Best of watson

Eine Genfer Schülerin meldet sich an ihrem ersten Schultag im August 2014.   Bild: KEYSTONE

Interview zum Lehrerpranger der SVP

«Das Problem ist nicht, dass es zu viele politische Lehrer gibt. Es gibt zu viele apolitische Lehrer»

Albert Arnold, der politischste Lehrer der Schweiz, äussert sich zum Lehrerpranger der JSVP. Ein Gespräch über politische Provokation, das Jahr 1936 und Chicken Nuggets. 

01.09.14, 15:54 06.09.14, 08:36

Herr Arnold, die JSVP ruft Schüler und Bevölkerung auf, Lehrer zu melden, die in der Schule politische Propaganda betreiben. Was war Ihre erste Reaktion auf die Idee? 
Albert Arnold: Es geht den Jungpolitikern vermutlich in erster Linie um Provokation und Medienaufmerksamkeit. Was den Initianten vermutlich nicht bewusst ist, ist die heikle historische Dimension der Aktion. Ähnliche Vorgänge kennen wir aus der Geschichte. Das ist auch das erste, was mir in den Sinn gekommen ist. Stichwort: «Meldet die Juden». Insofern hatten die Erfinder der Plattform vermutlich eher zuwenig politische Bildung mit auf den Weg gekriegt, als zu viel. Egal aus welcher Perspektive. 

Aber die Behauptung, es gäbe keine politische Beeinflussung an den Schulen, stellen Sie ja hoffentlich nicht auf. Ich hatte einen Kommunisten als Geschichtslehrer. Wenn er sich über irgendwelche Kreise aufregte, sagte er immer: «Ich weiss, ich darf das nicht sagen, aber EIN BISSCHEN RÄTEREPUBLIK WÜRDE DENEN GANZ GUT TUN!» 
Natürlich gibt es vereinzelt Lehrer, die missionieren. Aber nicht nur im politischen Bereich. Ich ging auf eine stockkatholische Schule im Kanton Luzern und musste jeden Morgen das Vater Unser runterbeten. Trotzdem bin ich heute in keiner Kirche mehr. Primarschülerinnen und Schüler sind für politische Beeinflussung kaum empfänglich. Man kann denen aber einen Film über eine Pouletfabrik zeigen, dann essen die nachher drei Wochen lang keine Chicken Nuggets mehr. Aber auch dieser Effekt hält nicht für immer an. 

Lehrerpranger

Die Junge SVP (JSVP) hat eine Webseite aufgeschaltet, auf der Schüler und die Bevölkerung Lehrer melden können, die in der Schule mit «politisch motivierter Indoktrinationsversuchen» auffallen. Die eingehenden Meldungen würden überprüft und das Gespräch mit den betreffenden Lehrern gesucht. 

Albert Arnold

Der ehemalige Primarlehrer und Schulleiter aus dem Kanton Solothurn ist Leiter des Ressorts Politik und Kantonale Verbände im Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz (VSLCH). In dieser Funktion ist er für das politische Lobbying der Schulleiter und deren Kontaktpflege mit den nationalen und kantonalen Bildungsgremien zuständig. 

«Man kann Primarschülern einen Film über eine Pouletfabrik zeigen, dann essen die nachher drei Wochen lang keine Chicken Nuggets mehr.»

Aber an den Gymnasien sieht das anders aus. Unser Geschichtslehrer sagte einmal, als wir ihn darauf ansprachen, was er von jedem einzelnen von uns im Kampf für die internationale Linke erwarte: «Es geht mir nicht um jeden einzelnen von euch, es geht mir um die Masse.» 
War er erfolgreich? Sind Sie und Ihre Schulkameraden alles brave Kommunisten geworden? 

Albert Arnold, Leiter Ressort Politik im VSLCH. zvg

Nein. Aber in der Finanzbranche arbeitet auch keiner, soviel ich weiss.
Nun, wenn die Befürchtungen der JSVP zuträfen, dass eine Verschwörung linker 68er-Lehrer sämtliche Schüler politisch links indoktriniere, dann hätten wir heute ein sozialistisches Regime in der Schweiz und nicht eines, das von der SVP vor sich her getrieben wird. Dieser Umstand ist vermutlich auch ein Grund dafür, dass sich die JSVP legitimiert sieht, mit Schulleitungen über die Leistungen ihrer Lehrer zu verhandeln. Das ist geradezu absurd. 

Warum? Vielleicht ist der eine oder andere Schulleiter froh über Hinweise? 
Beileibe nicht. Die Schulleiter wissen über Kritik an ihren Lehrern garantiert besser Bescheid als irgendeine Internetplattform. Ich komme aus einer Lehrerfamilie und kann relativ weit zurückblicken. Wenn der Lehrer vor 60 Jahren in die Beiz kam, dann verstummte der Stammtisch und grüsste. Heutzutage melden sich Eltern, die mit den Ansichten, den Leistungen der Lehrer oder deren Beurteilung ihrer Kinder nicht zufrieden sind, sofort beim Schulleiter, um sich über den unliebsamen Lehrer zu beklagen. Und in drei von zehn solchen Fällen, in denen man die Anliegen der Eltern abschmettert, kriegt man einen Tag später einen Anruf von einem Juristen. 

«Denn das Problem ist aus meiner Sicht nicht, dass es zu viele politische Lehrer gibt. Es gibt zu viele apolitische Lehrer.»

Kommt das häufig vor, dass sich Eltern wegen politischer Meinungsäusserungen der Lehrer melden? 
Nein. Denn das Problem ist aus meiner Sicht nicht, dass es zu viele politische Lehrer gibt. Es gibt zu viele apolitische Lehrer. Dabei gehörten, insbesondere an den Gymnasien, Kontroversen und Auseinandersetzungen über verschiedene Weltbilder und Werte dazu. Gymnasiasten, junge Menschen, die auf der grossen weltanschaulichen Suche sind, sollen in der Schule mit diesem Wettstreit der Ideen konfrontiert werden, im Sinne einer Initialzündung für die Politisierung. 

Umfrage

Sollen «linke» Lehrer gemeldet werden, wie die JSVP fordert?

  • Abstimmen

119 Votes zu: Sollen «linke» Lehrer gemeldet werden, wie die JSVP fordert?

  • 13%Ja, Kinder sollen nicht beeinflusst werden.
  • 27%Nein, das ist völliger Unsinn.
  • 59%Für diese Idee sollte man die JSVP bei der Polizei melden.

Räterepublik in der Schule? 
Das schadet überhaupt nichts, denn die politischen Ansichten sind in der Biographie eines Menschen nie in Stein gemeisselt, sondern ändern sich mit dem Alter und den Lebensumständen. Klar ist es Aufgabe der Schulleitung, die Grenzen zu setzen und linke und rechte Extreme zurückzubinden. 

Trotzdem ist es unfair, als Lehrer auf die eine oder andere politische Seite im Unterricht mehr Gewicht zu legen. Besonders, wenn es nicht deklariert ist. 
Ja, aber wie gesagt: Das ist kein Problem, das zur Versozialisierung der Schweiz führt, wie von gewissen Kreisen befürchtet. Wenn Lehrpersonen im Unterricht offen politisch oder religiös missionieren, dann kostet sie das früher oder später ganz einfach die Stelle. Und das wissen die Lehrpersonen auch. 

«Wenn Lehrpersonen im Unterricht offen politisch oder religiös missionieren, dann kostet sie das früher oder später ganz einfach die Stelle.»

Mussten Sie jemals jemanden aus solchen Gründen entlassen? 
Nein, aber ich weiss von vereinzelten Fällen, in denen das nötig war. Aber ich sage es nochmal: Wenn Lehrer politisch dermassen aktiv wären, dann hätten sie eine viel grössere Lobby und viel mehr Vertreter in den Parlamenten, die ein Bildungssparprogramm nach dem anderen absegnen würden. Und das ist nicht der Fall. Wenn Schulleiter oder Rektoren in Parteien und politisch für diese aktiv sind, dann habe und hatte ich persönlich nie ein Problem damit. 

Warum nicht? 
Weil ich immer gesehen habe, dass sich diese Leute im Unterricht noch weniger exponieren können, als solche, die nicht offen politisch tätig sind. Sie verhalten sich im Unterricht absolut professionell.  

«Man müsste dann als Schulleiter vielleicht auch über den selbstentworfenen Lehrplan von Herrn Schlüer diskutieren?»

Zurück zur Plattform: Was empfehlen Sie Schulleitern, die von der JSVP kontaktiert werden zwecks eines Qualifikationsgesprächs mit einem ihrer Lehrer?
(Lacht) Ich kann nicht für alle sprechen, aber ich würde antworten: «Sehr geehrte Damen und Herren, die Lehrer an unserer Schule unterrichten nach geltendem Lehrplan. Mit freundlichen Grüssen.»

Nichts weiter? 
Nein. Qualifikationsgespräche sind immer noch Sache der Schulleiter. Wo soll man sonst die Grenze ziehen? Man müsste dann als Schulleiter vielleicht auch über den selbstentworfenen Lehrplan von Herrn Schlüer diskutieren? Der ist grossartig. Für das Jahr 1936. Man müsste dann mit Kreationisten über den Biologieunterricht diskutieren. Das ist wirklich nicht der Job des Schulleiters. 

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
29
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kowalski 04.09.2014 14:44
    Highlight In der Schule hatte ich einen ehemaligen SPler als Wirtschaftslehrer!
    Was soll ich euch dazu sagen? Es war das absolut Geilste! Vor allem da ich gerne eine rechte Positon eingenommen habe um die Diskussionen anzuheizen.

    Stundenlanges streiten und diskutieren über aktuelle Themen und Abstimmungen und das noch während der Schulzeit - I love it
    5 0 Melden
  • Stefan Schätti 03.09.2014 10:12
    Highlight Schon Picasso sagte, ein Künstler muss teilnehmen an Politik, an Menschen interessiert sein. Also nicht apolitisch sich verkriechen im "elfenbeinturm"/ LWHRER? Zu oft nur lernend, oder lehrend! Nie im LEBEN gewesen, koennen kaum politisch sein, darum LEIDER, zu oft APOLITISCH! Gut!: Stiess JSVP Problem nun an.
    3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.09.2014 09:57
    Highlight Mit so einem Brief fühlen sich Eltern sicher ernst genommen. Typische Beamten-Arroganz. Politische Indoktrination gehört einfach nicht in die Schule, basta. Da können noch so knorrige Lehrer aus der Gruft steigen. Der Dorflehrer hat heute keine Deutungshoheit mehr darüber was richtig und was falsch ist. Wir lesen heute ja auch Watson und informieren uns nicht mehr ausschliesslich über Radio Beromünster.
    1 15 Melden
    • Hinterländer 02.09.2014 18:48
      Highlight Die Frau, die mir das nötige Grundwissen zum Weiterkommen vermittelt hat, war rothaarig, energisch, konsequent und mit Sommersprossen übersät. Was andere sagen ist nicht so wichtig, vertrau einfach dem, was für dich geht und stimmt.
      So hat sie argumentiert. Rechthaberei und Vorurteile waren für sie tabu. Wäre mir nie in den Sinn gekommen, sie nach ihren politischen Präferenzen zu fragen.
      5 0 Melden
  • Bonifatius 02.09.2014 09:41
    Highlight Irgendwo kann ich ja die jSVP verstehen. Sie möchte halt zum Beispiel lieber weiterhin daran glauben, dass die CH nur aufgrund der mutigen Schweizer Armee vom Schrecken des 2 WKs verschont worden ist. Wenn man sich als strammer Patriot mit der eigenen Nation identifiziert, möchte man das Landesimage den eigenen Wertvorstellungen anpassen. Da kommt der kritische Bergierbericht natürlich nicht gut an. Mit eigentlicher Geschichtswissenschaft hat das aber wenig zu tun.
    18 1 Melden
  • Zeit_Genosse 02.09.2014 08:11
    Highlight Gebt doch der JSVP nicht so eine Bühne mit den Kommentaren. Die suchen halt Themen und wollen etwas auf sich aufmerksam machen. Politische Menschen eben. Wenn man wegen jedem Geschrei gleich unsicher wird und das System bedroht sieht, fördert man Extremsichten. Gesunde Standhaftigkeit kann nicht schaden. Die nächste absurde Idee kommt bestimmt wieder von der JUSO. Ausgleichende Demokratie...
    5 2 Melden
  • EinePrieseR 01.09.2014 22:06
    Highlight Für die SVP ist doch jeder ein Linker der nicht Rechtsextrem ist..
    30 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.09.2014 01:55
      Highlight Na klar. Hauptsache die SVP bashen...
      6 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2014 20:25
    Highlight Kinder und Jugendliche versuchen politisch zu beeinflussen ist absolut verwerflich! Egal ob rechts oder links!
    9 4 Melden
    • Fly Boy Tschoko 02.09.2014 11:29
      Highlight Man muss sie aber animieren poltitisch zu werden. Ich war auf einem Gymnasium auf dem Land, wir hatten einen sehr linken Deutsch- und Geschichtslehrer. Durch ihn gab es in der Klasse erstmals politische Debatten.
      Nun wurde ich aus dieser Klasse aber der einzige Linke, schliesslich können sich die Schüler auch kritisch mit den Aussagen auseinandersetzen.
      8 0 Melden
    • philipp meier 02.09.2014 15:26
      Highlight @slipz: dein kommentar wurde für einen ersten test ausgewählt. wir können neu ausgewählte kommentare bereits in der vorschau auf der front (vorerst nur desktop) anzeigen. das ganze sieht so aus (aber du kannst es natürlich auch live anschauen, sofern der artikel noch auf der front ist)
      1 0 Melden
  • goschi 01.09.2014 18:40
    Highlight Die SVP beweist einmal mehr, dass sie sich nurmehr in der Opferrolle wähnen will, dies ist die Rolle die ihr am liebsten ist, denn damit kann sie immer bequem allen anderen vorwerfen "ihr seid ja einfach nur gegen uns".
    Dass die SVP immer mehr zu einer Hetze gegen alles nicht-Rechte aufruft und konsequent alles links von der eigenen Position als "Linke" zu herabwürdigen versucht ist nicht neu, aber langsam nimmt es wirklich lächerliche Ausmasse an.
    Was panischer Verfolgungswahn vor einem fremden Weltbildern verursacht sieht man an der McCarthy-Ära in den USA, das wollen wir sicher nicht.
    34 6 Melden
    • sewi 01.09.2014 19:46
      Highlight Meine letzte Ohrfeige erhielt ich als 15 jähriger als ich den Lehrer anschrie: Sie sind ein Kommunist. Ich melde Sie dem Cincera!...... Das ist lange her.... Ich habe mich nie geändert, nur dass heute 30% so denken und nicht 10% wie damals....
      4 23 Melden
    • goschi 01.09.2014 20:49
      Highlight Dies ist keine Geschichte, die Sie gut dastehen lässt, vielmehr wirft sie ein betrübendes Licht auf ihren Charakter.
      23 3 Melden
  • cbaumgartner 01.09.2014 18:27
    Highlight Als eig konservativer SVP Sympathisant muss ich sagen: Das ist aboluter Bullshit! Shame on you JSVP!!
    19 4 Melden
    • MediaEye 02.09.2014 08:31
      Highlight und shame on you, dass sie noch immer Sympatisant dieser Folchssekte sind
      9 3 Melden
  • Christian Denzler 01.09.2014 17:49
    Highlight Die SVP sollte ihren Verfolgungswahn behandeln lassen. Hinter jedem Stein sehen sie kommunistische Islamisten mit Weltmachtsfantasien. Die einzige Gefahr hier ist die SVP selber. Ich kenne ein paar Lehrer und Schulleiter und keiner von ihnen missioniert. Auch nicht, wenn er oder sie politisch aktiv ist.
    29 1 Melden
  • sewi 01.09.2014 16:46
    Highlight Als ich noch in die Schule ging erzählten die Lehrer vom Waldsterben und vom Autobahnen abbrechen. Wie das heute ist werden die Meldungen auf der Plattform zeigen.
    2 37 Melden
    • Kastigator 01.09.2014 17:25
      Highlight Sewi, du weisst schon, dass das Waldsterben abgemindert werden konnte durch schnelles, zielstrebiges internationales Handeln? Stichworte: Katalysator, bleifreies Benzin, Indurstrirauchgas-Reinigung, entschwefeltes Heizöl etc. Gell, euch Rechten ist gar nicht bekannt, dass man Probleme aucheffektiv bearbeiten kann - oder warum insinuierst du nun, das Problem habe gar nicht existiert? Und, by the way, wir haben immer non über ein Drittel kronenverlichtete Bäume. Ich rate dir dringend, die plumpen Propagandapamphlete für einmal zu Seite zu legen und dich mit der Realität zu beschäftigen.
      38 2 Melden
    • mikado5034 01.09.2014 17:40
      Highlight Natürlich sind Lehrer gesellschaftskritisch! Das müssen sie auch sein, denn sie sollen der Jugend ja das Mitdenken beibringen. Mit dem Herunterbeten des Lehrstoffs ohne kritische Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaft kriegen wir eben Mitläufer à-la SVP-Basis, die hirnlos nachplappert, was die Parteistrategen für gut befinden.
      Gut so! Es soll sich die gesamte Lehrerschaft selbst denunzieren und das System so ad-absurdum demonstrieren.
      30 3 Melden
    • Citation Needed 01.09.2014 18:20
      Highlight ...als ich zur Schule ging erzählten die Lehrer auch vom Waldsterben - weil es DAS Thema in den Medien war. Insgesamt aber ausgewogen und faktenorientiert. So wie es sein soll.
      Ich nehme mal an, die Meldungen auf dieser Plattform werden vorwiegend Verstösse gegen die Ansichten der JSVP/SVP betreffen. Die Plattform ist ja selber nicht gesinnungsneutral.. Wahrscheinlich melden die User Lehrpersonen, die Homosexualität als nicht "heilbar" bezeichnen oder solche, die berufstätige Mütter nicht pauschal als dem Kindeswohl schädlich einstufen. PS: Onanieren macht blind!
      13 1 Melden
    • sewi 01.09.2014 19:48
      Highlight @ Kastigator: ich lerne jeden Tag dazu. Danke..... und ich dachte schon das Waldsterben hätte nur in den Linken Hirnen stattgefunden.....
      0 7 Melden
    • sewi 01.09.2014 19:49
      Highlight @mikado: leider kann ich Deinen Text fast nicht mehr lesen.....irgendwas mit meinen Aufen stimmt nicht.....
      0 5 Melden
    • Bobo Takero 01.09.2014 21:43
      Highlight @sewi
      und wie wir alle wissen hat das zu einer linksradikalen gesellschaft geführt, in welcher nicht linke parteien verschwunden sind.

      Du verwechselst ausserdem kritisches denken mit linker indoktrination.
      14 2 Melden
    • sewi 01.09.2014 22:53
      Highlight @ Bobo Takero: nein das kann ich sehr gut unterscheiden. Du zweifelst widerholt meine intellektuellen Fähigkeiten an. Ist das eine Folge der Linken Indoktrination?
      1 9 Melden
    • goschi 02.09.2014 09:05
      Highlight Nein sewi, das ist die Folge ihrer vielen komplett undifferenzierten blinden Jubelrufe für die SVP hier auf watson.
      8 1 Melden
    • sewi 02.09.2014 11:21
      Highlight @goschi: undifferenziert heisst, nicht dem linken Meinungsdiktat entsprechend. Komisch nur dass sich kaum Mehrheiten für Eure welt und Realitätsfremden Ideen finden. Trotz Indoktrination in den Schulen, trotz überwältigender Medienpräsenz und trotz dem Versuch " normale" Ansichten als extremistisch darzustellen. Früher nannten sich die Kommunisten sogar "progressiv"....Komisch komisch
      1 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2014 16:18
    Highlight Es scheint mir wichtig hier eine klare Haltung einzunehmen. Deshalb; Danke für diesen Artikel.
    21 3 Melden
    • philipp meier 02.09.2014 15:27
      Highlight @mir-jam: dein kommentar wurde für einen ersten test ausgewählt. wir können neu ausgewählte kommentare bereits in der vorschau auf der front (vorerst nur desktop) anzeigen. das ganze sieht so aus (aber du kannst es natürlich auch live anschauen, sofern der artikel noch auf der front ist)
      1 0 Melden

Sabina Spielrein: Die Frau, die viel mehr war als C.G. Jungs Patientin im Burghölzli

Willkommen zu einem weiteren Teil «Frauen in der Geschichte». Heute beschäftigen wir uns mit Sabina Spielrein, einer Frau, die zwischen den grossen Psychoanalytikern Sigmund Freud und C. G. Jung gern vergessen geht. 

«Fräulein Sabina Spielrein, geb. 1885 von Rostow am Don (Russland), zeigt Zeichen hochgradiger Hysterie. Sie lacht und weint abwechselnd, schreit auf [...] Eine Aufnahme in einer Irrenanstalt ist unbedingt nötig, da evt. Selbstgefährlichkeit eintreten könnte. Paranoia nicht ausgeschlossen. Jedenfalls besteht eine Psychose.» 

Mit diesem ärztlichen Attest wird die 18-jährige Sabina Spielrein  ins Burghölzli eingeliefert.

Der Fortschritt hat die Menschen nicht glücklicher gemacht, die …

Artikel lesen