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Immobilien: Hypotheken im zweiten Quartal erneut gesunken



Die Zinsen für Festhypotheken befinden sich in der Schweiz weiter auf Talfahrt. Sollte die Nationalbank erneut an der Zinsschraube drehen, könnte es gar noch tiefer gehen.

Das Hypothekenbarometer des Vergleichsportals comparis.ch weist für das zweite Quartal einen durchschnittlichen Zinssatz von 1.5 Prozent aus. Am Ende des ersten Quartals lag dieser Wert noch bei 1.6 Prozent, zu Jahresbeginn waren es gar 1.9 Prozent gewesen.

Der Rückgang dauert bereits seit dem Sommer 2015 an und betrifft mittel- und langfristige Festhypotheken von 5 und 10 Jahren. Für Hauskäufer lohnt es sich dabei, hart zu verhandeln: Vereinzelt würden gar zehnjährige Festhypotheken für weniger als 1 Prozent abgeschlossen, schreibt comparis.ch in einem Communiqué am Mittwoch.

Trotz des Entscheids der SNB am negativen Leitzins von -0.75 Prozent festzuhalten, habe sich der Abwärtstrend bei der Zinsentwicklung im letzten Quartal etwas verlangsamt. Sollte der Aufwertungsdruck auf den Franken aber anhalten, könnten die Währungshüter eine weitere Zinssenkung ins Auge fassen. Dies könnte die Hypothekarzinsen weiter in die Tiefe ziehen, schreibt comparis.ch. (sda)

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