Schweiz
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Erste rumaenische Fluechtlinge treffen am Mittwochabend, 2. Oktober 2002 in einer Unterkunft fuer Asylsuchende in Chiasso ein. Sie sollen noch diese Woche nach Bukarest ausgeflogen werden. Die Roma waren vor gut zwei Wochen in Renens (VD) aufgegriffen worden. Dem BFF ist es am Mittwoch nicht gelungen, eine weitere Gruppe von 92 Asylsuchenden aus Rumaenien in einer Festungunterkunft in Mollis (GL) einzuquartieren. Diese Aktion haette die Empfangsstellen entlasten sollen. Die Familien haetten sich wie schon am Vortag geweigert, die Festung zu beziehen. Die Kinder haetten Angst vor der in den Berg gebauten Festung und der steilen Treppe gehabt, sagte der Glarner Polizeisprecher Hannes Murer. Die Familien verbrachten die Nacht auf Mittwoch in einer Turnhalle in Naefels. Am Mittwochnachmittag sind sie wieder nach Chiasso gefahren worden, wo zusaetzliche Unterkuenfte bereit gemacht worden seien. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Rumänische Flüchtlinge treffen in Chiasso ein. Bild: TI-PRESS

Umfrage zeigt: Schweizer haben mehr Angst vor Stress als vor Zuwanderung

Der Schweizer Bevölkerung bereitet Krieg die grösste Sorge. Erst an fünfter Stelle folgt die Angst vor der Zuwanderung. Zu diesem Schluss gelangt eine repräsentative Umfrage. Allerdings gibt es grosse regionale Unterschiede.

31.07.15, 06:44 31.07.15, 09:47


43 Prozent der Befragten machen sich Sorgen über Krieg. Dass dieses Thema das Sorgenbarometer anführt, hat vor allem mit den Resultaten in der Deutschschweiz zu tun. Jeder zweite Befragte nannte dieses Thema. Dagegen zeigten sich in der Romandie und in der italienischsprachigen Schweiz nur 30 Prozent besorgt.

Für die Umfrage, die vom Link Institut in Zusammenarbeit mit dem Swisscom-Portal bluewin.ch durchgeführt wurde, wurden 1311 Personen zwischen 15 und 74 Jahren befragt, die mindestens einmal pro Woche das Internet nutzen.

Auf den weiteren Plätzen im Sorgenbarometer folgen Umwelt/Klima, Stress/Hektik sowie die Kriminalität. Erstaunlich ist, dass die Zuwanderung landesweit erst auf dem fünften Platz figuriert – 29 Prozent der Befragten zeigten sich besorgt darüber. In der Westschweiz steht die Zuwanderung gar erst an zehnter Stelle.

Grösste Sorgen bereitet den Romands die Arbeitslosigkeit, gefolgt von der Gesundheit und Stress/Hektik. Letzteres löst bei den Befragten in der italienischsprachigen Schweiz die grösste Besorgnis aus. Danach kommen die Kriminalität und die Arbeitslosigkeit. (sda)

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