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Drei Schwerverletzte nach Schüssen an Schule in Maryland



Bei einer Schiesserei an einer Schule im US-Bundesstaat Maryland sind am Dienstag nach Behördenangaben drei Personen lebensgefährlich verletzt worden, darunter der Angreifer. Über die Hintergründe der Tat gab es keine Angaben.

Die Verwundeten seien in ein nahe gelegenes Spital gebracht worden, sagte Sheriff Tim Cameron vom County St. Mary dem Sender MSNBC. Ein Sicherheitsbeamter der Schule habe eingegriffen, nachdem der Schütze auf eine Schülerin und später auf einen Schüler geschossen hatte, erklärte Cameron.

Seine Einheit sei auf Zwischenfälle wie diesen vorbereitet, sagte der Sheriff. Er bedauerte, dass trotz des Polizisten an der Schule zwei Jugendliche angeschossen wurden.

Die Great Mills High School liegt etwa 90 Autominuten südlich der US-Hauptstadt Washington. Der Schüler Jonathan Freese sprach per Telefon vom Schulgebäude aus mit dem Fernsehsender CNN und schilderte das Geschehen. «Das ist alle sehr schnell gegangen, unmittelbar nach Schulbeginn», sagte Freese. «Die Polizei kam und hat sehr schnell reagiert.»

Die Schule wurde evakuiert. Von Seiten der Schulbehörden hiess es, der Vorfall sei «unter Kontrolle». Die Schule blieb für Stunden abgeriegelt. Etwa 1600 Schülerinnen und Schüler besuchen die Great Mills High School. Sie wurden mit Bussen an eine andere Schule gebracht.

Protestmarsch in Washington

Der neuerliche Überfall auf eine US-Schule ereignete sich nur wenige Tage vor einer grossen Protestveranstaltung für schärfere Waffengesetze. Unter dem Motto «Marsch für unsere Leben» wollen in der Hauptstadt Washington DC Zehntausende auf die Strasse gehen.

Vergangenen Mittwoch hatten USA-weit Zehntausende Schüler mit kurzen Ausständen gegen die ihrer Ansicht nach zu laxen Waffengesetze protestiert. Schüler der jetzt angegriffenen Great Mills High School beteiligten sich daran.

Die US-Öffentlichkeit steht noch unter dem Eindruck des Schulmassakers, das Mitte Februar ein 19-Jähriger in Florida angerichtet hatte. Der inzwischen wegen Mordes angeklagte junge Mann hatte an der Marjory Stoneman Douglas High School 17 Personen mit einem Schnellfeuergewehr erschossen und 17 weitere verletzt. Überlebende des Massakers haben die Kampagne zur Einschränkung des laxen US-Waffenrechts gestartet. (sda/afp/dpa)

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