Ebola
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Viruserkrankung Glaubenssache

Dutzende Verletzte bei Zusammenstössen wegen Ebola in Guinea

Health care workers, wearing protective suits, leave a high-risk area at the French NGO Medecins Sans Frontieres (Doctors without borders) Elwa hospital on August 30, 2014 in Monrovia. Liberia has been hardest-hit by the Ebola virus raging through west Africa, with 624 deaths and 1,082 cases since the start of the year. AFP PHOTO / DOMINIQUE FAGET

Bild: AFP

Bei Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften im Zusammenhang mit der Ebola-Epidemie sind in Guinea dutzende Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Regionalregierung in der zweitgrössten Stadt N'Zerekore wurden mindestens 55 Menschen verletzt, als Händler gegen eine Desinfektions-Kampagne auf einem Markt protestierten.

Es gebe zwei Lager, sagte Regional-Gouverneur Lancei Conde am Samstag: «Diejenigen, die an die Existenz von Ebola glauben und diejenigen, die meinen, die Epidemie werde eingeschleppt.»

Nach Angaben des Stadtpräfekten Aboubacar M'bop Camara griffen Demonstranten die Rettungsstelle des örtlichen Spitals sowie Fahrzeuge der Hilfsorganisation Unicef und eines Arztes an.

Die Ebola-Epidemie hatte sich seit März von Guinea auf Sierra Leone und Liberia ausgebreitet, bevor sie auch in Nigeria und jüngst auch im Senegal auftrat. Das Virus wird durch Körperflüssigkeiten übertragen. Es löst hämorraghisches Fieber, Durchfall, Erbrechen sowie innere Blutungen aus und führt in vielen Fällen zum Tod.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO infizierten sich seit Jahresbeginn bereits 3062 Menschen mit dem Virus, 1552 von ihnen starben. Allein in Guinea gab es bislang 430 Todesopfer. (sda/afp)



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