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New York: Mann zwingt Freundin zum nackten Spiessrutenlauf – jetzt haben sie den Kerl verhaftet

Seine Freundin soll anderen Männern zweideutige SMS geschickt haben – da nötigte er sie, nackt durch eine Strasse New Yorks zu laufen. Ein Video davon stellte er online. Nun wurde der 24-Jährige festgenommen.

22.01.16, 14:20 22.01.16, 16:49


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Die Polizei in New York hat eigenen Angaben zufolge einen 24-Jährigen festgenommen, der seine Freundin geschlagen und zu einem Spiessrutenlauf durch New York gezwungen hatte. Wie die Beamten mitteilten, habe der Mann die 22-Jährige verdächtigt, zweideutige Nachrichten an mehrere andere Männer verschickt zu haben. Deshalb habe er beschlossen, seine Freundin öffentlich blosszustellen.

Vorgeführt: Die junge Frau wurde öffentlich gedemütigt.
bild via liveleak

Jason M. wird beschuldigt, seine Freundin nackt durch die Stadt getrieben zu haben.
bild via instagram

Er filmte die Tat mit seinem Handy und veröffentlichte das Video online. Darauf ist die Frau zu sehen, zunächst mit einem weissen Handtuch bedeckt, später komplett nackt. Der 24-Jährige beschimpft sie aufs Übelste, während sie durch die Strasse läuft. Wo genau in New York, ist auf der Aufnahme nicht zu erkennen. Mehrere US-Medien berichten, es handle sich um den Stadtteil Harlem. Der Clip und einzelne Fotos daraus hatten in den USA für Aufsehen und heftige Kritik gesorgt.

Häusliche Gewalt

Der Vorfall hatte sich bereits am vergangenen Sonntag ereignet, wie die Polizei nun mitteilte. Einen Tag später habe die 22-Jährige sich bei den Beamten gemeldet. Ihren Angaben zufolge griff ihr Freund sie vor ihrem drei Monate alten Baby an und drohte ihr mit dem Tod, sollte sie sich weigern, seinen Anweisungen Folge zu leisten. Sie wurde im Krankenhaus wegen Schwellungen und blauer Flecken behandelt.

Die Polizei wirft dem 24-Jährigen nun unter anderem Beleidigung und Nötigung vor. Auch die Ehefrau von New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio äusserte sich zu dem Fall: Das Video zeige verbalen Missbrauch, Erniedrigung und Belästigung, heisst es in einem Statement von Chirlane McCray. «Das Video online zu stellen, führt den Missbrauch fort, New York City wird das nicht tolerieren.» Sie erinnerte zudem daran, dass es in der Stadt zahlreiche Hilfsangebote für misshandelte Frauen gebe.

(aar/AP)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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    Alle Leser-Kommentare
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 22.01.2016 18:02
    Highlight Ich frage mich was er sich davon erhofft?
    15 1 Melden
  • Yelina 22.01.2016 16:00
    Highlight Der hat wohl den "Walk of Shame" aus Game of Thrones nachstellen wollen....
    26 4 Melden
    • Slant 22.01.2016 16:26
      Highlight SHAME
      15 1 Melden
    • amazonas queen 22.01.2016 16:34
      Highlight Das Schlimme ist, das könnte sogar noch stimmen.
      15 1 Melden
  • Miicha 22.01.2016 15:42
    Highlight Merci watson, dass ihr nicht das ganze Video zeigt.
    45 12 Melden
    • Miicha 22.01.2016 17:19
      Highlight Liebe Blitzer, hättet ihr das erwartet? Auch noch sehen wollen? Die Frau ist schon genug gedemütigt.
      28 9 Melden
    • bilbo 22.01.2016 19:28
      Highlight Ich finde, dieses Video sollte überhaupt nicht gezeigt werden.
      5 0 Melden
    • bilbo 22.01.2016 19:30
      Highlight Sorry, habe anhand dieses Kommentars verstanden, ein Teil des Videos sei gepostet worden.
      Finde es richtig, dass watson sowas scheussliches nicht noch weiterverbreitet.
      4 0 Melden

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