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Südkoreas Marine hält Grossmanöver zur Abschreckung des Nordens ab

05.09.2017, 04:04

Die südkoreanische Marine hat grossangelegte Manöver abgehalten, um Nordkorea vor jeglicher Provokation zu See abzuschrecken. An der Übung vor der Ostküste Koreas waren die 2500-Tonnen-Fregatte Gangwon, ein Patrouillenboot sowie ein Lenkraketen-Schiff beteiligt.

«Falls der Feind eine Provokation zu See oder unter Wasser startet, dann werden wir sofort zurückschlagen und sie im Meer beerdigen», erklärte Kapitän Choi Young Chan am Dienstag.

Nordkorea hatte am Sonntag die Welt mit dem bisher gewaltigsten Atomwaffentest erschreckt, nachdem das isolierte Land zuvor bereits eine Reihe von Raketen getestet hatte, auch über Japan hinweg. Südkorea startete daraufhin am Montag eine Militärübung, bei der mit ballistischen Raketen ein Angriff auf das Atomgelände des Nordens simuliert wurde.

Nach dem jüngsten nordkoreanischen Atomwaffentest will US-Präsident Donald Trump zudem massiv Waffen und militärische Ausrüstung an Südkorea liefern. Er sei bereit, Rüstungsverkäufe im Wert von «vielen Milliarden Dollar» zu genehmigen, sagte Trump nach Angaben des Weissen Hauses in einem Telefonat mit seinem südkoreanischen Kollegen Moon Jae In.

«Maximalen Druck auf Nordkorea»

Das Weisse Haus hatte zudem zuvor Angaben aus Seoul bestätigt, wonach Trump und Moon die Aufhebung der Nutzlast-Begrenzung für südkoreanische Raketen beschlossen haben. Bislang galt für südkoreanische ballistische Raketen eine Obergrenze von 500 Kilogramm Nutzlast. Dieses Limit war 2001 zwischen Südkorea und den USA vereinbart worden. Trump war sich in einem Telefonat mit seinem südkoreanischen Kollegen einig, «den Druck auf Nordkorea maximal zu erhöhen».

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un «bettelt um Krieg», sagte die US-Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, am Montag. «Die USA wollen niemals so etwas wie Krieg, wir wollen ihn jetzt nicht, aber die Geduld unseres Landes ist nicht unbegrenzt.» Im UNO-Sicherheitsrat warben die USA auch für einen neuen, schärferen Sanktionsbeschluss gegen Nordkorea. (sda/afp)

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