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Flugzeugabsturz: Schweizer Experten nach Tiger-Absturz in die Niederlande unterwegs



Nach dem Absturz eines Tigerjets der Patrouille Suisse ist ein Team aus der Schweiz in die Niederlande unterwegs. Dieses wird noch am Freitagvormittag an der Unglücksstelle eintreffen, wie ein Sprecher des VBS auf Anfrage erklärte.

Neben der leitenden Militärjustiz und Flugsicherheitspezialisten wird auch ein Care-Team für die Piloten dabei sein. Die Spezialisten aus der Schweiz seien bereits abgeflogen, sagte der Sprecher am Freitagmorgen.

Am Donnerstagnachmittag hatten sich zwei F5-Tigerjets der Patrouille Suisse bei einem Trainingsflug touchiert. Ein Flugzeug stürzte in der Folge ab. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten. Auf Amateurbildern im Internet ist zu sehen, dass das Flugzeug in einen See beim friesischen Dorf Bitgum stürzte und dann in Flammen aufging.

Der Pilot landete in einem Gewächshaus. Nach Angaben des VBS am zog er sich dabei einen Bruch in einem Fuss, leichte Schnittverletzungen und Prellungen zu. Der zweite Pilot konnte sein Flugzeug kontrolliert landen.

Es ist der erste schwere Unfall der Patrouille Suisse seit ihrer Gründung vor 52 Jahren. Der Unfall ereignete sich während eines Trainings für eine Flugshow am Tag der offenen Tür der niederländischen Luftwaffe in Leeuwarden. Die Teilnahme an der Flugshow hat die Schweiz nun abgesagt. (sda)

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