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Asyl: Weniger Flüchtlinge kommen in die Schweiz



Die Zahl der Asylgesuche ist im Januar in der Schweiz um einen Viertel gegenüber dem Vormonat gesunken. Insgesamt wurden 3618 Asylgesuche eingereicht.

Vor allem die Zahl der Gesuche von afghanischen und syrischen Staatsangehörigen ist gegenüber dem Vormonat stark zurückgegangen, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Mittwoch mitteilte.

Dennoch blieben Afghanistan mit 1224 Gesuchen und Syrien mit 488 Gesuchen die wichtigsten Herkunftsländer von Asylsuchenden im Januar. Ihre Gesuche nahmen um 759 respektive 308 ab. Es folgten Personen aus dem Irak, die 367 Gesuche eingereicht haben, was 107 weniger sind als im Vormonat. Um 63 auf insgesamt 233 Gesuche zugenommen haben dagegen die Anträge von Menschen aus Eritrea.

Obwohl in den Wintermonaten etwas weniger Asylsuchende in der Schweiz eingetroffen seien, bleibe die Flüchtlingssituation in Europa und der Schweiz auch in diesem Jahr angespannt. Dies aufgrund der anhaltenden Kriegs- und Krisenherde, heisst es weiter.

Wie angespannt die Lage ist, zeigte sich im vergangenen Jahr deutlich. Insgesamt wurden in der Schweiz knapp 40'000 Asylgesuche eingereicht. Das waren fast 16'000 mehr als im Jahr 2014. Eritrea war dabei mit 9966 Asylsuchenden das wichtigste Herkunftsland. In ganz Europa haben rund 1.4 Millionen Menschen um Asyl gebeten - eine Verdoppelung gegenüber 2014.

466 Personen erhielten Asyl

Das SEM erledigte im Januar über 2400 Asylgesuche in erster Instanz. Dabei erhielten 466 Personen Asyl und 537 Personen wurden vorläufig aufgenommen. Auf 848 Gesuche wurde auf Grundlage des Dublin-Abkommens nicht eingetreten.

Zudem seien im ersten Monat des Jahres 715 Personen aus der Schweiz ausgereist oder rückgeführt worden. Weitere 268 Personen konnten in einen zuständigen Dublin-Staat überführt werden. Im Gegenzug wurden 39 in die Schweiz überstellt. (sda)

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