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Amüsante Mikrofonpannen

Von «Arschlöchern», «Bastarden» und «Waschlappen»

Mikrofonpannen und heimliche Mitschnitte haben bereits so manche Politprominenz in Erklärungsnot gebracht. Jüngstes Beispiel liefert die US-Diplomatin Victoria Nuland. Sie befindet sich in illustrer Gesellschaft.



Moritz Leuenberger

«Nei, das isch doch en Scheiss!»

Moritz Leuenberger über unvorbereitete Journalisten

Im Sommer 2001 gab der damalige Bundesrat Moritz Leuenberger eine Stunde lang Interviews zu den Luftverkehrsverhandlungen mit Deutschland. Der Schweizer Sender «TV 3» zeichnete zudem seine Ausraster zwischen den Gesprächen auf. Das Video wurde zum Youtube-Hit.

Mitt Romney

Republican presidential candidate and former Massachusetts Gov. Mitt Romney campaigns in Lancaster, Ohio, Friday, Oct. 12, 2012. (AP Photo/Charles Dharapak)

Bild: AP

«Abzocker»

Mitt Romney über Obama-Wähler 

Bei einem privaten Empfang für vermögende Unterstützer zieht der republikanische Präsidentschaftskandidat im US-Wahlkampf 2012 über Wähler des demokratischen Präsidenten Barack Obama her. Viele von ihnen seien Abzocker, zahlten keine Steuern und verlangten Fürsorge vom Staat. Ein linksgerichtetes Magazin veröffentlicht das heimlich gedrehte Video.

Das Video: 

Video: YouTube/Mother Jones

Barack Obama

President Barack Obama bows his head as a prayer is offered at the National Prayer Breakfast in Washington, Thursday, Feb. 6, 2014. (AP Photo/Charles Dharapak)

Bild: AP

«Du bist ihn leid, aber ich habe jeden Tag mit ihm zu tun.»

Barack Obama über Benjamin Netanjahu

Am Rande des G20-Gipfels 2011 in Cannes lästert der US-Präsident mit Frankreichs Premier Nicolas Sarkozy über Israels Ministerpräsidenten. «Ich kann ihn nicht mehr sehen, das ist ein Lügner», soll Sarkozy über Benjamin Netanjahu gesagt haben. Obama habe geantwortet: «Du bist ihn leid, aber ich habe jeden Tag mit ihm zu tun.» Der Dialog ist nur für Übersetzer bestimmt, kann aber durch einen technischen Fehler auch von Journalisten gehört werden.

Gordon Brown

FILE - In this Sept. 25, 2007 file photo, British Prime Minister and Labour Party leader Gordon Brown listens to a speech during the Labour party conference in Bournemouth, England. A Labour Party official, who requested anonymity, confirmed that British Prime Minister Gordon Brown would announce a May 6 poll on Tuesday, April 6, 2010 after a morning meeting of his Cabinet and an audience with the Queen. (AP Photo/Lefteris Pitarakis, File)

Bild: AP

«Das war ein Desaster»

Gordon Brown nachdem er eine Wählerin «verbohrt» genannt hat.

Im Endspurt des Wahlkampfes 2010 beschimpft der britische Premier eine 65 Jahre alte Wählerin als «verbohrt». Nach dem Gespräch mit ihr sagt er: «Das war ein Desaster – sie hätten mich niemals mit dieser Frau zusammenbringen dürfen.» Was Brown nicht ahnt: Das Mikro eines TV-Senders steckt noch an seinem Hemd.

Richtig spannend wird's ab Minute 4:43. Video: YouTube/Brock Election

George W. Bush

FILE - In this October, 2006 file photo, President Bush speaks during a news conference in the Rose Garden of the White House in Washington, Wednesday, Oct. 11, 2006. When he took office in January 2001, half of the country viewed him in a positive light while 30 percent had negative views in an NBC survey. By the time he left Washington eight years later, the network's poll showed that 31 percent had favorable opinions of him and 58 percent had unfavorable. (AP Photo/Ron Edmonds)

Bild: AP

Am Rande des G8-Gipfels in St. Petersburg Mitte 2006 lästert der frühere US-Präsident bei eingeschaltetem Mikro über langatmige Reden und kritisiert den damaligen UNO-Generalsekretär Kofi Annan. Zum Konflikt zwischen Israel und Libanon merkt er an, der «Scheiss» müsse bald beendet werden. Im Jahr 2000 hatte er einen Journalisten vor offenem Mikrofon als «Riesenarschloch» bezeichnet.

«Riesenarschloch»

George W. Bush zu einem Journalisten

Prinz Charles

Britain's Prince Charles  is presented with a teddy bear for Prince George of Cambridge during a visit to the 132nd Sandringham Flower Show at Sandringham House England Wednesday July 31, 2013. The Prince's grandson Prince George of Cambridge was born last week. (AP Photo/ Chris Jackson/PA) UNITED KINGDOM OUT NO SALES NO ARCHIVE

Bild: AP PA

«Furchtbar, der Typ!»

Prinz Charles über einen Journalisten

Seine Bemerkungen über einen BBC-Korrespondenten gehen im März 2005 dank offener Mikrofone um die Welt. «Furchtbar, der Typ», raunt der britische Thronfolger seinen Söhnen bei einem Fototermin zu. «Grässliche Leute, ich kann die nicht ausstehen. Ich hasse so etwas», zieht er über die Fotografen her.

John Major

Prime Minister John Major clasps his hand to his mouth in Bury, England, Thursday March 27, 1997, where he opened a new village hall. Major was on a visit to his constituency of Huntingdon, as part of his campaign for Britain's General Election which is scheduled for May 1,1997.(AP Photo/Adam Butler)

Bild: AP PA

«Bastarde!»

John Major über euroskeptische Minister

Im privaten Gespräch mit einem TV-Journalisten 1993 nennt der damalige britische Premier euroskeptische Minister «Bastarde» – und sich selbst einen «Waschlappen». Techniker schneiden das Gespräch mit und spielen es der Presse zu.

Ronald Reagan

A handout image released by Ronald Reagan Presidential Library dated 29 September 1982 shows US President Ronald Reagan attending a Virginia Republican Party Fundraising Rally at the Richmond Arena in Richmond, Virginia, USA. The 100th anniversary of Reagan's birth is coming up on 06 February 2011. Ronald Wilson Reagan was the 40th President of the United States (1981–1989). As president, Reagan implemented sweeping new political and economic initiatives and during his second term oversaw the end of the cold war. Reagan died at the age of 93, ater been diagnosed with Alzheimer's disease earlier.  EPA/RONALD REAGAN PRESIDENTIAL LIBRARY / HO

Bild: EPA

«Hurensöhne!»

Ronald Reagan über Reporter

Vor einer Radioansprache scherzt der damalige US-Präsident 1984, die USA hätten die Sowjets gerade für «vogelfrei» erklärt. «Wir beginnen in fünf Minuten mit der Bombardierung.» Dass er schon mitgeschnitten wird, ahnt er nicht. Zwei Jahre später zieht Reagan über Reporter her. Über die Lautsprecheranlage hören die noch ein ärgerliches: «sons of bitches» (Hurensöhne).

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