Wann genau die Patienten eintreffen würden, könne man nicht sagen, sagte Burga Martinelli, Leiterin Marketing und Kommunikation der Suva-Kliniken in Sion VS und Bellikon AG, am Donnerstag auf Anfrage von Keystone-SDA. Die Aufnahme sei frühestens in zwei Monaten geplant.
Nach diesem schweren Unglück stehe zunächst die lebensrettende Akutbehandlung von Verbrennungspatienten im Vordergrund, hiess es in der Medienmitteilung. Darauf folge eine spezialisierte, oft langfristige Rehabilitation, die für die körperliche und psychische Genesung der Betroffenen von entscheidender Bedeutung sei. Diese Phase beginne erst in zwei bis sechs Monaten, je nach Schweregrad der Verletzungen, so Martinelli. Erst dann könne man mehr sagen, auch dazu, wie viele Patienten man aufnehme.
Sowohl die Clinique romande de réadaptation in Sion (CRR) als auch die Rehaklinik Bellikon (RKB) erhöhen derzeit ihre Kapazitäten deutlich, wie es weiter hiess. Parallel dazu sei eine Entlastung der Versorgung im Kanton Wallis vorgesehen. Die CRR in Sion übernehme zusätzliche Patientinnen und Patienten, um die Akutstrukturen im Wallis zu unterstützen.
Die Suva-Kliniken stehen laut Mitteilung in engem Austausch mit den zuständigen Stellen und passen ihre Ressourcen der aktuellen Lage an. (sda)
