International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Aylan ist überall: Ein Graffiti des toten Jungen Aylan in Brasilien.
Bild: PAULO WHITAKER/REUTERS

Familie des toten Flüchtlingsjungen Aylan erhält Asyl in Kanada

27.11.15, 22:28 27.11.15, 23:11

Die Familie des ertrunkenen syrischen Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi hat Asyl in Kanada erhalten. Die kanadische Einwanderungsbehörde habe Aylans Onkel, dessen Frau und ihren fünf Kindern den Flüchtlingsstatus zuerkannt, sagte Tima Kurdi, die bei Vancouver lebende Tante des Jungen.

Sie äusserte sich in einer Reportage des Fernsehsenders CBC, die am Freitagabend gesendet werden sollte. Der Sender berichtete daraus vorab.

Der Leichnam des dreijährigen Aylan Kurdi war am 2. September am Strand der türkischen Küstenstadt Bodrum gefunden worden. Das Foto des toten Jungen hatte weltweit Bestürzung ausgelöst und dazu beigetragen, die internationale Aufmerksamkeit auf das Schicksal der Flüchtlinge zu lenken.

Kanada will bis Ende Dezember die ersten 10'000 syrischen Flüchtlinge aus Lagern in Jordanien, dem Libanon und der Türkei abgeholen. Insgesamt hat sich die kanadische Regierung zur Aufnahme von 25'000 syrischen Flüchtlingen bereit erklärt. (sda/afp)

Der kleine Knigge für Flüchtlinge

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bund greift durch: Immer mehr Flüchtlinge verlieren nach Heimatreise ihren Asylstatus

Reisen Flüchtlinge für einen Besuch freiwillig in ihre Heimat zurück, kann der Bund ihnen den Asylstatus entziehen. Neue Zahlen zeigen: Im Jahr 2017 haben 231 Personen so ihre Aufenthaltsbewilligung verloren. 

Der Fall ist aus Sicht der Migrationsbehörden exemplarisch: Ein irakischer Flüchtling reist in sein Heimatland, um Verwandte zu besuchen. In jenen Staat, in dem er nach eigenen Angaben verfolgt wird. Er fliegt auf, die Schweiz widerruft seinen Asylstatus, denn freiwillige Reisen in die Heimat sind nicht erlaubt. Der Mann rekurriert, doch das Bundesverwaltungsgericht weist die Beschwerde ab. Die Richter sehen es als erwiesen an, dass er sich freiwillig in den Irak und unter die Obhut der …

Artikel lesen