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Monarchie: Rente mit 81 - Dänischer Prinz Henrik zieht sich zurück



Der 81-jährige Ehemann der dänischen Königin Margrethe II., Prinz Henrik, wird künftig seltener in der Öffentlichkeit zu sehen sein.

«Mein Mann hat entschieden, dass es Zeit für ihn ist, kürzer zu treten - oder, wenn ich es in gängigem Dänisch sagen soll, in Rente zu gehen», sagte die 75-jährige Monarchin am Donnerstagabend in ihrer Neujahrsansprache.

Nach Angaben des Königshofs wird Prinz Henrik bei einer ganzen Reihe von offiziellen Terminen nicht mehr dabei sein, etwa bei der Eröffnungssitzung des Parlaments, dem Empfang von Botschaftern oder bei Staatsbesuchen im Ausland.

Der gebürtige Henri de Laborde de Monpezat aus Südwestfrankreich hatte Margrethe 1965 in London kennengelernt, wo er an der französischen Botschaft arbeitete. Nach der Heirat fasste er in seiner neuen Heimat Dänemark nie so recht Fuss und ist bis heute - im Gegensatz zu seiner Frau - nicht sehr beliebt.

Nicht nur Henriks Humor war den Dänen fremd, sondern auch sein Hadern mit seiner Rolle in der Monarchie: Darüber, dass er nach der Thronbesteigung Margrethes 1972 nicht zum König ernannt wurde, sondern Prinzgemahl blieb, äusserte er Bedauern.

Als ironische Anspielung darauf kommentierte der bekannte Fernsehmoderator Anders Breinholt den Rückzug Henriks in den Ruhestand mit den Worten: «Der König hat abgedankt.» (sda/afp)

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