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Konvoi mit chinesischen Milliardären tappt in deutsche Radarfalle



Mit einem Tempo von bis zu 194 Kilometern pro Stunde sind Touristen aus Shanghai in Süddeutschland bei Böblingen in eine Radarfalle gerast. Die reichen Chinesen waren auf einer Probefahrt in einer Kolonne von sechs Fahrzeugen im Gesamtwert von fast 13 Millionen Euro.

Sie waren wohl davon ausgegangen, dass es auf deutschen Autobahnen keine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Touristen hatten demnach am Montag begleitet von einem englischen Veranstalter mit Sportwagen eine Probefahrt auf der Autobahn gemacht.

Bei erlaubten 120 Kilometern pro Stunde war der Spitzenreiter bei Nufringen demnach mit Tempo 194 gefahren. «Es handelte sich um sehr freundliche Milliardäre aus Shanghai», teilte die Polizei mit. «Das zu erwartende Bussgeld in Höhe von 2100 Euro entrichteten die Temposünder sofort bar.» (sda/dpa)

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