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Dätwyler-Gruppe legt im ersten Semester zu



Der Urner Industriekonzern Dätwyler hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres seine Ergebnisse verbessert. Unter dem Strich verdiente der Maschinenbauer 53.3 Millionen Franken - 8.3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging dagegen um 2 Prozent auf 80.1 Millionen Franken zurück, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Die Abnahme sei jedoch hauptsächlich auf die Einmalkosten für den Aufbau des neuen «Enterprise Hub» von Distrelec in Manchester zurückzuführen.

Mit einem Umsatz von 644.5 Millionen Franken im ersten Halbjahr verbuchte der Konzern ein solides Plus von 3.8 Prozent. Zum Wachstum beigetragen habe vor allem die stärkere Nachfrage nach Dichtungskomponenten für die Automobilindustrie in China sowie das Geschäft mit vorgefüllten Spritzen im Marktsegment Health Care.

Demgegenüber musste der Maschinenbauer im dem auf Europa fokussierte Segment Technische Komponenten tiefere Erträge hinnehmen. Allerdings sei der Konzern optimistisch mit Blick auf die steigenden Umsätze im Business-to-Business-Kerngeschäft der Dätwyler Zuliefererfirmen Distrelec und Reichelt im zweiten Quartal.

Für das zweite Halbjahr ist die Dätwyler-Gruppe zuversichtlich. Der Umsatz für das Gesamtjahr soll um die 1.3 Milliarden Franken zu erliegen kommen. Auch die Profitabilität soll laut der Mitteilung jener im ersten Halbjahr zumindest entsprechen. (sda)

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