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Orell Füssli: Gewinneinbruch trotz gutem Banknotengeschäft



Der Mischkonzern Orell Füssli hat letztes Jahr wegen einer Wertminderung auf der Anlagenbauerin Atlantic Zeiser mit 4.8 Millionen Franken nur noch halb soviel Gewinn erzielt wie im Vorjahr. Damals waren es 10.8 Millionen Franken.

Der Gesamtumsatz reduzierte sich um 4 Prozent auf 288.5 Millionen Franken, wie die Orell Füssli Holding am Dienstag mitteilte. Dafür lief es in der grösste Sparte Sicherheitsdruck sehr gut.

Die Sparte, die letztes Jahr die neuen 20- und 10-Franken-Noten herausgab, steigerte den Umsatz um 7 Prozent auf 129.8 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich um 16 Prozent auf 20.1 Millionen Franken.

Dagegen schrumpfte der Umsatz in der Sparte Buchhandel um 3 Prozent auf 91.7 Millionen Franken. Auch das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 1.6 Millionen Franken unter dem Vorjahr (2 Millionen Franken).

Das Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe sank um 32 Prozent auf 12.6 Millionen Franken. Die Wertminderung bei Atlantic Zeiser hatte Orell Füssli bereits letzten Monat bekannt gegeben. Der Betriebsverlust der Sorgensparte belief sich auf 6 Millionen Euro (Betriebsgewinn 2016: 1.8 Millionen Euro).

Atlantic Zeiser stellt unter anderem Maschinen zum Druck von Seriennummern auf Banknoten oder Pässen her und soll wegen der Neuausrichtung auch dieses Jahr von Sondereffekten belastet werden, wie es heisst.

Pessimistisch ist Orell Füssli auch für die Sparte Sicherheitsdruck, weil sie dieses Jahr margenschwächere Aufträge habe als im Vorjahr. Der Buchhandel befinde sich weiterhin in Transformation. (sda)

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