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Trumps Gratulationsanruf bei Putin sorgt für Ärger im Weissen Haus



Ein Gratulationsanruf von US-Präsident Donald Trump beim wiedergewählten russischen Kollegen Wladimir Putin sorgt für Ärger. Trump und Stabschef John Kelly sind wütend, dass publik wurde, dass enge Berater Trump ausdrücklich von Glückwünschen abgeraten hätten.

Trump sei zornig und sein Stabschef John Kelly frustriert und zutiefst enttäuscht, verlautete aus Kreisen des Präsidialamtes. Die «Washington Post» berichtete, in Trumps Briefing-Unterlagen für das Gespräch mit Putin habe explizit gestanden: «nicht gratulieren».

Trump setzte sich aber darüber hinweg und gratulierte doch. Nach dem Gespräch sagte er Journalisten, er plane ein baldiges Treffen mit Putin. Wegen der Gratulation geriet Trump bei Senatoren seiner eigenen republikanischen Partei in die Kritik. Sie machten Zweifel am fairen Ablauf der Wahl in Russland geltend.

Unklar war, ob der Vorfall die Spannungen zwischen Kelly und Trump weiter verschärft. Ranghohe Mitarbeiter der Trump-Regierung hatten der Nachrichtenagentur Reuters im Februar gesagt, angesichts der Differenzen zwischen beiden sei ein baldiger Rücktritt Kellys möglich. (sda/reu)

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