Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Toter Mann in Luzerner Asylunterkunft bleibt eine Woche lang unentdeckt  



In einer Asyl-Notunterkunft in der Stadt Luzern ist die Leiche eines abgewiesenen Asylbewerbers rund eine Woche unentdeckt geblieben. Der Mann mittleren Alters beging Mitte Juli in seinem Einzelzimmer Suizid. Mitbewohner entdeckten den Toten wegen Verwesungsgeruchs.

Der Luzerner Asylkoordinator Ruedi Fahrni bestätigte am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA Informationen der «Neuen Luzerner Zeitung».

Vor seiner Tat hatte sich der Mann bei den Behörden für ein bis zwei Wochen abgemeldet, sagte Fahrni. Darum sei er auch nicht vermisst worden.

Der betroffene Mann lebte mit Unterbrüchen während rund sieben Jahren in der Unterkunft. Weshalb er sich das Leben nahm, ist unklar. Er habe kein Schreiben hinterlassen und hatte zuvor keine Tötungsabsichten kommuniziert, sagte Fahrni.

Aus welchem Land der Mann stammt, dazu geben die Behörden keine Auskunft. In der Asylnotunterkunft am Stadtrand von Luzern leben rund 30 Personen, darunter auch Kinder. Es handelt sich um abgewiesene Asylbewerber. Diese erhalten neben Unterkunft und medizinischer Versorgung zehn Franken Nothilfe pro Tag. (sda)

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Man kann nicht sagen, Thomas N. sei therapierbar»: Psychiater kritisiert Gutachter

Drei Tage vor dem zweitinstanzlichen Rupperswil-Prozess schaltet sich Psychiater Frank Urbaniok in die Debatte ein: Er sagt, was seine Kollegen falsch machten.

Frank Urbaniok, 56, könnte nun alles etwas ruhiger angehen. Im Sommer trat er wegen einer Krebserkrankung nach 21 Jahren als Chefarzt des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes des Kantons Zürichs zurück. Doch er eilt mit riesigen Schritten durch die weissen Gänge seiner Gemeinschaftspraxis in Pfäffikon SZ und nimmt den Schwung gleich mit ins Gespräch.

Herr Urbaniok, Sie haben sich intensiv mit dem Fall Rupperswil befasst. Weshalb?Frank Urbaniok: Es ist ein aussergewöhnlicher und schrecklicher …

Artikel lesen
Link to Article