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Zahl der getöteten US-Soldaten im Niger auf vier gestiegen



Die Zahl der im westafrikanischen Niger getöteten US-Soldaten ist auf vier gestiegen. Die Leiche eines weiteren US-Soldaten wurde am Angriffsort gefunden, wie das Afrika-Kommando der US-Streitkräfte am Freitag mitteilte.

Beim Angriff während eines Anti-Terror-Einsatzes waren am Mittwoch auch vier nigrische Soldaten getötet worden. Zudem kam eine weitere Person einer US-Partnernation ums Leben. Die Militärpatrouille wurde nach Angaben aus nigrischen Sicherheitskreisen in der Region Tillabéri im Südwesten des Landes an der Grenze zum Nachbarstaat Mali aus einem Hinterhalt angegriffen.

In dem etwa 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Niamey gelegenen Gebiet sind bewaffnete Dschihadistengruppen aktiv. Die US-Soldaten befinden sich der US-Armee zufolge im Niger, um dort nigrische Soldaten auszubilden und ihnen beim «Kampf gegen gewalttätige Extremistengruppen» beizustehen.

Tillabéri gehört zu den Gebieten im Niger, in denen seit März wegen anhaltender Angriffe aus Mali der Ausnahmezustand gilt. Für die Angriffe auf Militärposten und Flüchtlingslager werden Dschihadisten verantwortlich gemacht. Im Juni hatte die nigrische Armee eine Offensive gegen die Dschihadisten gestartet. (sda/afp)

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