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Mehr Früherkennungsprogramme gegen Darmkrebs



In der Schweiz werden mehr Früherkennungsprogramme für Darmkrebs angeboten. Denn wird der Krebs früh erkannt, ist er in den meisten Fällen erfolgreich behandelbar. Jedes Jahr erkranken 4300 Menschen in der Schweiz an Darmkrebs.

Fünf Jahre nach der Diagnosestellung leben noch sechs von zehn Patienten, wie die Krebsliga Schweiz am Dienstag mitteilte. Die Früherkennung sei wichtig, da sich die Krebsart häufig erst nach mehreren Jahren bemerkbar mache, wenn der langsam wachsende Krebs fortgeschritten sei.

Deshalb empfiehlt die Krebsliga allen Frauen und Männern ab 50 Jahren, in die Darmkrebsfrüherkennung zu gehen. Dabei haben sich zwei Untersuchungsmethoden bewährt: der «Blut-im-Stuhl-Test» und die Darmspiegelung, die auch präventiv wirkt.

Im Rahmen einer Kampagne kann ab kommendem Donnerstag bis zum 14. April schweizweit in rund 800 Apotheken das individuelle Darmkrebsrisiko geprüft und bei Bedarf ein «Blut-im-Stuhl-Test» bezogen werden.

Mehr Früherkennungsprogramme

Generell gibt es in der Schweiz immer mehr Früherkennungsprogramme für Darmkrebs. In den systematischen Programmen werden Frauen und Männer ab 50 Jahren zur Früherkennung eingeladen. Die Untersuchungen sind von der Franchise befreit. Dies ist bereits in den Kantonen Uri und Waadt der Fall, im Tessin besteht ein Pilotprogramm.

Ab kommendem Juni werden auch die Kantone Genf, Jura und Neuenburg Darmkrebsfrüherkennungsprogramm anbieten. Anfang 2019 kommen gemäss Krebsliga auch das Wallis und einige Deutschschweizer Kantone dazu.

Die Grundversicherung ist laut der Krebsliga verpflichtet, bei Menschen von 50 bis 69 Jahren alle zwei Jahre einen «Blut-im-Stuhl-Test» oder alle zehn Jahre eine Darmspiegelung zu bezahlen. Die Franchise und der Selbstbehalt gehen ausserhalb der Früherkennungsprogramme zulasten der Versicherten.

Die Krebsliga weist weiter darauf hin, dass ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung das Risiko von Darmkrebs senkt: So sei bekannt, dass regelmässige Bewegung, ein normales Körpergewicht sowie der Verzicht auf Tabak und Alkohol das Darmkrebsrisiko senken. (sda)

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