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Mutmasslicher Überfall führt zu Zugentgleisung in Mexiko



Unbekannte haben in Mexiko die Bremsen eines Zuges manipuliert und damit einen Zusammenstoss mit einem weiteren Zug verursacht. Bei dem Vorfall im Bundesstaat Veracruz wurden nach Angaben der Behörde für Bahnverkehr drei Menschen verletzt.

Lokale Medien berichteten von sieben Verletzten. Sie vermuteten einen Raubversuch hinter der Tat.

Der Leiter der Bahnbehörde, Benjamin Alemán Castilla, schrieb auf Twitter, die Waggons seien für den Transport von Weizen ausgelegt. Ob sie auch beladen waren, teilte Castilla nicht mit.

Die betroffene Eisenbahngesellschaft Ferrocarril Mexicano, kurz Ferromex, teilte auf Twitter mit, dass das Bremssystem auf den Gleisen in der Nähe der Gemeinde Acultzingo sabotiert worden sei.

Der Zug mit vier Lokomotiven und 39 Waggons liess sich demnach nicht mehr kontrollieren und krachte auf einen stehenden Zug im Bahnhof von Orizaba. Die Wucht des Aufpralls zerriss einige Wagen und schleuderte sie neben die Gleise.

Gegen Züge der Ferromex seien in den vergangenen drei Wochen sechs Mal solche Sabotageakte ausgeführt worden, teilte die Eisenbahngesellschaft mit. Sie sei besorgt, da die Züge zum Teil auch chemische Stoffe transportieren, die ein Gesundheitsrisiko darstellen könnten, wenn sie freigesetzt würden.

Nach Angaben der mexikanischen Zeitung «Proceso» hat es im Jahr 2017 mehr als 1000 Überfälle auf Züge in dem lateinamerikanischen Land gegeben. Die meisten davon ereigneten sich demnach im Bundesstaat Veracruz. (sda/dpa)

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