älteste Sieger des wohl härtesten Hundeschlittenrennens der Welt.

Nach acht Tagen, drei Stunden und 40 Minuten ging der Hundeschlittenführer am Dienstagnachmittag (Ortszeit) in Nome im Westen Alaskas mit elf Hunden durchs Ziel. Der erste Sieger brauchte 1973 noch mehr als 20 Tage.

Zum dritten Mal in seiner 45-jährigen Geschichte hatte das Iditarod unter extremen Schneemangel zu leiden. Der Wettlauf begann dieses Jahr deshalb in Fairbanks, 500 Kilometer nördlich vom traditionellen Iditarod-Startort Willow.

Zu der Verlegung in den Norden hatten sich die Veranstalter schon 2015 und 2003 gezwungen gesehen. In diesem Jahr machte der Wetterdienst das ungewöhnlich warme Jahr 2016 für den Schneemangel in den Bergregionen von Alaska verantwortlich.

Iditarod ist seit Jahren fest in der Hand der Familie Seavey aus Willow in Alaska: 2016 hatte Mitch Seaveys Sohn Dallas das Rennen zum vierten Mal nach 2012, 2014 und 2015 gewonnen. 2013 gewann Vater Mitch. (sda/dpa)

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