Ebola
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Viruserkrankung Glaubenssache

Dutzende Verletzte bei Zusammenstössen wegen Ebola in Guinea

31.08.14, 07:12

Bild: AFP

Bei Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften im Zusammenhang mit der Ebola-Epidemie sind in Guinea dutzende Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Regionalregierung in der zweitgrössten Stadt N'Zerekore wurden mindestens 55 Menschen verletzt, als Händler gegen eine Desinfektions-Kampagne auf einem Markt protestierten.

Es gebe zwei Lager, sagte Regional-Gouverneur Lancei Conde am Samstag: «Diejenigen, die an die Existenz von Ebola glauben und diejenigen, die meinen, die Epidemie werde eingeschleppt.»

Nach Angaben des Stadtpräfekten Aboubacar M'bop Camara griffen Demonstranten die Rettungsstelle des örtlichen Spitals sowie Fahrzeuge der Hilfsorganisation Unicef und eines Arztes an.

Die Ebola-Epidemie hatte sich seit März von Guinea auf Sierra Leone und Liberia ausgebreitet, bevor sie auch in Nigeria und jüngst auch im Senegal auftrat. Das Virus wird durch Körperflüssigkeiten übertragen. Es löst hämorraghisches Fieber, Durchfall, Erbrechen sowie innere Blutungen aus und führt in vielen Fällen zum Tod.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO infizierten sich seit Jahresbeginn bereits 3062 Menschen mit dem Virus, 1552 von ihnen starben. Allein in Guinea gab es bislang 430 Todesopfer. (sda/afp)



Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Hilferuf der Ebola-Länder

«Kampf gegen das tödliche Ebola-Virus ist kläglich gescheitert.»

Die Staatschefs der drei am stärksten von der Ebola-Epidemie betroffenen westafrikanischen Länder haben einen eindringlichen Hilferuf an die Weltgemeinschaft gerichtet. Der Chef der Weltbank sprach von einem Scheitern der Weltgemeinschaft und warnte, dass die Zukunft Afrikas auf dem Spiel stehe.

«Diese Krankheit ist eine internationale Bedrohung und verdient eine internationale Antwort», forderte Guineas Präsident Alpha Condé am Donnerstag am Rande der Herbsttagung des Internationalen …

Artikel lesen