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A person walks past a graffiti depicting the drowned Syrian toddler Aylan Kurdi in Sorocaba, Brazil, September 5, 2015. Brazil's President Dilma Rousseff criticized European nations on Friday for creating

Aylan ist überall: Ein Graffiti des toten Jungen Aylan in Brasilien.
Bild: PAULO WHITAKER/REUTERS

Familie des toten Flüchtlingsjungen Aylan erhält Asyl in Kanada



Die Familie des ertrunkenen syrischen Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi hat Asyl in Kanada erhalten. Die kanadische Einwanderungsbehörde habe Aylans Onkel, dessen Frau und ihren fünf Kindern den Flüchtlingsstatus zuerkannt, sagte Tima Kurdi, die bei Vancouver lebende Tante des Jungen.

Sie äusserte sich in einer Reportage des Fernsehsenders CBC, die am Freitagabend gesendet werden sollte. Der Sender berichtete daraus vorab.

Der Leichnam des dreijährigen Aylan Kurdi war am 2. September am Strand der türkischen Küstenstadt Bodrum gefunden worden. Das Foto des toten Jungen hatte weltweit Bestürzung ausgelöst und dazu beigetragen, die internationale Aufmerksamkeit auf das Schicksal der Flüchtlinge zu lenken.

Kanada will bis Ende Dezember die ersten 10'000 syrischen Flüchtlinge aus Lagern in Jordanien, dem Libanon und der Türkei abgeholen. Insgesamt hat sich die kanadische Regierung zur Aufnahme von 25'000 syrischen Flüchtlingen bereit erklärt. (sda/afp)

Der kleine Knigge für Flüchtlinge

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